Kunst und Kultur

Ehmannstraße ist Interimsspielstätte-Standort mit größtem Potenzial

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Zwei Tänzer im ehemalige Paketpostamt in der Ehmannstraße (Foto: Roman Novitzky)

Das Land Baden-Württemberg und die Intendanz der Württembergischen Staatstheater sind einhellig davon überzeugt, dass das ehemalige Paketpostamt in der Ehmannstraße die beste Lösung als Interimsspielstätte für die Stuttgarter Oper und das Ballett ist.

Ministerin Theresia Bauer begrüßte ausdrücklich, dass der Klärungsprozess auf Seiten der Stadt voranschreitet, denn „wir haben durchaus einen gewissen zeitlichen Druck. Die grundsätzliche Klärung des Standorts für die Übergangsspielstätte ist Voraussetzung dafür, dass die Planung weiter präzisiert und im Frühjahr der Umsetzungsbeschluss für die Generalsanierung gefällt werden kann.“

„Das ehemalige Paketpostamt in der Ehmannstraße hat Charme und das Zeug für eine faszinierende und urbane Interimsspielstätte für Oper und Ballett“, ist sich die Kunstministerin sicher. Dies sei aber nicht der einzige Grund, der für den Standort am Park spreche.
 
„Nach gründlicher Prüfung und Abwägung der Standortalternativen sind Land und Intendanz sich einig, dass das ehemalige Paketpostamt die beste Lösung darstellt. Neben künstlerischen Aspekten wurden dabei Erreichbarkeit und Akzeptanz für das Publikum wie auch Fragen der Ressourceneffizienz und der baulichen und zeitlichen Erfordernisse der Generalsanierung geprüft“, so Bauer. In der Summe sei das Potenzial für die Spielstätte Ehmannstraße am größten.
 
„Wir haben dort den starken Standort, den die Staatstheater brauchen, um die erforderliche Generalsanierung des Littmannbaus zu einem Erfolgsprojekt zu machen“, sagt Bauer.
 
Als Verwaltungsratsvorsitzende wolle sie deshalb eindringlich dafür werben, in der kommenden Sitzung am 27. November 2017 die Grundsatzentscheidung für den Standort herbeizuführen. „Wenn wir im November diesen Schlussstein setzen, ist der Weg frei für den Beginn der Generalsanierung.“

Staatstheater Stuttgart

Weitere Meldungen

Eine Frau steht an einer Ampel und scant mit ihrem Handy einen QR-Coder von einem Aufkleber der Radkultur. Der QR-Code führt sie direkt zum RadMELDER.
Radverkehr

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Die Faxen
Landesjubiläum 2027

Jubiläumssong für Baden-Württemberg gewählt

Verdienstkreuz für Volker Jobst
Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Volker Jobst

Publikum bei der Tagung "Gemeinsam Digital"
Kunst und Kultur

Tagung stärkt Museen im digitalen Wandel

CKT
Kunst und Kultur

24 Amateurmusik-Vereine mit Conradin-Kreutzer-Tafel geehrt

Karl-Heinz Ott
Kunst und Kultur

Karl-Heinz Ott erhält Friedrich-Schiller-Preis 2026

Tamas Detrich und Petra Olschowski bei Vertragsunterzeichnung
Kunst

Tamas Detrich bleibt Intendant des Stuttgarter Balletts

Blick auf die Burg Hohenzollern.
Heimatforschung

Landespreis für Heimat­forschung 2027 ausgeschrieben

Broschüre Kulturdenkmale und Photovoltaikanlagen
Denkmalpflege

Neue Broschüre zu Photovoltaik auf Kulturdenkmalen

Esslingen Marktplatz Geiselbachkanal
Denkmalförderung

Rund 6,9 Millionen Euro für 63 Kulturdenkmale

Musikfestival
Kultur

Land fördert 25 Popmusik-Projekte mit rund 345.000 Euro

Kunststaatssekretär Arne Braun (rechts) und Erich Schmeckenbecher (links) mit der Staufermedaille und der Verleihungsurkunde.
Auszeichnung

Staufermedaille für Erich Schmeckenbecher

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (links) und Tadeusz Matacz (rechts) stehen vor Fahnen und präsentieren die Verleihungsurkunde.
Auszeichnung

Ehrentitel Professor an Tadeusz Matacz

Minister Hermann und die Bine von bwegt klatschen sich ab
Nahverkehr

bwegt-Wanderweg Tübingen-Rottenburg eröffnet

Symbolbild: Eine Studentin liegt bei schönem Wetter auf einer Wiese und liest ein Buch. (Bild: Mohssen Assanimoghaddam / dpa)
Kultur

Russlanddeutscher Kulturpreis 2026 ausgeschrieben