didacta 2017

„Digitaler Weiterbildungscampus“ mit dem „eLearning-AWARD 2017“ ausgezeichnet

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Deutschlands Seniorinnen und Seniorinnen werden zukünftig häufiger auf WhatsApp, Facebook und Google+ anzutreffen sein. Immer mehr sogenannte „Silver Surfer“ wagen den Schritt in die digitale Welt. Um ältere Menschen beim Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen, bietet die Initiative Kindermedienland in ganz Baden-Württemberg das Senioren-Medienmentoren-Programm an. (Foto: Landesmedienzentrum BW / Christian Reinhold)

Der „Digitale Weiterbildungscampus Baden-Württemberg“ des Kultusministeriums hat den „eLearning-AWARD“ gewonnen. Der Weiterbildungscampus ist eine landesweite Lösung für die Digitalisierung der Weiterbildung. Rund 80 Einrichtungen der allgemeinen, beruflichen und wissenschaftlichen Weiterbildung nutzen den Weiterbildungscampus derzeit.

Der „Digitale Weiterbildungscampus Baden-Württemberg“ des Kultusministeriums ist heute auf der Bildungsmesse didacta mit dem „eLearning-AWARD“ der Fachzeitschrift eLearning Journal ausgezeichnet worden. Der Preis wird jährlich in verschiedenen Kategorien vom eLearning Journal, dem größten deutschsprachigen Fachblatt zum Thema E-Learning, vergeben. Der „Digitale Weiterbildungscampus“, eine Plattform des Kultusministeriums und der vimotion GmbH, ist das Siegerprojekt in der Kategorie Infrastruktur. Das Projekt „beweist, wie eine pluralistische Weiterbildungslandschaft mit Hilfe einer zentralen Plattform, die eine technische Infrastruktur zur Verfügung stellt, in einer zunehmend digitalisierten Welt weiterbestehen kann“, heißt es in der Begründung der Jury.

Der Digitale Weiterbildungscampus ist eine zentrale Infrastruktur für technisch unterstützte Lehr- und Lernszenarien, die den breit gestreuten und lokal verankerten Weiterbildungseinrichtungen im Land die Möglichkeit zum Austausch und gemeinsamer Nutzung digitaler Inhalte bietet. Besonders kleine Träger profitieren vom Aufbau eines zentralen Campus, der zuverlässig, institutionsübergreifend, datenschutzkonform und juristisch abgesichert genutzt werden kann und sich dabei leicht an den bestehenden Webauftritt der jeweiligen Einrichtung anpassen lässt.

Landesweite Lösung für die Digitalisierung der Weiterbildung

Das Projekt wurde durch das Kultusministerium im Rahmen des Bündnisses für Lebenslanges Lernen konzipiert, mit über 200.000 Euro jährlich finanziert und von der vimotion GmbH technisch betrieben. „Mit dem Digitalen Weiterbildungscampus ist es gelungen, eine landesweite Lösung für die Digitalisierung der Weiterbildung zu finden, die insbesondere den kleinen und mittleren öffentlichen Trägern entgegenkommt und zudem sozialverträglich wirkt. Ich freue mich, dass die Umsetzung dieser innovativen Idee Anerkennung in den Fachkreisen findet“, sagte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Aktuell wird der Campus von rund 80 Einrichtungen der allgemeinen, beruflichen und wissenschaftlichen Weiterbildung genutzt. Eine Expertenfachgruppe begleitet im Auftrag des Bündnisses für Lebenslanges Lernen die Entwicklung der Plattform. Der Einsatz digitaler Medien in der Weiterbildung ist Teil der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung, die den digitalen Wandel als gemeinsame Gestaltungsaufgabe von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft betrachtet.

Digitaler Weiterbildungscampus

Weitere Meldungen

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
EU-Donauraumstrategie

Europäische KI-Netzwerke stärken Witschaft

Eine Frau steht an einer Ampel und scant mit ihrem Handy einen QR-Coder von einem Aufkleber der Radkultur. Der QR-Code führt sie direkt zum RadMELDER.
Radverkehr

RadMelder startet auf der Landesgartenschau

Die frisch gekürte Badische Weinkönigin Rosa Kost (Mitte) steht mit den beiden ebenfalls frisch gekürten Badischen Weinprinzessinnen Tina Müller (links) und Viktoria Benz (rechts) auf der Bühne.
Weinbau

Rosa Kost ist neue Badische Weinkönigin

Videopodcast mit Finanzminister
Finanzen

Finanzministerium startet Videopodcast

Wirtschaftsministerkonferenz 2026
Wirtschaftsministerkonferenz

Mit Wettbewerb und Innovationen den Wirtschaftsstandort stärken

Kur- und Heilwald
Forst

Handbuch für Kur- und Heilwälder veröffentlicht

Kernkraftwerk Philippsburg ohne Türme (Aufnahme vom 03.06.2020)
Kernkraft

Beschädigte Brandschutztür im Kernkraftwerk Philippsburg

Unser Dorf hat Zukunft - Landesentscheid 2025: Griessen
Ländlicher Raum

Klettgau-Grießen gewinnt Silber bei „Unser Dorf hat Zukunft“

Eine Person erntet eine Traube bei der Weinlese.
Weinbau

Neue Verwaltungsvorschrift unterstützt Weinbau

Die Faxen
Landesjubiläum 2027

Jubiläumssong für Baden-Württemberg gewählt

Wiebke Wiesner
Kunst und Kultur

Wiebke Wiesner neue Geschäftsführerin der MFG Baden-Württemberg

Ein Mitarbeiter einer Straßenschilderfirma befestigt in Freiburg ein Verkehrsschild, das auf eine Umweltzone in der Innenstadt hinweist (Bild: dpa).
Digitalisierung

Baden-Württemberg startet digitales Verkehrszeichenkataster

Kernkraftwerk Neckarwestheim
Tätigkeitsbericht

Kernenergieüberwachung und Strahlenschutz 2025

Von links nach rechts im Bild: Ministerialdirektorin Gerda Windey, Präsident des Landgerichts Baden-Baden a.D. Dr. Frank Konrad Brede, Minister der Justiz und für Migration Moritz Oppelt, Präsident des Oberlandesgerichts Karlsruhe Jörg Müller.
Justiz

Präsident des Landgerichts Baden-Baden geht in Ruhestand

Verdienstkreuz für Volker Jobst
Auszeichnung

Bundesverdienstkreuz für Volker Jobst