Energiewende

Bundesnetzagentur stimmt Netzausbau zu

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Bauarbeiter stehen vor einem Kabelzug (Quelle: TransnetBW und TenneT TSO)

Die Bundesnetzagentur hat dem weiterem Netzausbau zwischen dem bayerischen Arnstein in Unterfranken und Großgartach im Landkreis Heilbronn zugestimmt.

Umweltminister Franz Untersteller hat die von der Bundesnetzagentur verkündete Entscheidung über den weiteren Trassenkorridor-Abschnitt der Gleichstromverbindungen SuedLink (Abschnitt E) zwischen Arnstein und dem Umspannwerk Großgartach in Baden-Württemberg begrüßt. Mit dieser Entscheidung stimmt sie unter anderem zu, einen 16 Kilometer langen Abschnitt der Leitung im Salzbergwerk Bad Friedrichshall zu verlegen.

„Ich freue mich, dass die Bundesnetzagentur dieser innovativen Idee aus Baden-Württemberg folgt, wie wir sie vor Längerem schon vorgeschlagen hatten. Die Erdkabelverlegung durch Bergwerksstollen schont die Umwelt und schützt Bürgerinnen und Bürger vor unnötigen zusätzlichen Belastungen“, sagte der Umweltminister.

Zugleich erinnerte er an die herausragende Bedeutung der SuedLink-Trasse für die Sicherheit der künftigen Stromversorgung mit erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg: „Angesichts des beschlossenen Atom- und Kohleausstiegs benötigen wir einen starken Netzausbau. Wir setzen uns deshalb nach wie vor intensiv dafür ein, SuedLink im geplanten Korridor durch eine dritte Stromleitung aufzurüsten. Damit sorgen wir vor und vermeiden langfristig Versorgungsrisiken. Ich hoffe, dass die anstehende Entscheidung im parlamentarischen Verfahren zugunsten einer entsprechenden Anpassung des Bundesbedarfsplangesetzes ausfällt.“

Pressemiteilung der Bundesnetzagentur vom 25. September 2020

Umweltministerium: Netzausbau

Weitere Meldungen

Logo von Start up BW
Start-up BW

energieleser im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch“

A 6 über das Kochertal. Quelle: Regionalverband Heilbronn-Franken
Mobilitätspakt

Verkehrsmanagement in der Region Heilbronn-Neckarsulm

BW blüht
Biodiversität

Vorbildliche Projekte für Artenvielfalt ausgezeichnet

Firma WMB Ventilatoren GmbH in Obersontheim
Ländlicher Raum

Vier Millionen Euro für innovative Unternehmen

Eine Straße führt unter einer Brücke durch
Stadtentwicklung

Grundstein für lebenswerte Ortsmitte in Eislingen gelegt

Umweltministerin Thekla Walker (8. von links) gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmen, die dem Klimabündnis BW neu beigetreten sind.
Klimaschutz

Klimabündnis BW wächst auf 73 Unternehmen

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Landwirtschaft

Nachbesserungen bei Wieder­herstellungsverordnung gefordert

Futuristisches Fahrzeugkonzept U-Shift (Bild: DLR (CC-BY 3.0))
Zukunftstechnologien

Förderprojekt U-Shift denkt Mobilität neu

Junge Männer auf einer Schwimmplattform in einem Badesee in Plüderhausen
Gesundheitsschutz

Badeseen im Land überzeugen mit sehr guter Wasserqualität

Europa, Deutschland, Schwarzwald
Ländlicher Raum

Kabinettsausschuss Ländlicher Raum 2026-2031 eingesetzt

Zwei Radfahrer:innen fahren einen Weg an einem Fluss entlang.
Radverkehr

Baden-Württemberg stärkt seine Position im Radtourismus

Straßenmeisterei Geislingen
Straßenverkehr

Übergabe des Neubaus der Straßenmeisterei Geislingen

Wasser läuft aus einem Wasserhahn in ein Glas.
Masterplan Wasserversorgung

Beirat für sichere Wasserversorgung gegründet

von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Georg Kräusslich, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; Prof. Dr. Irena Kogan, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung; Prof. Dr. Largus Angenent, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen; Wissenschaftsministerin Petra Olschowski und Prof. Dr. Robert Zeiser, Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
Forschung

Landesforschungspreise 2026 verliehen

Ein Mitarbeiter montiert im Porsche Werk in Stuttgart-Zuffenhausen eine Vorderachse mit Elektromotor. (Foto: © dpa)
Automobilindustrie

Anpassungen bei EU-CO₂-Regulierung gefordert