Heimatforschung

Landespreis für Heimat­forschung 2027 ausgeschrieben

Der Landespreis für Heimatforschung ehrt besondere Leistungen bei der Erforschung lokaler Geschichte und Traditionen. Bewerbungen sind bis 31. Oktober 2026 möglich.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Blick auf die Burg Hohenzollern.
Symbolbild

Besondere Leistungen bei der Erforschung lokaler Geschichte und Traditionen in Baden-Württemberg werden auch 2027 mit dem Landespreis für Heimatforschung geehrt. Bewerbungen sind bis 31. Oktober 2026 möglich.

Staatssekretärin Neşe Erikli sagte: „In einer globalisierten Welt suchen viele Menschen nach Identität und Zugehörigkeit. Die Erforschung unserer Heimat und Kultur kann dazu beitragen, diese Bedürfnisse zu erfüllen. Heimatforschung fördert das Bewusstsein für unsere Geschichte, Traditionen und Werte - und schafft ein Gefühl der Verbundenheit.“

Ob kulturhistorisch, naturforscherisch oder ganz konkret mit der Vermittlung der eigenen Heimat an Andere – die zumeist ehrenamtlich arbeitenden Heimatforscherinnen und -forscher im Land halten die Geschichten des Südwestens für alle kommenden Generationen präsent.

Preisgelder in Höhe von insgesamt 17.500 Euro

Ausgezeichnet werden Bürgerinnen und Bürger, die überwiegend ehrenamtlich die Orts-, Landes- und Regionalgeschichte erforschen. Es können auch Arbeiten zum lokalen Denkmal- und Naturschutz, zur Dialektforschung oder etwa über Kunst- und Technikgeschichte eingereicht werden. In der Preiskategorie „Heimatforschung digital“ sind multimediale Darstellungsformen gefragt. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 17.500 Euro vergeben. Bürgerinnen und Bürger können sich in folgenden vier Kategorien bewerben: Landespreis für Heimatforschung, „Heimatforschung digital“, Jugendförderpreis sowie Schülerpreis.

Neukonzeption mit neuen Bewerbungsphasen

Die Bewerbungsphase für den Heimatforschungspreis 2026 endete im April, nur noch für den Schülerpreis läuft die Bewerbungsrunde bis zum 19. Juni. Die Preisverleihung findet am 26. November 2026 in Oberkirch statt.

Die jetzt startende Bewerbungsrunde betrifft den Heimatforschungspreis 2027, die Verleihung findet dann am 4. Juni 2027 in Villingen-Schwenningen statt. Hier ist die Bewerbung noch bis 31. Oktober 2026 möglich.

Die Überschneidung der Ausschreibungen resultiert aus der Neukonzeption der Heimattage, in welche die Verleihung des Landespreises für Heimatforschung eingebettet ist. Ab 2027 werden alle Veranstaltungen in einem zweiwöchigen Zeitfenster zwischen Pfingsten und den Sommerferien stattfinden.

Fünf Preiskategorien und ein breites Forschungsspektrum

Der Landespreis für Heimatforschung besteht aus einem ersten Preis zu 5.000 Euro, zwei zweiten Preisen zu je 2.500 Euro, einem Jugendförderpreis und einem Schülerpreis zu je 2.500 Euro sowie einem Preis Heimatforschung digital zu 2.500 Euro. Es werden in sich geschlossene Einzelwerke ausgezeichnet, die auf einer eigenen Forschungsleistung beruhen.

Die Arbeiten sollen folgende Themenbereiche mit Bezug zu Baden-Württemberg behandeln:

  • Orts-, Regional- und Landesgeschichte - auch im Hinblick auf ein zusammenwachsendes Europa
  • Neue Heimat in Baden-Württemberg
  • Heimatmuseen, Heimatforschung
  • Natur und Naturschutz, Landschaftsschutz, Umweltschutz
  • Entwicklung und Geschichte von Technik- und Industrie
  • Denkmalschutz, Dorferneuerung, Stadterneuerung
  • Kunst und Architektur
  • Dialektforschung, Literatur, Brauchtum
  • Volksmusik, Volkstanz, Tracht
  • Bevölkerung und Minderheiten
  • Bürgerengagement, Bürgerbeteiligung.

Die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg fördert den Landespreis, insbesondere die Preiskategorie Heimatforschung digital. Über die Vergabe entscheidet eine ehrenamtliche Jury.

Weitere Meldungen

Eine Trachtengruppe beim Landesfestumzug der Heimattage 2018 in Waldkirch (Bild: © picture alliance/Achim Keller/dpa).
Kunst und Kultur

Land ehrt zehn Bürgerinnen und Bürger mit Heimatmedaille

Heimat

Höhepunkt der Heimattage 2026: Landesfesttage in Oberkirch

Drohnen Wald Aufnahme
Biotechnologie

Mikroorganismen für nach­haltige Produktionsprozesse

Finanzstaatssekretärin Andrea Lindlohr (rechts) mit Oberfinanzpräsident Bernd Kraft (links) während der Vorstellung der Bilanz der Steuerverwaltung 2025
Steuern

Bilanz der Steuerverwaltung 2025

Bio-Musterregion Freiburg
Weinbau

Weinbauland Baden-Württemberg stärken

Eine Hand tippt auf einer Tastatur.
Cybersicherheit

Bedrohungslage im Cyberraum verschärft sich weiter

Startbildschirm der Warn-App NINA.
Bevölkerungsschutz

Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Delegationsreise

Land stärkt Kooperation mit Polen

Ministerin Theresa Schopper spricht auf der Pressekonferenz anlässlich der landesweiten Eröffnung des Tages und der Nacht des offenen Denkmals 2026 in Rottweil.
Denkmalpflege

Nacht und Tag des offenen Denkmals 2026

von links nach rechts: Sebastian Gehring, Vorstand Marketing & Medien der SG Sonnenhof Großaspach, Christian Fischer, Vizepräsident Karlsruher SC, Dominik Schwärzel, Vorstandsvorsitzender des SSV Ulm, Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle (VfB Stuttgart), Manuel Hagel, Innenminister von Baden-Württemberg, Daniel Förderer, Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim und Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des 1. FC Heidenheim
Sicherheit

Baden-Württemberg stärkt die Stadionallianzen

Ausbilderin mit Lehrling
Ausbildung

Unternehmen setzen auf berufliche Ausbildung

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Finanzen

Land investiert in Raumfahrt­standort Baden-Württemberg

Eine Person hält ein Smartphone in der Hand. Auf dem Display sieht man die Startseite der Ehrenamtskarten-App für Baden-Württemberg.
Bürgerengagement

Mehr als 25.000 Ehrenamtskarten ausgegeben

Ein Mitarbeiter der Porsche AG montiert im Porsche-Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen einen Porsche 718 Cayman.
Automobilwirtschaft

Klares Bekenntnis zu Audi-Werk in Neckarsulm gefordert

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Kinderschutz

Aktionstage Kinder- und Jugend­schutz gehen in zweite Runde