Steuern

Bilanz der Steuerverwaltung 2025

Hohe Leistungsfähigkeit trotz wachsender Anforderungen: Die Steuerverwaltung bearbeitete 2025 mehr Fälle und entwickelte digitale Verfahren weiter.

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Finanzstaatssekretärin Andrea Lindlohr (rechts) mit Oberfinanzpräsident Bernd Kraft (links) während der Vorstellung der Bilanz der Steuerverwaltung 2025
Finanzstaatssekretärin Andrea Lindlohr (rechts) mit Oberfinanzpräsident Bernd Kraft (links) während der Vorstellung der Bilanz der Steuerverwaltung 2025

Finanzstaatssekretärin Andrea Lindlohr und Oberfinanzpräsident Dr. Bernd Kraft haben am 11. September 2026 die Bilanz der baden-württembergischen Steuerverwaltung (PDF) für das Jahr 2025 vorgestellt.

Die wichtigsten Entwicklungen auf einen Blick

  • Die Finanzämter haben in den wesentlichen Steuerarten rund 6,8 Millionen Fälle bearbeitet und damit das Ergebnis von 2024 nochmals übertroffen.
    Im Bereich der Einkommensteuer wurden rund 4,7 Millionen Fälle bearbeitet. Die Durchlaufzeit lag im Schnitt bei 54 Tagen.
  • Die Autofallquote bei der Einkommensteuer ist weiter gestiegen und liegt inzwischen bei 16,26 Prozent. Auch die ELSTER-Quote für den Veranlagungszeitraum 2024 legte zu und erreichte 80,1 Prozent.
  • Die Steuereinnahmen in Baden-Württemberg stiegen 2025 auf insgesamt 98 Milliarden Euro. Den größten Anteil daran hatte mit 43,2 Milliarden Euro erneut die Lohnsteuer.
  • Die Betriebsprüfungen erzielten ein Mehrergebnis von rund 1,71 Milliarden Euro. Bei den Umsatzsteuer-Sonderprüfungen lag das Mehrergebnis bei rund 245,6 Millionen Euro.
  • Die Steuerfahndung erzielte ein Mehrergebnis von rund 205,8 Millionen Euro. Finanzermittler sicherten Vermögenswerte in Höhe von rund 178 Millionen Euro.
  • Zum 31. Dezember 2025 waren insgesamt 15.907 Beschäftigte in den Finanzämtern tätig, davon 1.938 in Ausbildung.

Finanzstaatssekretärin Andrea Lindlohr sagte: „Unser politischer Auftrag ist klar: Der Staat soll einfacher und zugänglicher werden. Das gilt auch für die Steuerverwaltung. Wir wollen den Aufwand für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen spürbar reduzieren und zugleich dort handlungsfähiger werden, wo Steuern bewusst hinterzogen werden.“

Oberfinanzpräsident Dr. Bernd Kraft betonte: „Die Bilanz zeigt, dass unsere Finanzämter auch bei hoher Arbeitsbelastung und anspruchsvollen personellen Rahmenbedingungen leistungsfähig und verlässlich arbeiten. Das ist vor allem dem großen Engagement unserer Beschäftigten zu verdanken. Gleichzeitig entwickeln wir unsere Arbeitsweise und die Digitalisierung konsequent weiter. Unser Ziel ist eine effiziente, medienbruchfreie Bearbeitung, damit mehr Zeit für die anspruchsvollen Fälle bleibt.“

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