Zum Auftakt der Landesfesttage im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg in Oberkirch sind zehn Bürgerinnen und Bürger mit der Heimatmedaille des Landes (PDF) ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt Menschen, die sich in herausragender Weise um die Heimatpflege, das Brauchtum, die Regionalgeschichte sowie das gesellschaftliche Miteinander im Land verdient gemacht haben.
Gefühl von Zugehörigkeit
Neşe Erikli, Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sagte: „Heimat ist kein geografischer Ort allein, sondern ein Gefühl von Zugehörigkeit, das wir uns jeden Tag aufs Neue gemeinsam erschaffen. Das Ehrenamt ist dabei das soziale Bindeglied unserer Demokratie: Wer sich für andere und für die Bewahrung unserer Kultur starkmacht, hält unsere Gesellschaft im Innersten zusammen und gibt unserem Land ein menschliches Antlitz.“
Bürgerschaftliches Engagement
Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen stellvertretend für die Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements in Baden-Württemberg – von der Bewahrung regionaler Mundart und Handwerkstraditionen bis hin zur zukunftsweisenden Integrations- und Jugendarbeit. Oberkirchs Oberbürgermeister Gregor Bühler und Vertreter des Landes dankten allen Geehrten für ihren vorbildlichen Einsatz, der Baden-Württemberg so lebens- und lesenswert macht.
Die Preisträger der Heimatmedaille 2026
Die Heimatmedaille 2026 geht an:
- Jürgen Bertsche, Bräunlingen
- Anita Ellinger, Bernau im Schwarzwald
- Josef Siegfried Erdrich, Oberkirch (Ehrung für Integration)
- Johanna Graupe, Oberkirch
- Inge Hemberger, Wehr/Baden
- Dr. Beate Krieg, Laichingen
- Reiner Lichtenberger, Pforzheim
- Wolfgang Rößler, Rauenberg
- Christa Vöhringer-Glück, Engstingen
- Hartmut Witte, Rottenburg am Neckar
Videoclips zu den Trägerinnen und Trägern der Heimatmedaille aus diesem und den vergangenen Jahren finden Sie auf dem YouTube-Kanal des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
















