Bürgerengagement

Mehr als 25.000 Ehrenamtskarten ausgegeben

Inzwischen können Karteninhaberinnen und -inhaber der Ehrenamtskarte rund 300 Angebote aus den Bereichen Bildung, Kultur und Sport nutzen – und die Zahl der Akzeptanzpartner wächst weiter. Teilnehmende Kommunen erhalten eine Landesförderung.

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Eine Person hält ein Smartphone in der Hand. Auf dem Display sieht man die Startseite der Ehrenamtskarten-App für Baden-Württemberg.

Baden-Württemberg sagt Danke: Bereits mehr als 25.000 Ehrenamtskarten sind seit dem Start im vergangenen Jahr ausgegeben worden – rund die Hälfte davon allein in diesem Jahr. Auch die Zahl der Akzeptanzpartner wächst weiter. Sozialminister Oliver Hildenbrand wirbt dafür, dass sich noch mehr Kommunen beteiligen.

„Die Ehrenamtskarte entwickelt sich zum Erfolgsmodell. Sie zeigt: Wer sich mit viel Zeit und Herzblut für andere einsetzt, verdient Anerkennung und Wertschätzung“, sagte Sozialminister Oliver Hildenbrand am 2. September 2026. „Ich freue mich, dass immer mehr Menschen die Karte nutzen können. Mein Ziel ist es, dass noch mehr Kommunen mitmachen und damit noch mehr Engagierte von den Angeboten profitieren.“

Baden-Württemberg führt die Ehrenamtskarte seit 2025 schrittweise landesweit ein. Inzwischen beteiligen sich fast alle kreisfreien Städte sowie die Landkreise Böblingen, Calw, Esslingen und Ostalb.

Mehr Angebote, neue Partner

Inzwischen können Karteninhaberinnen und -inhaber rund 300 Angebote aus den Bereichen Bildung, Kultur und Sport nutzen – von freiem oder ermäßigtem Eintritt bis zu besonderen Aktionen. Neu dabei sind die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und das Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Die Landeszentrale für politische Bildung bietet Ermäßigungen für offene Seminare und Veranstaltungen. Im Haus der Geschichte in Stuttgart ist der Eintritt in alle Ausstellungen frei.

Auch die Ehrenamtskarten-App wird zunehmend genutzt. Knapp 2.000 Menschen haben sie bereits heruntergeladen.

Woche des bürgerschaftlichen Engagements: Freier Eintritt bei der Landesgartenschau

Eine weitere besondere Aktion gibt es im September: In der Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 11. bis 20. September erhalten Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte freien Eintritt bei der Landesgartenschau in Ellwangen.

Land fördert Teilnahme der Kommunen

Um die Teilnahme weiterer Kommunen zu erleichtern, wird die Landesförderung für Personalkosten ab 2027 jährlich um zwei Prozent erhöht. Der bisherige Landeszuschuss von 46.600 Euro wird damit dynamisiert. „Wir wollen mit der Dynamisierung insbesondere der Tarifentwicklung Rechnung tragen“, so Hildenbrand.

Stadt- und Landkreise können jederzeit in das Programm einsteigen. Das Land unterstützt teilnehmende Kommunen zudem in diesem Jahr mit einem Sonderzuschuss von bis zu 30.000 Euro für Werbemaßnahmen und Maßnahmen zur Förderung des Ehrenamts.

Ehrenamtskarte einfach beantragen

Wer sich in einer teilnehmenden Kommune engagiert, kann die Ehrenamtskarte unkompliziert beantragen. Voraussetzung sind mindestens 200 Stunden freiwilliges und unentgeltliches Engagement pro Jahr in einer gemeinwohlorientierten Organisation oder mindestens 100 Stunden in einem gemeinwohlorientierten Projekt. Eine Bescheinigung der jeweiligen Organisation, des Vereins oder der Einrichtung reicht als Nachweis aus. Mehrere Engagements können zusammengerechnet werden.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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