Automobilwirtschaft

Hoffmeister-Kraut fordert klares Bekenntnis zu Audi-Werk in Neckarsulm

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut fordert von Vorstand und Aufsichtsrat ein klares Bekenntnis zum Audi-Werk in Neckarsulm.

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Ein Mitarbeiter der Porsche AG montiert im Porsche-Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen einen Porsche 718 Cayman.
Symbolbild

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut äußert sich angesichts von Berichten über ein Ende der Autoproduktion unter anderem des Audi-Werks in Neckarsulm: „Die Berichte sind alarmierend. Ich erwarte von Vorstand und Aufsichtsrat des Volkswagen-Konzerns ein klares Bekenntnis zu diesem traditionsreichen und technologisch hochkompetenten Standort. Neckarsulm darf nicht über Jahre schleichend auslaufen. Das Werk braucht vielmehr eine belastbare Perspektive über 2034 hinaus.“

Hoffmeister-Kraut betonte: „Mehr als 15.500 Beschäftigte haben immer wieder bewiesen, dass sie den industriellen Wandel erfolgreich gestalten können. Neckarsulm vereint moderne Fahrzeugproduktion mit herausragenden Kompetenzen bei künstlicher Intelligenz und digitalisierter Fertigung. Einen solchen Standort aufzugeben, wäre industriepolitisch kurzsichtig und würde weit über das Werk hinaus die gesamte Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken und ihre Zulieferer treffen.“

Dass Volkswagen und Audi ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern müssten, stehe außer Frage, so Hoffmeister-Kraut. „Aber Sparen allein ist keine Zukunftsstrategie. Wer Kosten senkt, muss zugleich sagen, wo künftig Wertschöpfung, Innovation und Beschäftigung entstehen sollen. Deshalb erwarte ich, dass in der bevorstehenden Aufsichtsratssitzung keine Vorfestlegungen zulasten Neckarsulms getroffen werden. Jetzt braucht es gemeinsam mit der Belegschaft ein tragfähiges Zukunftskonzept – und keine Entscheidung über ihre Köpfe hinweg. Die Landesregierung steht fest an der Seite der Beschäftigten und des Standorts Neckarsulm.“

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