Tierschutz

Land fördert Forschung zur Vermeidung von Tierversuchen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Mitarbeiter des Fraunhofer Instituts Stuttgart hält eine Platte mit Gewebekulturen in seinen Händen. (Bild: Michele Danze / dpa)

Das Land fördert auch 2022 wissenschaftliche Arbeiten zur Vermeidung von Tierversuchen. Förderanträge können bis zum 15. Mai 2022 eingereicht werden.

„Wir setzen unser erfolgreiches Förderprogramm zugunsten der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch auch im Jahr 2022 fort. Mit dieser Förderung unterstützen wir die Entwicklung neuer Methoden, die Tierversuche ersetzen oder reduzieren. Förderfähig sind auch die Validierung von Methoden sowie ethisch-wissenschaftliche Ansätze mit Bezug zur Verwendung von Tieren in Forschung und Lehre“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk.

Für die Forschungsförderung für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch stehen für das laufende Jahr insgesamt 200.000 Euro aus Mitteln des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zur Verfügung. Die Forschungsprojekte müssen in Baden-Württemberg oder unter Beteiligung von Einrichtungen aus Baden-Württemberg durchgeführt werden. Förderanträge können bis zum 15. Mai 2022 eingereicht werden.

Tierversuche auf ein Minimum reduzieren

„Baden-Württemberg ist ein wichtiger Standort der biomedizinischen Forschung. Dies bringt auch mit sich, dass in vielen Forschungseinrichtungen Tierversuche durchgeführt werde. Bestimmte Versuche sind sogar gesetzlich vorgeschrieben. Die Versuche werden in jedem Einzelfall von den zuständigen Behörden begutachtet und nur bei Erfüllung der strengen rechtlichen Voraussetzungen genehmigt. Es ist unser klares und auch erklärtes Ziel, Tierversuche auf ein Minimum zu reduzieren und die Zahl und die Belastung von Versuchstieren in Baden-Württemberg weiter zu verringern. Daher unterstützen wir die Entwicklung alternativer Methoden in Forschung und Lehre", erklärte Minister Hauk.

Der Forschungspreis „Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch“ wird nächstmalig im Jahr 2023 ausgeschrieben.

Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Forschungsförderung: Ersatzmethoden bei Tierversuchen

Weitere Meldungen

Landkreis Ravensburg
Gemeinsamer Antrag 2026

Ergebnisse des Flächenüber­wachungssystems einsehbar

AzubiCardBW
Ausbildung

AzubiCard für Auszubildende im ersten Lehrjahr

Salbei-Glatthafer-Wiese auf einer Böschung im Frühsommer (Foto: © Dr. Tillmann Stottele)
Arten- und Klimaschutz

Wettbewerb „Straßenoasen“ geht in die nächste Runde

Symbolbild Quantencomputer
Forschung

Neuer Wettbewerb zu Quantentechnologien

Neuer begrünter Mittelstreifen auf einem Teilstück der Straße „Waldsteige“ in Mosbach
Flächenmanagement

Mosbach erhält Prämie für Maßnahme „Waldsteige“

Forstleute untersuchen, wie gesund die Fichte ist.
Forst

Gesellenbriefe für Forstwirtinnen und Forstwirte

Nest der Asiatischen Hornisse
Landwirtschaft

Mehr Förderung bei Nestentfernungen von Asiatischer Hornisse

von links nach rechts: Prüfungsausschussvorsitzender Gerhard Grams, Till Brückel, Markus Hellebrand, Felicia Rix, Vera Kozel und Marius Gißler
Vermessung

Vermessungsreferendare legen Große Staatsprüfung erfolgreich ab

Ashumi Shroff
Außenwirtschaft

Baden-Württemberg eröffnet neues Auslandsbüro in Mumbai

Eine Ärztin und eine Therapeutin sitzen mit einem medizinischen Stethoskop am Tisch und machen mit einem Laptop und einem Mobiltelefon medizinische Notizen.
Gesundheit

Bundesweit einzigartiges KI-Reallabor für Gesundheits­versorgung startet

Blühstreifen statt Straßenbegrenzungsgrün
Naturschutz

Land erfasst 25.000 Hektar Straßenbegleitgrün

Eine Laborantin untersucht Lebensmittel im Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart. (Foto: © dpa)
Verbraucherschutz

Jahresbericht der amtlichen Lebensmittelüberwachung

Eine Person nimmt einen Telefonhörer ab.
Schule

Gefahr der Zwangsverheiratung in den Sommerferien

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Landwirtschaft

Novelle zum EEG 2027 verschenkt Potenzial der Bioenergie

Blick in ein Klassenzimmer, in dem Schülerinnen und Schüler an Tischen sitzen. Eine Lehrerin steht neben einem der Tische.
Schule

Höhere Anmeldezahlen bei weiterführenden Schulen