Wolf

Wolfsverdacht im Landkreis Freudenstadt bestätigt

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Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)

Genetische Untersuchungen bestätigen, dass der sesshafte Wolfsrüde GW852m für die zwei toten und die verletzte Ziege in Baiersbronn verantwortlich ist.

Nach Angaben der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Frei­burg hat der im Nordschwarzwald residente Wolfsrüde mit dem wissenschaftli­chen Namen GW852m zwei Ziegen getötet und eine verletzt. Die Tiere waren am 13. August 2022 auf der Gemeindeebene von Baiersbronn im Land­kreis Freudenstadt gefunden worden.

Die genetische Untersuchung der Abstrichproben am Senckenberg-Institut hat­ten nun den Rüden als Angreifer bestätigt.

Die Gemeinde Baiersbronn liegt innerhalb des Fördergebiets Wolfsprävention im Schwarzwald, wo neben GW852m mittlerweile zwei weitere Wolfsrüden heimisch geworden sind.

Die Nutztierverbände sowie die Wildtierbeauftragten der Region wurden über den Sachverhalt informiert. Eventuelle Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf sollten umgehend der der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg gemeldet werden: info@wildtiermonitoring.de oder Telefon 0761 4018-274.

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Der Wolf in Baden-Württemberg

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