Landwirtschaft

Land übernimmt Vorsitz der Agrarministerkonferenz

Baden-Württemberg übernimmt 2025 den Vorsitz der Agrarministerkonferenz. Unter dem Motto ,Zukunft säen. Nachhaltigkeit ernten.‘ will das Land zielgerichtete Schwerpunkte für die heimische Landwirtschaft setzen.

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Ein Mähdrescher erntet in Langenenslingen-Andelfingen ein Getreidefeld mit Wintergerste ab.
Symbolbild

„Die Land- und Forstwirtschaft steht in ganz Deutschland vor großen Herausforderungen. Die Auswirkungen des Klimawandels treffen kaum jemanden so unmittelbar und stark wie die Menschen, die von und mit der Natur leben, wie unsere Landwirtinnen und Landwirte. Hinzu kommen steigende gesellschaftliche Anforderungen sowie die weltweiten Auswirkungen von Kriege und Krisen. Der Vorsitz der Agrarministerkonferenz 2025 bietet uns eine gute Gelegenheit, den Fokus auf die wichtigen Themen und die aktuellen Herausforderungen der Land- und Forstwirtschaft zu lenken. Während unseres Vorsitzjahres werden wir unter dem Motto ,Zukunft säen. Nachhaltigkeit ernten.‘ wichtige Weichenstellungen für eine langfristige und positive Perspektive unserer heimischen Landwirtschaft treffen. Unser Ziel ist es, dass unsere bäuerlichen Familienbetriebe mit ihren innovativen Betriebskonzepten weiterhin in einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Entwicklung verlässlich unterstützt werden“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, anlässlich der Übernahme des Vorsitzes der Agrarministerkonferenz 2025.

Planungssicherheit und GAP nach 2028

Als Vorsitzland hat Baden-Württemberg die Möglichkeit, Schwerpunkte in den Konferenzen zu setzen. Angesichts der Herausforderungen, welche Klimawandel und geopolitische Entwicklungen und viele weitere Faktoren für die Land- und Forstwirtschaft mit sich bringen, setzt sich Baden-Württemberg verstärkt für das wichtige Thema Planungssicherheit bei den Landwirtinnen und Landwirten ein. „Besonders kleine und mittlere Familienbetriebe brauchen auch ökonomische Stabilität. Daher wollen wir unter anderem das Risikomanagement weiter deutlich stärken“, erläuterte Minister Hauk.

Mit den Erfahrungen aus der aktuellen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union heraus gilt es im Vorsitzjahr auch die Weichen für eine GAP ab 2028 zu stellen. Landwirtinnen und Landwirte sowie Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer brauchen langfristige Perspektiven, damit die Betriebe auch finanziell nachhaltig wirtschaften können. Daher wird in der Agrarministerkonferenz 2025 die GAP ab 2028 auch einen wichtigen Teil einnehmen. Auch soll das Vorsitzjahr unter dem Zeichen der Entbürokratisierung stehen, denn nur durch schlanke und effiziente Bürokratie können unsere Landwirtinnen und Landwirte der Tätigkeit nachgehen, die sie am besten können: uns alle mit sicheren und qualitativ hochwertigen regionalen Lebensmitteln zu versorgen.

Agrarministerkonferenz

Die Agrarministerkonferenzen finden vom 26. bis 28. März 2025 in Baden-Baden und vom 24. bis 26. September 2025 in Heidelberg statt. Während des Vorsitzjahres sollen die Gäste Baden-Württemberg auch mit seiner Vielfalt und Innovation in der Land- und Ernährungswirtschaft sowie der einzigartigen und abwechslungsreichen Kulturlandschaft und den regionalen Spezialitäten sowie Traditionen erfahren.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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