Quartiersimpulse

Land fördert 15 Quartiersprojekte

Das Land unterstützt 15 Städte, Gemeinden und Landkreise im Programm „Quartiersimpulse“. Die geförderten Projekte machen sichtbar, wie vielfältig Quartiersentwicklung aussehen kann und was sie verbindet.

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Symbolbild: Bewohner des Mehrgenerationenhauses in Überlingen stehen auf Balkonen.
Symbolbild

Mit rund 1,2 Millionen Euro begleitet das Land 15 Städte, Gemeinden und Landkreise im Programm „Quartiersimpulse“. Die Projekte zeigen, wie vielfältig und ideenreich Menschen in Baden-Württemberg ihr Zusammenleben über Alters- und Generationengrenzen hinweg in die eigenen Hände nehmen. „Quartiere sind die Orte, an denen unser Alltag stattfindet und Gemeinschaft entsteht. Hier werden gemeinsame Geschichten geschrieben“, sagte Staatssekretärin Petra Krebs.

Gefördert werden zukunftsweisende Projekte in Oberhausen-Rheinhausen, Ludwigsburg, Steinheim an der Murr, Tübingen, Geislingen an der Steige, Simmozheim, Hattenhofen, Weinsberg, Mannheim, Burgstetten, Fellbach, Denkendorf, Kleines Wiesental, Alb-Donau-Kreis, Ostalbkreis.

Aus Nachbarschaft Gemeinschaft machen

„Ob sich Menschen in ihrem Quartier zu Hause fühlen, hängt selten an der Wohnung allein. Es hängt davon ab, ob man im Treppenhaus gegrüßt wird, ob jemand nachfragt, wenn man ein paar Tage nicht zu sehen war, und ob es einen Ort gibt, an dem man einfach dazukommen und sein kann. Genau hier setzt gute Quartiersentwicklung an: Sie schafft Gelegenheiten für Begegnung, bringt unterschiedliche Menschen miteinander ins Gespräch und macht aus Nachbarschaft Gemeinschaft. Das verbindet Generationen und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Wir unterstützen unsere Kommunen dabei, diese Orte zu schaffen“, sagte Staatssekretärin Krebs.

Die 15 geförderten Projekte machen sichtbar, wie vielfältig Quartiersentwicklung aussehen kann und was sie verbindet. Vom ländlichen Raum bis zum urbanen Quartier nehmen die geförderten Vorhaben unterschiedliche Lebenslagen und Herausforderungen vor Ort in den Blick. Sie reichen von neuen Begegnungs- und Beteiligungsorten über inklusive Quartiersentwicklung und generationenübergreifende Angebote bis hin zu lokalen Pflege- und Unterstützungsnetzwerken.

„Baden-Württemberg lebt von Menschen, die nicht darauf warten, dass Lösungen für sie gefunden werden. Sie bringen ihre Ideen ein, übernehmen Verantwortung füreinander und gestalten ihr Umfeld. Genau dieses Engagement stärken wir mit unserem Förderprogramm. Denn starke Quartiere entstehen dort, wo Menschen ihre eigenen Möglichkeiten erkennen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen, aber auch die Ressourcen hierfür vorfinden“, sagte Staatssekretärin Krebs abschließend.

Quartiersimpulse – nachhaltige Quartiersentwicklung seit 2019

Das Förderprogramm Quartiersimpulse des Ministeriums für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg und der Allianz für Beteiligung e.V. ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam. Gestalten.“.

„Quartiersimpulse“ fördert nachhaltige Quartiersentwicklung und bietet finanzielle Unterstützung für Projekte von Kommunen mit der Zivilgesellschaft, die auf die Bedarfe der Bewohnenden abgestimmt sind. Quartiersprojekte in Städten und Gemeinden werden für eine Laufzeit von zwei Jahren mit einem Zuschuss von bis zu 85.000 Euro gefördert. Bei Kommunalen Verbünden und Landkreisen in Verbindung mit kreisangehörigen Kommunen sind Förderungen von bis zu 115.000 Euro möglich. Die Kommunen erhalten den finanziellen Zuschuss nicht nur für Sach- und Personalkosten, sondern auch für Beratungskosten.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Förderrunde geben. Kommunen, die Interesse an einer beteiligungsorientierten alters- und generationengerechten Quartiersentwicklung haben, finden alle Informationen und Antragsunterlagen zum Förderprogramm Quartiersimpulse unter QUARTIER 2030 | Zusammenleben Gemeinsam Gestalten - Förderung sowie auf der Webseite der Allianz für Beteiligung.

Alle Informationen zur Strategie finden Sie auf der Website Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten. 

Die 15 geförderten Quartiersprojekte

Gesamtfördersumme der 27. Förderrunde: 1.197.236,95 Euro 

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