Ministerium

Neuer Amtschef im Sozialministerium

Ministerialdirektorin Leonie Dirks wird Staatsministerin und Chefin der Staatskanzlei. Ihr Nachfolger im Sozialministerium wird Berthold Frieß.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Leonie Dirks (links) und Bertholf Frieß (rechts)
Leonie Dirks (links) und Bertholf Frieß (rechts)

Ministerialdirektorin Leonie Dirks, die Amtschefin im Sozialministerium, wechselt zum 1. Oktober 2026 ins Staatsministerium zu Ministerpräsident Cem Özdemir. Sie wird Staatsministerin und Chefin der Staatskanzlei. Damit leitet zum ersten Mal in der Geschichte Baden-Württembergs eine Frau die Regierungszentrale des Ministerpräsidenten. Ihr Nachfolger als Amtschef im Sozialministerium wird ebenfalls zum 1. Oktober 2026 Ministerialdirektor a. D. Berthold Frieß.

„Ich lasse Leonie Dirks nur ungern ziehen und freue mich zugleich sehr für sie und unseren Ministerpräsidenten“, sagte der Minister für Soziales, Arbeit und Gesundheit Oliver Hildenbrand am 29. September 2026 in Stuttgart. „Leonie Dirks hat unser breit aufgestelltes Haus mit über 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den vergangenen Jahren maßgeblich gestaltet und geprägt. Die Transformation hin zu einer modernen, effizienten und digitalen Verwaltung sowie die Stärkung der Krisenfestigkeit unseres Gesundheitswesens hat sie mit großer Konsequenz vorangebracht. Leonie Dirks verbindet strategische Klarheit mit Menschlichkeit und Führungsstärke. Dass sie als erste Frau die Staatskanzlei leiten wird, ist ein starkes Signal. Ich danke ihr von Herzen für ihr mehr als zehnjähriges Wirken im Sozialministerium und wünsche ihr für die neue Aufgabe im Staatsministerium alles Gute und viel Erfolg.“

Berthold Frieß wird neuer Amtschef im Sozialministerium

„Ich freue mich sehr, dass Berthold Frieß die Nachfolge von Leonie Dirks antritt“, sagte Minister Hildenbrand. „Berthold Frieß hat bereits ein Ministerium als Amtschef erfolgreich geführt. Seine Wurzeln liegen in der sozialen Arbeit: als Jugendreferent und Diakon in der Jugendarbeit. Soziale Themen sind für ihn eine Herzensangelegenheit. Eine kompetentere Nachfolge hätte ich mir nicht wünschen können und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

Berthold Frieß wurde 1968 geboren. Nach Ausbildungen zum Erzieher und Diakon und einem Studium der Diakoniewissenschaften in Heidelberg arbeitete er in der evangelischen Jugendarbeit. Danach war er Landesgeschäftsführer des BUND Baden-Württemberg und Fraktionsgeschäftsführer der Grünen-Landtagsfraktion. Von 2016 bis 2021 war er Direktor des Landtags von Baden-Württemberg und anschließend bis Mai 2026 Amtschef im Verkehrsministerium.

Weitere Meldungen

Eine neue Asphaltdecke wird auf einer Straße aufgebracht. (Bild: Patrick Seeger / dpa)
Straßenverkehr

Fahrbahnsanierung auf B 462 abgeschlossen

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Porträt Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke
Schule

ZSL-Präsident geht in Ruhestand

Flurneuordnung Schrozberg
Flurneuordnung

Flurneuordnung macht die Landschaft klimaresilient

Auszeichnung der Gigabitkommunen mit Herrn Minister
Digitalisierung

Fast ein Drittel der Kommunen erreicht vollständige Gigabitversorgung

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Blick auf die Landesgartenschau Wangen mit einem bunten Blumenfeld im Vordergrund
Landesgartenschau

Förderbescheid für Landesgartenschau 2030 in Ulm

Euro-Banknoten und -Münzen
Haushalt

Haushaltsentwurf für 2027 verabschiedet

Knut Tropf
Ministerium

Knut Tropf wird Ministerialdirektor

Ehemalige Chapel auf dem Hospitalgelände in Heidelberg
Städtebau

Land fördert 45 Kommunen mit rund 16,6 Millionen Euro

ein Glas Mirabellen-Brand
Landwirtschaft

Start der Brennsaison 2026

Ein Mann hält ein Ringbuch mit Bauplänen, mit dem Zeigefinger deutet er auf ein Baufeld
Flächenmanagement

Land fördert 27 Maßnahmen zur Flächengewinnung durch Innenentwicklung

Wetter in Baden-Württemberg
Kommunen

Zusatzbezeichnung „Mühlendorf“ für Ottenhöfen im Schwarzwald

Flur im Krankenhaus mit Personal und Betten
Kliniken

5,2 Millionen Euro für krisenfeste Krankenhäuser

Ortsschild Traunstein
Kommunen

Müllheim im Markgräflerland wird Große Kreisstadt