Bürgerengagement

Ehrenamtskarte jetzt auch per App verfügbar

Die digitale Version der Ehrenamtskarte kann ergänzend zur klassischen Karte genutzt werden oder diese ersetzen. Sowohl die App als auch die herkömmliche Karte werden bereits bei rund 140 Partnerstellen in Baden-Württemberg anerkannt.

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Eine Person hält ein Smartphone in der Hand. Auf dem Display sieht man die Startseite der Ehrenamtskarten-App für Baden-Württemberg.

Baden-Württemberg würdigt das Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger jetzt auch digital: Die Ehrenamtskarte, das sichtbare Zeichen der Anerkennung für Menschen, die sich unermüdlich für das Gemeinwohl einsetzen, ist ab sofort auch via Smartphone verfügbar: Die „Ehrenamtskarten-App“ ist in allen gängigen Stores erhältlich. Nach der Installation können Sie Ihr Bundesland auswählen. Sie bietet einen nutzerfreundlichen Überblick über die Akzeptanzstellen im Land sowie Hinweise auf Sonderaktionen. Zudem ermöglicht die App ein unbürokratisches Antragsverfahren. 

Dank und Wertschätzung für ehrenamtlich Aktive

„Freiwilliges Engagement ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Bürgerinnen und Bürger, die ihre Zeit und Energie für Mitmenschen einsetzen, verdienen unseren Dank und unsere Wertschätzung. Mit der Ehrenamtskarten-App machen wir es ihnen jetzt noch leichter, die Anerkennung, die ihnen zusteht, zu erhalten und zu nutzen. Ihr Einsatz macht den Unterschied, Sie machen unser Land lebenswerter und stärken den Zusammenhalt“, sagte Staatssekretärin Dr. Ute Leidig.

Die digitale Version der Ehrenamtskarte kann ergänzend zur klassischen Karte genutzt werden oder diese ersetzen. Sowohl die App als auch die herkömmliche Karte werden bereits bei rund 140 Partnerstellen in Baden-Württemberg anerkannt – sie ermöglicht beispielsweise vergünstigten Eintritt in kulturelle Einrichtungen oder die Teilnahme an Sonderaktionen, die exklusive Eindrücke hinter den Kulissen bieten.

Ehrenamtskarte

Aktuell kann die Ehrenamtskarte von Bürgerinnen und Bürgern in den Landkreisen Calw und Ostalb sowie in Freiburg und Ulm beantragt werden. Fast alle kreisfreien Städte und weitere Landkreise bereiten derzeit die Einführung der Karte vor. Wer sich in einer der teilnehmenden Kommunen engagiert, kann die Karte beantragen – vorausgesetzt, das freiwillige und unentgeltliche Engagement umfasst mindestens 200 Stunden im Jahr in einer Organisation für das Gemeinwohl oder mindestens 100 Stunden in einem gemeinwohlorientierten Projekt. Eine pauschale Bescheinigung der jeweiligen Organisation oder Einrichtung genügt als Nachweis.

Mitglieder in Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehr oder des Technischen Hilfswerks sowie taktischer Einheiten/Einsatzeinheiten der Fachdienste des Katastrophenschutzdienstes des Landes erhalten die Ehrenamtskarte ohne Stundennachweise.

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