Ernährung

Drei-Löwen-Auszeichnung für zwei Gastronomien im Land

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Schmeck den Süden

Das Hotel Restaurant Löwen und das Brauereigasthaus Krone werden als „Schmeck den Süden“-Gastronomie mit der höchsten Auszeichnung „Drei-Löwen“ ausgezeichnet. Bei den „Schmeck den Süden“-Gastronomen steht neben der Regionalität auch Saisonalität und Qualität im Fokus.

„Baden-Württemberg kulinarisch erleben – dafür stehen die ,Schmeck den Süden‘-Gastronomen nun schon seit mehr als 25 Jahren. Die starke Gemeinschaft besteht mittlerweile aus knapp 300 teilnehmenden Betrieben. Zu dieser Gemeinschaft gehören seit 2015 auch das Hotel Restaurant Löwen sowie seit 2024 das Brauereigasthaus Krone. Beide Betriebe werden nun mit der höchsten Auszeichnung bei ,Schmeck den Süden‘ ausgezeichnet und erhalten verdientermaßen die ,Drei-Löwen‘. Beide Gastronomen repräsentieren das vielfältige Profil Baden-Württembergs als Genießerland. Ihr Engagement für Qualität, Regionalität und Genuss leistet einen wertvollen Beitrag zur Wertschöpfung in der Region und fördert die regionaltypische Kulturlandschaft Baden-Württembergs. Tradition und Moderne werden im Hotel Restaurant Löwen und im Brauereigasthaus Krone einzigartig vereint mit traditioneller und innovativer Küche, die zu besonderen Genussmomenten einlädt“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz, anlässlich der Auszeichnung des Hotels Restaurant Löwen und des Brauereigasthauses Krone in Zell im Wiesental im Landkreis Lörrach.

„Die ,Drei-Löwen‘-Auszeichnung für ,Schmeck den Süden‘-Gastronomen steht nicht nur dafür, dass 90 Prozent ihres Angebotes auf der Speisekarte aus der Region stammen, sondern auch für die Auszeichnung nach ,Haus der Baden-Württemberger Weine‘ und der Zertifizierung ,ServiceQualität Deutschland‘. Damit bekommen Gäste in den ,Schmeck den Süden‘-Gaststätten nicht nur beste Qualität der Speisen und Getränke, sondern auch beste Qualität im Service“, betonte Staatssekretärin Sabine Kurtz.

„Die Nachfrage von Restaurantgästen nach regionalen und saisonalen Gerichten ist zu spüren. Auf der Suche nach entsprechenden Restaurants dient die Auszeichnung ,Schmeck den Süden‘ interessierten Gästen als wichtiger Wegweiser für regionalen Genuss. Die Gaststätten sind auch im Genussführer zu finden, der jährlich in aktualisierter Auflage erscheint. Um die Transparenz und die Nachvollziehbarkeit von Lebensmitteln zu erhöhen, sind die Qualitätsprogramme des Landes Baden-Württemberg – das Biozeichen Baden-Württemberg (BIOZBW) und das Qualitätszeichen Baden-Württemberg (QZBW) – geeignete Instrumente. Um Qualität und Regionalität zu erkennen, dienen unsere Qualitätsprogramme sowohl Gastronomen in ihren Lieferketten als auch Verbraucher bei ihrem Einkauf“, erläuterte Staatssekretärin Sabine Kurtz.

„Schmeck den Süden“-Gastronomen seit 1996

Die Kooperation der „Schmeck den Süden“-Gastronomen hat das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz gemeinsam mit der MBW Marketinggesellschaft mbH und dem Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg 1996 ins Leben gerufen. Gemeinsam wird die heimische Gastronomie, insbesondere die ländliche Gastronomie, im Umgang mit regionalen Produkten unterstützt.

Die „Schmeck den Süden“-Betriebe nutzen dieses Marketingkooperationsprojekt als Basis für ihr regionales Angebot und als Bestandteil zur Qualitätssicherung. Die Tiefe und Breite ihres regionalen Angebots wird klassifiziert und in drei Kategorien, ein bis drei Löwen, eingeteilt.

Der Genussführer 2024 der „Schmeck den Süden“-Gastronomen steht auf der „Schmeck den Süden“-Website zum Download (PDF) und als E-Paper zur Verfügung. Außerdem kann er auf der Website der DEHOGA bestellt werden.

Qualitätsprogramme des Landes Baden-Württemberg

Die Qualitätsprogramme des Landes sind das Qualitätszeichen Baden-Württemberg und das Biozeichen Baden-Württemberg. Produkte mit diesen Zeichen sind Lebensmittel in geprüfter Qualität und mit nachvollziehbarer Herkunft, die in einem dreistufigen Kontrollsystem geprüft werden. Träger des Zeichens ist das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR). Die Qualitätsprogramme erfüllen die Anforderungen der Europäischen Union (EU) für staatlich getragene regionale Qualitätsprogramme und sind von der EU-Kommission notifiziert.

„Von Daheim BW“ App

Um regionales Einkaufen zu erleichtern, gibt es die kostenfreie App „Von Daheim BW“, in den Verbraucherinnen und Verbraucher landwirtschaftliche Direktvermarkter, wie auch „Schmeck den Süden“-Gastronomen aus ihrer Region schnell und einfach finden – damit wissen sie, wo die Produkte, die sie kaufen, herkommen und wer hinter ihnen steht. Mitte Mai 2024 wurde die App um die Rubrik „Wildbretvermarkter“ erweitert. Verbraucher können regionale Wildprodukte vor Ort somit schnell finden.  Zudem gibt es in der App weitere Informationen, wie Veranstaltungen in der jeweiligen Suchregion. Die App kann für iOS (Apple Store) sowie für Android (Google Play Store) kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Meldungen

Ein Ausbilder im Garten- und Landschaftsbau (r.) erklärt einem angehenden Gärtner (l.) das Einpflanzen einer Dachbegrünung. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Staatsschule für Gartenbau bietet attraktive Weiterbildungsplätze

Gewächshaus
Landwirtschaft

Obst- und Gemüsebau im Klimawandel

Luchs_Nero
Forst

Luchskuder Nero im Schwarzwald ausgewildert

Startbildschirm der Warn-App NINA.
Bevölkerungsschutz

Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

Ministerin Theresa Schopper spricht auf der Pressekonferenz anlässlich der landesweiten Eröffnung des Tages und der Nacht des offenen Denkmals 2026 in Rottweil.
Denkmalpflege

Nacht und Tag des offenen Denkmals 2026

von links nach rechts: Sebastian Gehring, Vorstand Marketing & Medien der SG Sonnenhof Großaspach, Christian Fischer, Vizepräsident Karlsruher SC, Dominik Schwärzel, Vorstandsvorsitzender des SSV Ulm, Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle (VfB Stuttgart), Manuel Hagel, Innenminister von Baden-Württemberg, Daniel Förderer, Geschäftsführer der TSG 1899 Hoffenheim und Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des 1. FC Heidenheim
Sicherheit

Baden-Württemberg stärkt die Stadionallianzen

Eine Person hält ein Smartphone in der Hand. Auf dem Display sieht man die Startseite der Ehrenamtskarten-App für Baden-Württemberg.
Bürgerengagement

Mehr als 25.000 Ehrenamtskarten ausgegeben

Übergabe Tanklöschfahrzeuge Waldbrand
Feuerwehr

Sechs neue Tanklöschfahrzeuge zur Waldbrandbekämpfung

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Kinderschutz

Aktionstage Kinder- und Jugend­schutz gehen in zweite Runde

Bio-Musterregion Bodensee
Landwirtschaft

Der Bodenseeapfel ist weit mehr als ein gesundes Lebensmittel

Icon eines Fahrrads. Darüber der Text "Mein Bike, mein Weg, mein Vorteil mit JobBike BW.
JobBike

40.000 JobBikes für Landesbeschäftigte

Eine muslimische Einwanderin sitzt mit anderen Personen am Tisch und schaut sich während des Englischunterrichts Blätter mit Grammatikaufgaben an.
Integration

Land fördert 37 lokale Integrationsprojekte

Landesstand „THE LÄND of Games“ auf der Gamescom 2026
Spielemesse

Baden-Württemberg auf der internationalen Games-Bühne

Aus den Händen von Justizminister Moritz Oppelt (links( hat Thorsten-Peter Krapp (Mitte) seine Ernennungsurkunde zum neuen Leiter der Staatsanwaltschaft Freiburg – Zweigstelle Lörrach erhalten. Zu den ersten Gratulanten zählte der Leitende Oberstaatsanwalt Dr. Michael Krauß (rechts).
Justiz

Neuer Leiter der Staatsanwalt­schaft Freiburg – Zwst. Lörrach

Eine Hand greift nach einem digitalen Paragrafen
Justiz

Auf dem Weg zur digital vernetzten Justiz der Zukunft