Wolf

Bisher unbekannter Wolfsrüde nachgewiesen

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Wolf sitzt im Erlebnispark Tripsdrill in einem Gehege. (Foto: dpa)
Symbolbild

Für die am 24. Dezember 2023 in der Gemeinde Schramberg gefundenen toten Ziegen wurde ein bisher unbekannter Wolfsrüde als Verursacher identifiziert. Dieser wurde bisher noch nicht in Baden-Württemberg nachgewiesen.

Der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg waren am 24. Dezember 2023 zwei tote und eine verschwundene Ziege gemeldet worden. Das Umweltministerium informierte darüber am 26. Dezember 2023. Der Fundort lag in der Gemeinde Schramberg im Landkreis Rottweil. Fachleute der FVA haben die Situation vor Ort dokumentiert, es wurden genetische Proben genommen und zur Analyse an das Senckenberg Zentrum für Wildtiergenetik geschickt.
Das Ergebnis der genetischen Analyse steht nun fest: Als Verursacher der beiden toten Ziegen wurde der Wolfsrüde GW3817m identifiziert, der bisher noch nicht in Baden-Württemberg nachgewiesen wurde. Zu seiner Herkunft und Rudelzugehörigkeit liegen bisher keine Informationen vor. Ob sich das Tier noch in der Region aufhält oder bereits weitergezogen ist, ist nicht bekannt. Die verschwundene Ziege wurde zwischenzeitlich unverletzt wieder aufgefunden.

Schramberg liegt im Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald

Die Gemeinde Schramberg liegt im Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald. Die Nutztierverbände sowie die Wildtierbeauftragten der Region sind über den Sachverhalt informiert. Eventuelle Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf sollten umgehend der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg gemeldet werden: info@wildtiermonitoring.de.

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt: Luchs & Wolf

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt: FAQs Mensch und Wolf (PDF)

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Der Wolf in Baden-Württemberg

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Verhaltensweisen beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf

Weitere Meldungen

Bio-Aktionsplan Baden-Württemberg
Ernährung

Öko-Aktionswochen 2026 eröffnet

Symbolbild: Ein Auto steht neben einem Baustellenschild am Neckartor. (Bild: Sebastian Gollnow / dpa)
Straße

L 600a bei Heidelberg wieder vollständig befahrbar

Eine Trachtengruppe beim Landesfestumzug der Heimattage 2018 in Waldkirch (Bild: © picture alliance/Achim Keller/dpa).
Kunst und Kultur

Land ehrt zehn Bürgerinnen und Bürger mit Heimatmedaille

Ein Thermometer zeigt fast 36 Grad Celsius an.
Klimaschutz

KLIMA.LÄND.TAGE in Baden-Württemberg

Heimat

Höhepunkt der Heimattage 2026: Landesfesttage in Oberkirch

Drohnen Wald Aufnahme
Biotechnologie

Mikroorganismen für nach­haltige Produktionsprozesse

Bio-Musterregion Freiburg
Weinbau

Weinbauland Baden-Württemberg stärken

Ein Ausbilder im Garten- und Landschaftsbau (r.) erklärt einem angehenden Gärtner (l.) das Einpflanzen einer Dachbegrünung. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Staatsschule für Gartenbau bietet attraktive Weiterbildungsplätze

Gewächshaus
Landwirtschaft

Obst- und Gemüsebau im Klimawandel

Luchs_Nero
Forst

Luchskuder Nero im Schwarzwald ausgewildert

Startbildschirm der Warn-App NINA.
Bevölkerungsschutz

Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

Ministerin Theresa Schopper spricht auf der Pressekonferenz anlässlich der landesweiten Eröffnung des Tages und der Nacht des offenen Denkmals 2026 in Rottweil.
Denkmalpflege

Nacht und Tag des offenen Denkmals 2026

Eine Person hält ein Smartphone in der Hand. Auf dem Display sieht man die Startseite der Ehrenamtskarten-App für Baden-Württemberg.
Bürgerengagement

Mehr als 25.000 Ehrenamtskarten ausgegeben

Übergabe Tanklöschfahrzeuge Waldbrand
Feuerwehr

Sechs neue Tanklöschfahrzeuge zur Waldbrandbekämpfung

Vier Jugendliche sitzen auf einer Freitreppe und betrachten etwas auf dem Smartphone
Kinderschutz

Aktionstage Kinder- und Jugend­schutz gehen in zweite Runde