Todesfall

Trauer um Marianne Schultz-Hector

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Ministerin a.D. Dr. Marianne Schultz-Hector

Innenminister Thomas Strobl und Kultusministerin Theresa Schopper zeigen sich betroffen vom Tod der ehemaligen baden-württembergischen Kultusministerin Marianne Schultz-Hector.

Dr. Marianne Schultz-Hector war von 1991 bis 1995 Kultusministerin, zuvor war sie von 1988 an Staatssekretärin im Kultusressort. Von 1984 bis 1996 hat sie den Wahlkreis Stuttgart III als direkt gewählte Abgeordnete im Landtag von Baden-Württemberg vertreten.

Zum Tod von Dr. Marianne Schultz-Hector erklärt Innenminister Thomas Strobl: „Dr. Marianne Schultz-Hector war eine Frau mit Herz und Verstand, eine Bildungspolitikerin mit Leib und Seele. Kinder und Familien lagen ihr besonders am Herzen. Als Mitglied im Landesschulrat und als Vorsitzende im Landeselternbeirat, als Gemeinderätin und nicht zuletzt als Staatssekretärin und Ministerin im Ministerium für Kultus und Sport war sie eine außerordentlich engagierte Frau und Vorreiterin bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie hat die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg mit ins Leben gerufen und damit einen Grundstein dafür gelegt, dass Kinder und Familien in Baden-Württemberg noch besser gefördert werden können. Wir werden Marianne Schultz-Hector dankbar in bester Erinnerung behalten – als engagierte Kämpferin für die Sache, leidenschaftliche Politikerin und Vordenkerin. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt ihren Hinterbliebenen in dieser Zeit des Abschiednehmens.“

Vom Tod der ehemaligen Kultusministerin Dr. Marianne Schultz-Hector, die von 1991 bis 1995 das Kultusministerium leitete, ist Kultusministerin Theresa Schopper sehr betroffen. „Marianne Schultz-Hector war eine herzensgute Person, bei der ich das Glück hatte, sie persönlich kennenlernen zu dürfen. Sie war überaus für Kinder und für die Kultur engagiert“, sagt Kultusministerin Schopper.

So wurden in ihrer Zeit an der Amtsspitze des Ministeriums auch der Landesschülerbeirat konstituiert und die Beratungsgremien des Kultusministeriums nachhaltig gestärkt. „Es geht mir sehr nahe, wenn eine derart engagierte Person von uns geht, die mit dem Verdienstorden des Landes und auch mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Meine Gedanken sind bei ihren Angehörigen, denen ich viel Kraft in dieser schweren Zeit wünsche“, sagt die Kultusministerin.

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