Naturschutz

Tote Ziege in Münstertal nicht durch Wolf getötet

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Mehrere Ziegen liegen während des Regens in einem Unterschlupf in Kreuzthal. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)

Der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg wurde am 22. Dezember 2022 eine tote Ziege in Münstertal im Landkreis Breisgau-Hoch­schwarzwald gemeldet. Die genetischen Untersuchung schließen einen Wolf als Verursacher aus.

Die in der Gemeinde Münstertal im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald am 22. Dezember 2022 gemeldete tote Ziege wurde nicht von einem Wolf gerissen. Das haben die Fachleute der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg am 18. Januar 2023 bekanntgegeben. So haben die genetischen Untersuchungen der genommenen Abstrichproben keinen Wolf nachgewiesen. Zudem gab es keine Hinweise dafür, dass die Ziege von einem anderen Tier ge­tötet wurde. Abstriche, die an der Fraßstelle genommen wurden, konnten Hunde-DNA nachweisen.

Münstertal liegt im Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald

Die Gemeinde Münstertal liegt im Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald, in dem sich derzeit drei Wölfe niedergelassen haben.

Die Nutztierverbände sowie die Wildtierbeauftragten der Region sind über den Sachverhalt informiert. Eventuelle Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf sollten umgehend der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg gemeldet werden: info@wildtiermonitoring.de oder Telefon 0761 4018-274.

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Der Wolf in Baden-Württemberg

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