Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Im Jahr 2025 wurden mehr als 745.000 Euro Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. gesammelt.

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Innenminister Manuel Hagel spricht bei der Würdigung des Sammlungsergebnisses.

Innenminister Manuel Hagel würdigte die aktiven Soldatinnen und Soldaten, Reservistinnen und Reservisten und sonstige Organisationen für Ihren Einsatz im Namen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. bei einem Festakt im Neuen Schloss. Diese haben im Jahr 2025 für die Arbeit des Volksbundes mit einer landesweiten Spendenaktion mehr als 745.000 Euro eingesammelt.

„Manch einer mag denken, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge steckt in der Vergangenheit fest – das Gegenteil ist der Fall. Mit seiner Arbeit leistet der Volksbund einen ganz wichtigen Beitrag dafür, dass Millionen von Opfern Würde, Identität, Gesicht und Geschichte wiedergegeben wird. Er hält die Erinnerung daran wach, welches unermessliche Leid Krieg verursachen kann. Das ist in diesen Zeiten wichtiger denn je und prägt unsere kollektive Erinnerungskultur. Damit wirkt der Volksbund direkt in die Gegenwart und übernimmt Verantwortung für den Frieden und die Freiheit in der Welt. Deshalb ist es auch ein starkes Zeichen, dass die Bundeswehr und ihre Reservistinnen und Reservisten sowie die anderen Organisationen mit ihrer Spendenaktion mehr als 745.000 Euro gesammelt haben und damit den Volksbund bei seiner wichtigen Arbeit unterstützen können. Herzlichen Dank an alle, die für den Volksbund einstehen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Manuel Hagel anlässlich des Festaktes am 8. Oktober 2026 in Stuttgart.

Insgesamt 746.747 Euro für Volksbund gespendet

Bei der Würdigung des Sammlungsergebnisses waren neben dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister Manuel Hagel der Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg, Kapitän zur See Giss, sowie der Vorsitzende der Reservisten, Oberst d.R. Fallert und der Landesvorsitzende des Volksbunds, Guido Wolf, anwesend. Gemeinsam würdigten sie das Sammlungsergebnis. In Baden-Württemberg wurden insgesamt 746.747 Euro für den Volksbund gespendet. Ein nicht unerheblicher Teil, rund 310.000 Euro, davon kam von aktiven Soldatinnen und Soldaten, sowie von Reservisten und Reservistinnen.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. nutzt die Spendengelder um sich im In- und Ausland für den Erhalt von Gräbern und ganzen Friedhöfen, sowie Denkmälern und der Erinnerungskultur einzusetzen. Im vergangenen Jahr wurden in elf Ländern, darunter auch Russland, tausende Verstorbene mit Hilfe des Volksbundes umgebettet, um so eine würdige Ruhestätte zu finden.

40 Personen am Abend ausgezeichnet

Insgesamt wurden an diesem Abend 40 Personen für Ihr Engagement für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ausgezeichnet.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. sorgt dafür, dass mehr als 2,8 Millionen Kriegstote auf mehr als 836 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten bestattet sind und diese gepflegt werden können. Diese Gräber erinnern an das Leid und an die Opfer der Kriege. Die Bundesregierung hat dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Aufgabe übertragen, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Der Volksbund steht dafür ein, jedem gefallenen, vermissten und in Gefangenschaft verstorbenen Soldaten im Ausland eine letzte Ruhestätte zu geben. Dazu gehören auch die Grabstätten der seit Ende des Zweiten Weltkrieges infolge des Krieges ums Leben gekommenen deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen im Ausland. Die Kriegsgräberfürsorge in Deutschland wird überwiegend von der Bevölkerung durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sammlungen getragen. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes ab.

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