Justiz

Rund 4,2 Millionen Euro für Sicherheit in Justizgebäuden

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Richter kommt in einen Sitzungssaal des Landgerichts Mannheim. (Foto: © dpa)

Das Land investiert 2022 rund 4,2 Millionen Euro in die Verbesserung der Sicherheit in den Justizgebäuden. Die fortgesetzte Verbesserung der Justizgebäude ist ein zentraler Baustein, um die baden-württembergische Justiz auch für die Zukunft zu stärken.

Das Ministerium der Justiz und für Migration investiert im laufenden Jahr 2022 rund 4,2 Millionen Euro in die Verbesserung der Sicherheit in den Justizgebäuden. Das ist fast eine Verdoppelung gegenüber 2021. Diese Mittel sollen insbesondere gezielt für die Verbesserung der baulichen und technischen Sicherheit der Gerichte und Staatsanwaltschaften verwendet werden. „Auch in Zukunft wollen wir die Sicherheit unserer Bediensteten, Verfahrensbeteiligten sowie Besucherinnen und Besuchern gewährleisten. Daher stellen wir im Haushaltsjahr 2022 für Sicherungsmaßnahmen rund 4,2 Millionen Euro zur Verfügung. Die fortgesetzte Verbesserung der Justizgebäude ist für uns ein zentraler Baustein, um die baden-württembergische Justiz auch für die Zukunft zu stärken“, sagte Ministerin Marion Gentges.

Im vergangenen Haushaltsjahr 2021 wurden insgesamt rund 2,2 Millionen Euro für Sicherungsmaßnahmen verausgabt.

Seit 2013 rund 19,6 Millionen Euro in Sicherungsmaßnahmen investiert

Seit 2013 stellt das Ministerium der Justiz und für Migration spezielle Mittel zur gezielten Förderung von Sicherungsmaßnahmen bereit. Bis Ende 2021 wurden daraus insgesamt rund 19,6 Millionen Euro in die Sicherheit investiert. 

Investiert wurde etwa in Notrufsysteme für Gerichte und Staatsanwaltschaften, in Ausstattungen des Justizwachtmeisterdienstes und Schulungen der Bediensteten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem in der Förderung baulicher Sicherungsmaßnahmen. Vor allem bauliche Abtrennungen der öffentlichen und nichtöffentlichen Bereiche stehen bei der Verbesserung der Sicherheit im Fokus, zum Beispiel zuletzt beim Landgericht Waldshut-Tiengen (rund 97.000 Euro), beim Landgericht Baden-Baden (rund 29.000 Euro), beim Amtsgericht Esslingen (rund 64.000 Euro) oder beim Amtsgericht Singen (rund 60.000 Euro). Teilweise finden diese Abtrennungen in Kombination mit Sicherungsmaßnahmen im Eingangsbereich eines Gerichtes statt, beispielsweise beim Amtsgericht Bad Säckingen (rund 60.000 Euro). Ein weiteres Tätigkeitsfeld sind Umbauten im Haftzellenbereich, zum Beispiel beim Landgericht Mosbach (rund 100.000 Euro). Insgesamt hat das Ministerium der Justiz und für Migration in den vergangenen Jahren 135 bauliche Einzelmaßnahmen gefördert.

Weitere Meldungen

Ein Mitarbeiter des Landeskriminalamts Baden-Württemberg, Abteilung Cyberkriminalität, während der Online-Recherche.
Sicherheit

Organisierte Kriminalität und Wirtschaftskriminalität in 2025

Neue Polizeimotorräder
Polizei

Neue Motorräder für die Polizei

Logo Netzwerkkonferenz Baukultur 2026
Baukultur

Netzwerkkonferenz Baukultur in Stuttgart

Digitalfunk BOS
Polizei

Polizei rettet Leben

von links nach rechts: Landespolizeidirektor Carsten Höfler, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Offenburg Andreas Bjedov und Staatssekretär Reiner Moser
Polizei

Neuer Polizeipräsident beim Polizeipräsidium Offenburg

Polizeikräfte bei einem Einsatz im Fußballstadion.
Polizei

Positive Sicherheitsbilanz der Fußballsaison 2025/2026

Polizeistreife bei Verkehrsunfall
Verkehrssicherheit

Halbjahresbilanz der Verkehrsunfallentwicklung

Portrait Mathias Brecht Finanzamt Heidelberg
Verwaltung

Neuer Leiter des Finanzamts Heidelberg

Ashumi Shroff
Außenwirtschaft

Baden-Württemberg eröffnet neues Auslandsbüro in Mumbai

Logo und Schriftzug der „Agentur für Arbeit“ an einem Gebäude.
Arbeitsmarkt

Arbeitslosenquote im Land unverändert

Eine Ärztin und eine Therapeutin sitzen mit einem medizinischen Stethoskop am Tisch und machen mit einem Laptop und einem Mobiltelefon medizinische Notizen.
Gesundheit

Bundesweit einzigartiges KI-Reallabor für Gesundheits­versorgung startet

Symbolbild zur Künstlichen Intelligenz mit einem Prozessor und dem Schriftzug "AI Artificial Intelligence Technology"
Technologie

Chipindustrie-Ökosystem in Baden-Württemberg wächst

Paragraph vor Laptop
Justiz

Bundesweit erstes Gericht mit neuer Justiz-Software

Ein Logo des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
Wissenschaft und Forschung

KIT wird Forschungshub für Fusionstechnologie

An mehreren Tischen sitzen viele Männer und Frauen.
Frühkindliche Bildung

Runder Tisch zum verbindlichen kostenfreien Kita-Jahr