Naturschutz

Land fördert Naturschutzbildung

Das Land unterstützt ab 1. Dezember 2025 Einrichtungen bei der Vermittlung von Naturschutz-Themen. Gefördert werden können gemeinnützige und öffentliche Bildungseinrichtungen im Bereich Naturschutz und Wald.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Reh springt bei Bodnegg (Baden-Württemberg) über eine Wiese, auf der Löwenzahn blüht. (Bild: picture alliance/Felix Kästle/dpa)

Ab 1. Dezember 2025 können gemeinnützige und öffentliche Bildungseinrichtungen im Bereich Naturschutz und Wald Förderanträge einreichen.

Grundlage für den Schutz von Tier- und Pflanzenwelt

Ziel der Förderung ist, die Bildungsarbeit im Naturschutzbereich zu stärken. So werden etwa Kooperationen von gemeinnützigen Trägern mit Kindergärten und Schulen unterstützt. Umweltministerin Thekla Walker erklärt: „Wir möchten damit die wertvolle Arbeit zahlreicher Einrichtungen fördern, die dafür sorgen, dass wir Natur besser verstehen. Erst wenn wir die Zusammenhänge dieses komplexen Ökosystems erkennen, wird uns bewusst, welchen Einfluss unser Handeln hat. Wissensvermittlung im Bereich der Naturschutzbildung ist somit Grundlage für die Wertschätzung und den Schutz unserer heimischen Tier- und Pflanzenwelt.“

Bildungsarbeit in Gruppenform

Gefördert werden können alle Bildungseinrichtungen im Bereich Naturschutz und Wald, soweit sie als gemeinnützig anerkannt oder von öffentlichen Trägern unterhalten werden. Das sind insbesondere Naturschutzzentren in privater und öffentlicher Trägerschaft, Natur- und Geoparke, waldpädagogische und vergleichbare Einrichtungen. Voraussetzung ist ein Mindestangebot an Bildungsarbeit in Form von Gruppenarbeit, Mindestöffnungszeiten sowie hauptamtlich beschäftigtes Personal.

Anträge per E-Mail einreichen

Förderanträge können ab 1. Dezember 2025 ausschließlich elektronisch per E-Mail eingereicht werden.

Verwaltungsvorschrift des Umweltministeriums Baden-Württemberg zu Zuwendungen für die Naturschutzbildung (PDF)

Weitere Meldungen

Einsatzkräfte der Feuerwehr errichten am Nonnenbach in Bad Saulgau im Ortsteil Moosheim einen Damm mit Sandsäcken gegen das Hochwasser.
Krisenvorsorge

Gemeinsam gesellschaftliche Resilienz stärken

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
Ländlicher Raum

Investition in die Zukunft des Ländlichen Raums

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Mitte) bei der Bescheidübergabe
Forschung

Rund eine Million Euro für Robotik-Innovation

Eine Wildbiene sucht an Blüten des Mehlsalbeis nach Nektar. (Bild: © Uwe Anspach/dpa)
Naturschutz

Zusätzliche Mittel für den Arten- und Biotopschutz

Landwirtschaft
Ländlicher Raum

Vereinbarkeit von Ernährungssicherung und Naturschutz

Eine junge Frau forscht im Life Science Center der Universität Hohenheim an Pflanzen in Klimakammern (Symbolbild: © dpa).
Wissenschaft und Forschung

99 Projekte für eine postfossile Zukunft

Symbolbild: Beim Urban Gardening (städtischer Gartenbau) werden durch die gärtnerische Nutzung auf innerstädtischen Flächen z.B. Blumen, Gemüse, Kräuter und Obstbäume angebaut.
Bildung

Festival zur nachhaltigen Entwicklung

Blick über Baden-Württemberg
Landwirtschaft

Gemeinsamen Antrag 2026 bis 30. September korrigieren

Elzbach im Odennwald
Landwirtschaft

Prekäre Lage in den Gewässern Baden-Württembergs

Ein Auerhuhn steht im Wald.
Forst

Weniger Auerhähne als im Vorjahr

Junganlage im Weinberg
Weinbau

Rebflächenförderung 2027 geöffnet

Eine Hand hält einen in augmented Reality illustrierten Kopf.
Förderung

500.000 Euro für Digital Hub Südbaden

Kreativland
Ländlicher Raum

„KreativLand BW gestalten!“ stärkt die Kreativwirtschaft

Kühe stehen auf einer Wiese (Bild: © Franziska Kraufmann/dpa)
Landwirtschaft

Informationen zum Gemeinsamen Antrag 2026 wegen Futterknappheit

Auftakt HighTech-Agenda BW
Wirtschaft

Austausch zur HighTech-Agenda BW