Ländlicher Raum

„KreativLand BW gestalten!“ stärkt die Kreativwirtschaft

Der Ideenwettbewerb „KreativLand BW gestalten!“ stärkt die Kreativwirtschaft als Motor für den Ländlichen Raum. Sieben Projektteams haben ein Jahr lang gezeigt, wie die Branche Wertschöpfung und Arbeitsplätze abseits der Metropolen schaffen kann.

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Kreativland

„Die Kreativwirtschaft ist eine Zukunftsbranche und ein echter Jobmotor für den Ländlichen Raum. Schon heute arbeitet jeder fünfte Kreative in Baden-Württemberg auf dem Land. Hier sprechen wir von über 50.000 Arbeitsplätzen und fast zwei Milliarden Euro Jahresumsatz. Dieses Potenzial wollen wir gezielt fördern. Beim Ideenwettbewerb ‚KreativLand BW gestalten!‘ haben sieben Projektteams ein Jahr lang gezeigt, wie die Branche Wertschöpfung und Arbeitsplätze abseits der Metropolen schaffen kann. Die ausgezeichneten Projekte nutzen dabei gezielt Standortvorteile des Ländlichen Raums wie etwa freie Immobilien und stärken die Vernetzung von Kreativschaffenden, Kommunen und Wirtschaft vor Ort. Die Auszeichnung kann nun zum Türöffner für weitere Kooperationen werden. Das ist ein Gewinn für die Branche und für den gesamten Ländlichen Raum“, betonte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Sarah Schweizer, am 16. Juli 2026 in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) bei der Abschlussveranstaltung zum Ideenwettbewerb.

Der Ideenwettbewerb griff die Handlungsempfehlungen der Studie „KreativLand BW“ (2024) auf und förderte landesweit die Umsetzung von innovativen kreativwirtschaftlichen Projekten, die ländliche Räume zukunftsfähig machen. Konzipiert und umgesetzt wurde „KreativLand BW gestalten!” von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG), gefördert vom Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg.

Die Projektträger profitierten von Workshops, Beratungsangeboten und Vernetzung. Das Begleitprogramm unterstützte sie dabei, ihre Ideen weiterzuentwickeln und von Beginn an tragfähige Geschäfts- und Finanzierungsmodelle mitzudenken. So entstanden neue Treffpunkte für kulturelle Teilhabe, neue Arbeitsorte für Kultur- und Kreativschaffende, digitale Lösungen für Berufsorientierung und Raumsuche in der Kreativbranche, soziale und mediale Innovationen und starke branchenübergreifende Netzwerke.

„Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll, mit wie viel Kreativität, Innovationskraft und Engagement die Teams ihre Ideen umsetzen. Er macht sichtbar, welches wirtschaftliche Potenzial in der Kultur- und Kreativwirtschaft im Ländlichen Raum steckt“, so die Staatssekretärin abschließend. Die geförderten Projekte decken die ganze Bandbreite der Kreativwirtschaft ab – von der digitalen Buchungsplattform für Kreativräume über neue Formate für Berufsorientierung in der Kreativbranche bis hin zum Podcast und zum kulturellen Reallabor im historischen Gemäuer.

Die Gewinnerprojekte

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