Schienenverkehr

Grundlage für Erhalt der Panoramabahn vereinbart

Das Land, die Region Stuttgart, die Stadt Stuttgart, der Zweckverband Strohgäubahn und die SWEG haben eine Vereinbarung für eine neue S-Bahn von Heimerdingen über die Panoramabahn nach Stuttgart-Vaihingen beschlossen.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Ein Zug fährt an einem mit Häusern übersäten Hügeln durch eine grüne Landschaft.
Symbolbild

Das Land Baden-Württemberg, der Verband Region Stuttgart, die Landeshauptstadt Stuttgart, der Zweckverband Strohgäubahn und die SWEG Schienenwege GmbH haben eine Rahmenvereinbarung für die neue S-Bahn-Linie von Heimerdingen über die Panoramabahn nach Stuttgart-Vaihingen unterzeichnet. Damit ist die Grundlage gelegt, die Panoramabahn langfristig zu erhalten und gleichzeitig den Schienenverkehr in der Region Stuttgart auszubauen. 

Vereinbarung sichert Finanzierung der weiteren Planungen

Die Vereinbarung sichert die Finanzierung der weiteren Planungen (Leistungsphasen 1 und 2) für das gesamte Projekt und legt Zuständigkeiten sowie das weitere Vorgehen fest. Im Mittelpunkt steht die Durchbindung der Strohgäubahn über die Panoramabahn bis nach Vaihingen, die nach aktuellen Untersuchungen das wirtschaftlich tragfähigste Betriebskonzept darstellt. Damit entsteht eine neue Tangentialverbindung zur Entlastung des neuen Bahnhofs.

Das Projekt umfasst neben der Sanierung der Panoramabahn auch den Ausbau und die Elektrifizierung der Strohgäubahn für den S-Bahn-Betrieb, neue Haltestellen entlang der Panoramabahn sowie einen besseren Anschluss in Richtung Feuerbach. Die Planungen für zentrale Teilbereiche laufen bereits, weitere sollen nun zügig gestartet werden. Das Land und die Partner streben eine Förderung über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) an.

Das Land beteiligt sich an den Planungskosten und stellt auch für die spätere Umsetzung eine Kofinanzierung in Aussicht. Die neue Verbindung ist ein zentraler Baustein für den künftigen Eisenbahnknoten Stuttgart und bildet den Einstieg in ein erweitertes Nahverkehrsangebot mit zusätzlichen Verbindungen und Kapazitäten in der ganzen Region Stuttgart.

Panoramabahn dauerhaft erhalten

Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg, sagte: „Mit der Zustimmung der Regionalversammlung zur neuen S-Bahn-Linie von Heimerdingen nach Vaihingen liegt nun die letzte Gremienentscheidung für die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung vor. Damit können die Planungen für die neue Tangentiallinie starten.

Dieses Projekt legt den Grundstein dafür, die Panoramabahn dauerhaft zu erhalten und neu in Richtung Feuerbach anzuschließen. Die direkte Verbindung der Strohgäubahn in die Landeshauptstadt sowie neue Haltestellen auf der Panoramabahn schaffen attraktive Verbindungen und erleichtern den Zugang zum S-Bahnverkehr in der Region. Die Linie Heimerdingen–Vaihingen ist eine neue Tangentialverbindung zur Entlastung des Tiefbahnhofs. Sie hat zugleich eine Resilienzfunktion, wenn der Tiefbahnhof oder S-Bahn-Stammstrecke blockiert sind.

Ziel des Landes ist es, den Schienenknoten Stuttgart bis 2040 mit dem sogenannten Nahverkehrs-Dreieck mit direkten Verbindungen zwischen den Bahnhöfen Vaihingen, Feuerbach und Bad Cannstatt weiterzuentwickeln. Das entlastet die S-Bahn-Stammstrecke und den neuen Tiefbahnhof.“

Weitere Stimmen zum Projekt

Weitere Meldungen

Blühstreifen statt Straßenbegrenzungsgrün
Naturschutz

Land erfasst 25.000 Hektar Straßenbegleitgrün

Ein Mitarbeiter einer Biogasanlage von Naturenergie Glemstal befüllt die Anlage mit Biomasse.
Landwirtschaft

Novelle zum EEG 2027 verschenkt Potenzial der Bioenergie

Ein Thermometer zeigt 36 Grad Celsius an.
Gesundheit

Hitzeschutz wird zur Daueraufgabe

Ministerin Razavi überreicht den Förderbescheid.
Elektromobilität

Startschuss für Lkw-Ladenetz

Zwei Straßenwärter knien auf dem Boden und verlegen Steine.
Straße

44 neue Straßenwärter für Baden-Württemberg

Ein Ausbilder im Garten- und Landschaftsbau (r.) erklärt einem angehenden Gärtner (l.) das Einpflanzen einer Dachbegrünung. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Meisterbriefe für Floristen und Gärtner

Flurneuordnung Hildrizhausen
Ländlicher Raum

7,5 Millionen Euro für Zukunftsforum Oberkochen

Umweltpreis für Unternehmen 2026: Preisgegenstand ohne die Aufschrift „Die Preisträger“
Umweltschutz

17 Unternehmen für den Umweltpreis 2026 nominiert

Verkehrsministerin Razavi steht neben Autos mit einem Handy in der Hand.
Verkehr

VerkehrsInfo BW mit neuen Funktionen und mehr Übersicht

Landwirtschaft
Ländlicher Raum

Vereinbarkeit von Ernährungssicherung und Naturschutz

Eine Gruppe aus verschiedenen Politikerinnen und Politikern schneiden auf einer Brücke ein Band durch.
Straße

Große Pflugfelder Brücke vorzeitig fertig

Eine junge Frau forscht im Life Science Center der Universität Hohenheim an Pflanzen in Klimakammern (Symbolbild: © dpa).
Wissenschaft und Forschung

99 Projekte für eine postfossile Zukunft

Symbolbild: Beim Urban Gardening (städtischer Gartenbau) werden durch die gärtnerische Nutzung auf innerstädtischen Flächen z.B. Blumen, Gemüse, Kräuter und Obstbäume angebaut.
Bildung

Festival zur nachhaltigen Entwicklung

Kinder sind auf einer Straße mit dem Fahrrad unterwegs zur Schule. (Foto: © dpa)
Polizei

Vierte Aktionswoche der Verkehrssicherheit startet

Elzbach im Odennwald
Landwirtschaft

Prekäre Lage in den Gewässern Baden-Württembergs