Landwirtschaft

Eröffnung des 102. Landwirtschaftlichen Hauptfestes

Vom 27. September bis 4. Oktober 2026 findet auf dem Cannstatter Wasen das 102. Landwirtschaftliche Hauptfest statt. Es ist informativer Dreh- und Angelpunkt einer innovativen und modernen Landwirtschaft in Baden-Württemberg.

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Landwirtschaftliches Hauptfest
Symbolbild

„Unsere Landwirtschaft steht vor vielfältigen Herausforderungen. Sie muss sich wirtschaftlich behaupten, die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln sicherstellen und zugleich im Klimawandel bewähren. Darüber hinaus ist sie ein Garant im Natur- und Umweltschutz. Unsere Bäuerinnen und Bauern stellen sich diesen Aufgaben. Sie entwickeln ihre Betriebe weiter und gestalten aktiv Zukunft. Vom 27. September bis 4. Oktober 2026 findet auf dem Cannstatter Wasen das 102. Landwirtschaftliche Hauptfest statt. Unter dem Motto ‚Der Zukunft gewachsen.‘ zeigt Baden-Württemberg die Vielfalt und Stärke seiner Landwirtschaft. Kommen Sie vorbei und erleben Sie moderne Technik und erfahren Sie mehr über unsere Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion in Baden-Württemberg“, sagte die Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges anlässlich der Eröffnungspressekonferenz zum 102. Landwirtschaftlichen Hauptfest (LWH) am 23. September 2026 in Stuttgart.

Landwirtschaft gehört fest zum Ländlichen Raum. Sie erhält Kulturlandschaften und stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe. Landwirtschaft verbindet Menschen mit ihrer Region und prägt damit auch unsere Heimat. Das Land Baden-Württemberg präsentiert sich beim Landwirtschaftlichen Hauptfest mit zahlreichen Angeboten.

Einblicke in Landwirtschaft, Ernährung, Tierhaltung und Natur

Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in Landwirtschaft, Ernährung, Tierhaltung und Natur. Ebenso informieren die verschiedenen Landesanstalten über ihre Arbeit und aktuelle Themen.

„Das Landwirtschaftliche Hauptfest zeigt die ganze Breite unserer Landwirtschaft und des Ländlichen Raums. Es verbindet Tradition mit neuen Ideen und macht Zukunft erlebbar. Baden-Württembergs Landwirtschaft ist der Zukunft gewachsen. Unsere Betriebe haben Erfahrung, Ideen und den Mut zur Veränderung. Auf diesem Weg wollen wir unsere Betriebe begleiten und unterstützen. Denn eine starke Landwirtschaft bedeutet Sicherheit, starke Ländliche Räume und ein starkes Baden-Württemberg“, sagte Ministerin Marion Gentges.

Vorfahrt für die Landwirtschaft

„Die heimische Landwirtschaft erzeugt hochwertige Lebensmittel, sichert die regionale Versorgung, schafft Arbeitsplätze und ist zugleich ein erheblicher Wirtschaftsfaktor. Das Landwirtschaftliche Hauptfest bringt Landwirtschaft und Gesellschaft zusammen. Besucherinnen und Besucher können sich informieren und direkt mit Fachleuten in den Austausch treten. So schafft das LWH eine Plattform für Diskussion, Begegnung und Wertschätzung für die tägliche Arbeit unserer landwirtschaftlichen Familienbetriebe“, betont die Ministerin.

Regionale Lebensmittel werden in Zeiten globaler Konflikte gebraucht, auch deshalb, weil wir in Deutschland schon längst nicht mehr in allen Bereichen den Selbstversorgungsgrad abdecken können. Die Landesregierung von Baden-Württemberg unterstützt die heimische Landwirtschaft mit gezielter Förderung, praxisnaher Forschung und einer starken regionalen Vermarktung. „Dazu passt, dass wir in Baden-Württemberg die Ernährungssouveränität als Ziel in die Landesverfassung aufnehmen wollen. Auch um der Landwirtschaft und der Produktion von Lebensmitteln damit eine herausgehobene Bedeutung zu geben. Wir unternehmen alles, um unsere Betriebe bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen“, so die Ministerin.

Innovation schafft neue Chancen

Neue Technik verändert die Arbeit auf den Höfen und eröffnet gleichzeitig neue Möglichkeiten. „Wir unterstützen unsere Landwirtinnen und Landwirte bei der Anpassung an die Zukunft. Dabei geht es auch um den Schutz von Boden, Wasser und Artenvielfalt. Landwirtschaft muss gute Ernten sichern und sich zugleich den Herausforderungen des Klimawandels stellen. Mit Hilfe wissenschaftlicher Begleitung liegt der Fokus beispielsweise auf vorausschauender Bodenbearbeitung und der Etablierung neuer Sorten. Dabei haben wir auch die Bedürfnisse unserer Tierhalter, Winzer sowie den Obst- und Gemüsebauern fest im Blick. Dafür brauchen die Betriebe verlässliche Rahmenbedingungen und praxistaugliche Lösungen“, so Ministerin Gentges

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