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Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur 2026

Das Land hat die Siegerinnen und Sieger des Landeswettbewerbs Deutsche Sprache und Literatur 2026 gekürt.

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Die Sieger des Landeswettbewerbs Deutsche Sprache und Literatur 2026 stehen fest. Der Landeswettbewerb will Schülerinnen und Schüler dazu anregen, sich mit ihrer Sprache intensiver zu beschäftigen.

Worum geht es beim Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur? 

Der Landeswettbewerbs Deutsche Sprache und Literatur will Schülerinnen und Schüler anregen, sich mit ihrer Sprache – über den Deutschunterricht hinaus – intensiver zu beschäftigen. Dafür eignet sich beispielsweise die Auseinandersetzung mit Werken der deutschen Literatur, mit der Geschichte der deutschen Sprache und ihren heutigen Erscheinungsformen oder das kreative Beschreiben eigener Wahrnehmungen, Beobachtungen und Fantasien.

Der Wettbewerb fördert die sprachlich-ästhetische Bildung und richtet sich als Element der Begabtenförderung an besonders begabte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler auf dem Gebiet der Sprache und Literatur. Seit 2019 ist auch ein Sonderpreis für wissenschaftliches Arbeiten ausgeschrieben. 

Welche Themen stehen zur Wahl? 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfassen einen Text zu einem aus acht Vorschlägen gewählten Thema. Manche der Themen können auch im Rahmen einer Partnerarbeit bearbeitet werden. Im Wettbewerbsjahr 2026 konnten sich die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel anlässlich des 100. Todestages Rainer Maria Rilkes einen persönlichen Zugang zum Werk dieses Dichters verschaffen – ob kreativ oder analytisch. Alternativ sollte untersucht werden, wie Eskapismus mittels Netflix, Spotify und Co funktioniert oder mit welchen Strategien auf Social Media „Politik in 20 Sekunden“ gemacht wird. Auch eine Aufgabe zur mittelalterlichen Literatur stand zur Wahl. Wer selbst literarisch kreativ werden wollte, konnte sich an der Gestaltung einer absurden Situation versuchen oder einen Text über ein Gespräch, das nie geführt wurde, verfassen. 

Welche Voraussetzungen gibt es und wie werden die besten Beiträge ausgewählt? 

Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (Einführungsphase, Jahrgangsstufen 1 und 2) an baden-württembergischen Schulen. Verlangt wird eine schriftliche Arbeit zu einem der vorgeschlagenen Themen. Dabei stehen verschiedene Stilformen zur Auswahl, es gibt Literatur- oder Sprachaufgaben sowie journalistische Aufgabenstellungen und eine Vielzahl an Aufgaben zum freieren Schreiben, die sehr beliebt sind. Es gilt das Motto: „Jeder Inhalt findet seine Form“.

Aus den eingesandten Arbeiten wählt die Jury – bestehend aus einer Reihe von Deutschlehrkräften mit langjähriger Unterrichtserfahrung – um die 20 Stück aus. Der Preis für die Verfasserinnen und Verfasser dieser Texte beinhaltet die Teilnahme an einem viertägigen Seminar, bei dem die Schülerinnen und Schüler Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Medien, Kunst und Kultur kennenlernen und vor allem selbst die Welt schreibend erkunden. Ein besonderes Highlight sind der Workshop und die Lesung mit einem bekannten Autor: In diesem Jahr war Markus Orths mit von der Partie und las aus seinem Roman „Die Enthusiasten“ vor. Der Wettbewerb endet mit der feierlichen Preisverleihung, zu der auch Eltern und Lehrkräfte der Preisträger eingeladen sind. 

Die Gewinner im Überblick

Beim Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur 2026 haben gewonnen:

  • Kremassia Fotiou, Mathilde-Planck-Schule, Ludwigsburg
  • Lara Scholz, Hans-Küng-Gemeinschaftsschule, Tübingen
  • Rebekka Tränkle, Eugen-Bolz-Gymnasium, Rottenburg
  • Irina Dumitrica, Gymnasium am Romäusring, Villingen-Schwenningen
  • Paul Keller, Grimmelshausen-Gymnasium, Offenburg
  • Eva Luisa Oesterle, Gymnasium Walldorf, Walldorf
  • Louisa Stern, Herzog-Christoph-Gymnasium, Beilstein
  • Ruven Semmelmann, Friedrich-Abel-Gymnasium, Vaihingen an der Enz
  • Lola König, Eugen-Bolz-Gymnasium, Rottenburg
  • Maximilian Kurz, International School of Stuttgart, Stuttgart
  • Joëlle Maillard, Karls-Gymnasium, Stuttgart
  • Zoë Trumpler, Johann-Philipp-Bronner-Schule, Wiesloch
  • Antonia Hellstern, Albertus-Magnus-Gymnasium, Stuttgart
  • Laura Pfaendner, Friedrich-Abel-Gymnasium, Vaihingen an der Enz
  • Sophia Schmitz, Markgraf-Ludwig-Gymnasium, Baden-Baden
  • Mathilde Barth, Landesgymnasium für Hochbegabte, Schwäbisch Gmünd
  • Emily Granacher, Berthold-Gymnasium, Freiburg
  • Luise Hipp, Fritz-Erler-Schule, Tuttlingen
  • Ranya Jeddou, Droste-Hülshoff-Gymnasium, Freiburg
  • Vivien Lingenfelser, Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal
  • Emanuel Schleverbach, Hebel-Gymnasium, Lörrach
  • Pina Schulze, Königin-Olga-Stift, Stuttgart

Landeswettbewerb 2027

Für den Landeswettbewerb 2027 kann man sich zum Schuljahresbeginn 2026/2027 online über die Formalitäten informieren. 

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