Menschen mit Behinderungen

Kundgebung zum Recht auf Inklusion am 5. Mai 2026

Die Kundgebung „Inklusion ist kein Sparmodell“ am 5. Mai 2026 soll deutlich machen, dass Inklusion kein optionales politisches Ziel ist, sondern ein grundlegendes Recht.

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Grafik mit Überschrift „Die Landes-Behindertenbeauftragte Nora Welsch lädt ein zur Kundgebung“, darunter Schild einer Demonstration mit der Aufschrift „Inklusion ist kein Sparmodell!“ und den Informationen „5. Mai 2026, 14 Uhr, Stuttgart Zentrum“.

Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet am Dienstag, 5. Mai 2026, um 14:00 Uhr eine große Kundgebung auf dem Kronprinzplatz im Zentrum von Stuttgart statt. Unter dem Motto „Inklusion ist kein Sparmodell“ setzen Betroffene, Angehörige, Engagierte und Unterstützerinnen und Unterstützer ein klares Zeichen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

"Wir lassen uns aus der Mitte der Gesellschaft nicht wegsparen"

„Einsparungen bei der Inklusion gefährden die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Behindertenrechte sind kein Luxus und kein überzogener Standard. Sie sind unverzichtbare Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben. Wir lassen uns aus der Mitte der Gesellschaft nicht wegsparen!“, betont Nora Welsch, Beauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg für die Belange von Menschen mit Behinderungen und Veranstalterin der Protestaktion.

Die Kundgebung bringt zahlreiche Stimmen aus Politik, Gesellschaft und Kultur zusammen. Nach der Eröffnung durch Nora Welsch spricht Jürgen Dusel, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Ein Podiumsgespräch mit engagierten Vertreterinnen und Vertretern aus Baden-Württemberg greift aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Inklusion unter Spardruck auf.

Ein starkes Zeichen für Vielfalt und Teilhabe

Auch das kulturelle Programm setzt ein starkes Zeichen für Vielfalt und Teilhabe: Der Rapper Graf Fidi tritt ebenso auf wie der Gebärdensprachchor „vhs Sign Singers“. Für musikalische Begleitung sorgen zudem das DJ-Duo Plus Two mit Nils und Lars Hübner.

Die Veranstaltung wird von Stefanie Wally moderiert und ist barrierefrei gestaltet. Dazu gehört auch Dolmetschung in Gebärdensprache.

Mit der Kundgebung soll deutlich gemacht werden, dass Inklusion kein optionales politisches Ziel ist, sondern ein grundlegendes Recht, das nicht zur Disposition stehen darf. Die Landes-Behindertenbeauftragte ruft dazu auf, zahlreich teilzunehmen und gemeinsam ein sichtbares Zeichen für eine inklusive Gesellschaft zu setzen.

Quelle:

Die Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

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