„Im Jahr 2030 jährt sich die erste Landesgartenschau in Baden-Württemberg zum 50. Mal. Innerhalb dieser fünf Jahrzehnte haben sich unsere Städte und Kommunen stets an verschiedene Entwicklungen angepasst und weiterentwickelt. Verkehrswege wurden ausgebaut, Wohnformen haben sich verändert und die Bedeutung von innerstädtischen Grün- und Erholungsflächen ist angestiegen. Die Landesgartenschau ist ein vielfältiges Instrument, Wandel und Zukunft sichtbar zu machen und innovative Schwerpunkte zu setzen. Ich freue mich, dass die Landesgartenschau nach dem ersten Mal im Jahr 1980 auch im 50. Jubiläumsjahr 2030 in Ulm stattfinden wird. Die Förderung über fünf Millionen Euro zeigt einmal mehr, wie sehr uns die Landesgartenschauen und die Kommunen am Herzen liegen“, sagte die Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges, anlässlich der Übergabe des Förderbescheids an den Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Martin Ansbacher.
„Landesgartenschauen eröffnen neue Lebensräume für Kultur und Natur. Zugleich werden infrastrukturelle und gestalterische Akzente in den austragenden Kommunen gesetzt, die das Stadtbild nachhaltig verändern und zukunftsgerichtet anpassen. Dabei sind Landesgartenschauen bei weitem kein Einmaleffekt, sondern Aufbruch für Innovation und Fortschritt“, so Ministerin Gentges. Im Jahr 2018 hat die Stadt Ulm den Zuschlag für die Landesgartenschau 2030 erhalten. Ministerin Marion Gentges konnte den Verantwortlichen der Stadt Ulm und den Verantwortlichen der Landesgartenschau 2030 nun einen Förderbescheid in Höhe von fünf Millionen Euro überreichen.
Ulm zeichnet sich mit seiner Lage an Donau, seiner guten Anbindung an die B10 sowie die gute Bahnanbindung als würdiger Ausrichter der Landesgartenschau 2030 aus. Ulm war bereits im Jahr 1980 erster Durchführungsort einer Landesgartenschau in Baden-Württemberg. Die Stadt Ulm verbindet Tradition und Neugestaltung mit moderner Entwicklung, was sich in der Landesgartenschau deutlich zeigen wird. Ebenso wird in Ulm auf den respektvollen Umgang mit denkmalrelevanten Bereichen und der Berücksichtigung des ortstypischen Charakters der jeweiligen Viertel besonderen Wert gelegt.
Der erste Teil Wilhelmsburg bis zur Killesbergstraße soll die Bundesfestung und die Landesgartenschau miteinander verbinden. Im zweiten Teil soll vor allem die Brücke bis zum Blaubeurer Tor und weiter bis zum Ehinger Tor das Thema Verkehr und Stadtraum aufwerten. Weiter geht es dann bis zur Donau als Lebensader Europas.
„Die Übergabe des Förderbescheids markiert einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung des Großevents im Jahr 2030. Zugleich steigt damit die Vorfreude auf eine unvergessliche Landesgartenschau im 50. Jubiläumsjahr“, so Ministerin Gentges.
















