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Lehrkräfte im ländlichen Raum und in Bedarfsregionen gesucht

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Eine Lehrerin schreibt an einer Tafel

Das Einstellungsverfahren für Lehrkräfte für den ländlichen Raum und für Bedarfsregionen ist gestartet. Etwa 1.800 Stellen über alle Schularten und Lehrämter sind offen. Mit einer Bewerbung können Lehrkräfte jetzt schon Klarheit für das kommende Schuljahr bekommen. Die Ausschreibung läuft bis zum 8. Februar.

Die Lehrkräfteeinstellung für das kommende Schuljahr ist in vollem Gang. Vom 24. November bis zum 30. November 2021 waren bereits Stellen für Grundschulen, Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren sowie berufliche Schulen ausgeschrieben. Dabei konnten mehr als 450 Lehrerinnen und Lehrer für den Einstieg im kommenden Schuljahr gewonnen werden. Am 1. Februar ist nun das zweite Einstellungsverfahren gestartet, bei dem bis zum 8. Februar Lehrkräfte für Schulen im ländlichen Raum und für Bedarfsregionen gewonnen werden. Etwa 1.800 Stellen über alle Schularten und Lehrämter hinweg stehen im Netz. Lehrerinnen und Lehrer können sich nach einer Online-Registrierung für Stellen zum Beispiel im Schwarzwald-Baar-Kreis, im Alb-Donau-Kreis aber auch in der Region um Stuttgart wie in den Landkreisen Böblingen und Esslingen bewerben.

„Die Stellen, die wir jetzt ausschreiben, liegen in Regionen und Bereichen, in denen der Bedarf besonders groß ist“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper. Sie rät den angehenden Lehrkräften deshalb: „Wenn Sie sich auf diese Stellen bewerben, können Sie schon sehr früh Klarheit für das neue Schuljahr bekommen und auch schon sehr früh eine Stellenzusage. Schauen Sie deshalb auf die Website für Lehrkräfte in Baden-Württemberg und bewerben Sie sich.“

Angebote auch an beruflichen Schulen und für Gymnasiallehrkräfte

Für den Einsatz an den beruflichen Schulen sind nicht nur Stellen für Personen ausgeschrieben, welche die reguläre Lehramtsausbildung mit Lehramtsstudium und Referendariat abgeschlossen haben. Es gibt auch Möglichkeiten für berufserfahrene Interessierte mit einem Hochschulabschluss, die für berufliche Schulen wertvolle Praxiserfahrungen mitbringen. Diese können sich an beruflichen Schulen über den Direkteinstieg bewerben und damit als Lehrerinnen und Lehrer ihr Wissen und ihre Kenntnisse weitergeben.

Für Gymnasiallehrkräfte steht derzeit nicht nur das gymnasiale Lehramt offen. Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer können sich neben Stellen an allgemein bildenden Gymnasien und an beruflichen Schulen sowie Gemeinschaftsschulen auch auf Stellen an Grundschulen sowie auf Stellen an Werkreal-, Haupt- und Realschulen bewerben. Sie erhalten dann eine einjährige berufsbegleitende Qualifizierung, bei der sie die Besonderheiten der Schularten kennenlernen und die Befähigung für die jeweilige Laufbahn erwerben. „Das Gymnasium ist die einzige Schulart, bei der wir bei Fächerkombinationen wie Deutsch und Geschichte, Englisch oder Politik einen deutlichen Überschuss an Bewerberinnen und Bewerber haben“, erklärt Kultusministerin Theresa Schopper. Sie empfiehlt den angehenden Gymnasiallehrkräften mit den entsprechenden Fächerkombinationen: „Schauen Sie sich die Angebote an den anderen Schularten auch an, hospitieren Sie mal einen Tag an einer anderen Schulart und überlegen Sie sich, ob das nicht auch für Sie in Frage kommt.“

Zeitplan der Einstellungsverfahren

Die Einstellungsverfahren für die Lehrereinstellung zum Schuljahr 2022/2023 im Überblick:

  • 24. bis 30. November 2021: Sonderausschreibung für Bedarfsregionen in den Schularten (Grundschulen, sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren und berufliche Schulen)
  • 1. bis 8. Februar 2022: Ausschreibung für Bedarfsregionen beziehungsweise den ländlichen Raum
  • 14. bis 21. März 2022: Hauptausschreibungsverfahren
  • 6. bis 12. Mai 2022: Sonderausschreibung für alle Schularten
  • 28. bis 30. Juni 2022: Listenauswahlverfahren
  • Ab 14. Juli 2022: Nachrückverfahren zur Lehrereinstellung

Lehrkräfte Online Baden-Württemberg

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