Schule

Austausch über datengestützte Qualitätsentwicklung

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Eine Lehrerin mit einem Tablet in der Hand steht vor einer digitalen Tafel.
Symbolbild

Österreich und Baden-Württemberg haben sich über die datengestützte Qualitätsentwicklung des Unterrichts ausgetauscht. Bildungspolitik lebt vom gegenseitigen Lernen. Dazu ist das Land im ständigen Austausch – auch international.

Wie helfen Daten, die Qualität von Schulen und Unterricht zu verbessern? Über datengestützte Qualitätsentwicklung in Österreich und Baden-Württemberg haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wien und Stuttgart auf Einladung von Kultusministerin Theresa Schopper ausgetauscht. Leiter der österreichischen Delegation war Andreas Thaller, Sektionschef im dortigen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Für Baden-Württemberg haben auch Ministerialdirektor Daniel Hager-Mann und Dr. Günter Klein, Direktor des Instituts für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) an dem Gespräch teilgenommen.

„Bildungspolitik lebt vom gegenseitigen Lernen. Dazu sind wir im ständigen Austausch – auch international“, sagte Ministerin Schopper am 15. Dezember 2023 in Stuttgart. „Ich danke den österreichischen Kolleginnen und Kollegen für ihre Einblicke und die wertvollen Gespräche. Denn die Herausforderungen verbinden uns: Bei den Mindeststandards und den Basiskompetenzen müssen wir besser werden, ebenso bei der Sprachbildung. Das haben uns nicht zuletzt die beunruhigenden PISA-Ergebnisse vergangene Woche gezeigt. Das bedeutet aber: Zuerst genau zu analysieren, wo wir stehen, um dann auf Basis von Fakten zu definieren, wie der Weg aussehen muss. Genau das ist Qualitätsentwicklung auf der Grundlage von Daten.“

Daten sind zentrales Wissen zur Verbesserung

Und weiter betonte Baden-Württembergs Kultusministerin: „Daten sind kein Selbstzweck, sondern zentrales Wissen, um sowohl den Unterricht, als auch Schulen und das ganze Schulsystem insgesamt zu steuern. Um es mit einem Sport-Vergleich zu sagen: Ein Sportler wird besser, wenn er weiß, woran er trainieren muss. Er erhebt und analysiert seine Leistungsdaten und zieht seine Schlüsse daraus, die er immer wieder überprüft. Genau das machen die Schulen zusammen mit der Schulverwaltung.“

Andreas Thaller, Chef der Sektion „Bildungsentwicklung und Bildungsmonitoring“ des österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, unterstrich bei dem gemeinsamen Gespräch: „Evidenzen, insbesondere Daten, sind Voraussetzungen für Verbindlichkeit und ermöglichen eine Kultur des Hinschauens und die erforderliche Übernahme von Verantwortung auf allen Ebenen des Schulsystems. Das Grundprinzip ‚Löse Probleme dort, wo sie entstehen‘ kann damit gesichert werden.“

Zwei Tage lang waren die Vertreterinnen und Vertreter des österreichischen Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung und des dortigen Instituts des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS) zu Gast in Stuttgart, um sich auf fachlich-inhaltlicher Ebene auszutauschen.

Weitere Meldungen

In drei übereinander angeordneten Bildausschnitten sind die Ministerpräsidenten von Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen zu sehen; sie sitzen jeweils in separaten Büros an einem Schreibtisch mit den jeweiligen Länder-Flaggen.
Automobilwirtschaft

Drei Autoländer – eine gemeinsame Botschaft

Wappen von Baden-Württemberg auf dem Ärmel einer Polizeiuniform. (Bild: Innenministerium Baden-Württemberg)
Polizei

Aktion „WIR FÜR EUCH“ zum Schulstart

Europafahne
Internationale Zusammenarbeit

Europa und Kanada müssen noch enger zusammenrücken

Ein Ausbilder erklärt in einem Techniklabor jugendlichen Auszubildenden etwas.
Berufliche Ausbildung

Land fördert praxisnahe Berufsorientierung von Jugendlichen

Kinder beim Schwimmunterricht.
Schulsport

Land prüft Vergabe von Rettungsschwimmernachweisen

Das Opernhaus in Stuttgart (Foto: © dpa)
Sanierung Opernhaus

Expertenanhörung zur Sanierung der Stuttgarter Oper vorgeschlagen

Zwei Grundschüler stehen an einer Straße vor einer Schule.
Verkehrssicherheit

Landesweite Aktion „Sicherer Schulweg“

In einer Halle stehen viele Männer und Frauen nebeneinander und heben die Hand zum Schwur.
Schule

Vereidigungsfeier für Lehrkräfte

Ein Windrad ist auf der Holzschlägermatte bei Freiburg zu sehen.
Windenergie

Mehr Windenergie im Süden

Bio-Musterregion Freiburg
Weinbau

Weinbauland Baden-Württemberg stärken

Eine Lehrerin mit Schülerinnen und Schülern in einem Klassenzimmer.
Schule

Großteil der Stellen zu Schuljahresbeginn besetzt

Ein Ausbilder im Garten- und Landschaftsbau (r.) erklärt einem angehenden Gärtner (l.) das Einpflanzen einer Dachbegrünung. (Foto: © dpa)
Landwirtschaft

Staatsschule für Gartenbau bietet attraktive Weiterbildungsplätze

Gewächshaus
Landwirtschaft

Obst- und Gemüsebau im Klimawandel

Startbildschirm der Warn-App NINA.
Bevölkerungsschutz

Bundesweiter Warntag am 10. September 2026

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut
Delegationsreise

Land stärkt Kooperation mit Polen