Ernährung

Zweite Runde der Lebensmittelretter-Challenge startet

An der zweiten Lebensmittelretter-Challenge können Jugendliche und junge Erwachsene aus Baden-Württemberg und Frankreich im Alter von 12 bis 25 Jahren teilnehmen. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2026.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
In einer braunen Biomülltonne liegen Lebensmittel.
Symbolbild

„Die erste Runde unserer deutsch-französischen Lebensmittelretter-Challenge hat erfolgreich gezeigt, dass junge Menschen nachhaltig denken und kreativ handeln, um die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren. Wir waren begeistert von den vielen tollen Initiativen, die uns bei der ersten Challenge im Jahr 2024 über die Ländergrenzen hinweg erreicht haben. Bei unserer diesjährigen Challenge wollen wir an die Begeisterung anknüpfen und interessante Kochrezepte zum kreativen Einsatz von Gemüse auszeichnen. Wir legen den Schwerpunkt extra auf Gemüse, das es neben Obst zu den am häufigsten weggeworfenen Lebensmitteln in Privathaushalten gehört“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Sabine Kurtz, anlässlich des Startes der Lebensmittelretter-Challenge 2026.

Nach wie vor sei es bedauerlich, dass viele wertvolle Bestandteile von Gemüse, wie beispielsweise die Schalen, Keime oder Blätter achtlos und ohne Verwertung im Müll landen. „Durch verschwenderischen und achtlosen Umgang bleiben wichtige Nährstoffe ungenutzt, die eigentlich einfach und schnell zu leckeren Gerichten verarbeitet werden könnten. Deshalb wollen wir für einen bewussten Einsatz von Gemüse- und Obst in der Küche werben und Verschwendung oder voreiligem Wegwerfen vorbeugen“, erklärt Staatssekretärin Sabine Kurtz.

Für bewussten Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren

An der Lebensmittelretter-Challenge können Jugendliche und junge Erwachsene aus Baden-Württemberg und Frankreich im Alter von 12 bis 25 Jahren teilnehmen. „Wir wollen gerade junge Menschen dazu bringen, weniger Lebensmittel wegzuwerfen und achtsam mit Lebensmitteln umzugehen. Deshalb ist es wichtig, dass wir immer wieder aufs Neue für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren“, erläuterte Staatssekretärin Sabine Kurtz.

Die Fachjury der Lebensmittelretter-Challenge setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Deutsch-Französischen Institutes (dfi), der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg (VZ BW) sowie des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) zusammen. Sie wählen in den Kategorien Einzelperson, Gruppe und Schule jeweils die Einsendung aus., deren Rezept einen besonders nachhaltigen und innovativen Einsatz in Sachen Lebensmittelrettung aufweist. Einsendeschluss für die Rezepte im Rahmen der Challenge ist der 31. Juli 2026. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen einer Preisverleihung mit einem Reisegutschein in Höhe von 1.500 Euro ausgezeichnet. Aus allen eingereichten Rezepten wird ein deutsch-französisches Retter-Kochbuch erstellt.

Lebensmittelverschwendung

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung“ hat das Ministerium im Jahr 2020 in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Institut Ludwigsburg (dfi) einen länderübergreifenden Austausch zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung angestoßen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gegen Lebensmittelverschwendung ist ein Beitrag zur Partnerschafts-Konzeption Baden-Württemberg & Frankreich.

Weitere Meldungen

Feldweg
Ländlicher Raum

845.000 Euro für die Modernisierung ländlicher Wege

Wildwechsel-Verkehrszeichen mit einem Hinweisschild mit der Aufschrift „Wildtierkorridor“ (Foto: © dpa).
Tierschutz

94. Sitzung des Landesbeirats für Tierschutz

Studierende sitzen in einem Hörsaal.
Hochschulen

„Zukunftsprogramm Hochschule 2030“ stärkt Innovation

Blick über Hohenlohe
Ländlicher Raum

Kulturlandschaftsrat stärkt Landwirtschaft durch Dialog

Kuhweide mit Kühen
Tierseuche

Impfung gegen Blauzungen­krankheit schützt auch nach Neueinstufung erheblich

Der Ladestecker eines elektrisch betriebenen Renault ZOE (Bild:© dpa)
Mobilität

Carsharing-Förderung diesmal auch für Hybridfahrzeuge

Euro-Banknoten
Steuerschätzung

Mehr Steuereinnahmen, aber kein zusätzlicher Spielraum

Das Bild zeigt den neuen Dienststellenleiter der LVT BW Peter Siller frontal im Porträt.
Landesvertretung

Peter Siller neuer Dienststellenleiter der Landesvertretung beim Bund

Kaiserstuhl
Flurneuordnung

Sonderprojekt „Weinbau Mittelbaden“ abgeschlossen

Mohn- und Kornblumen blühen in einem Getreidefeld (Bild: dpa).
Artenschutz

Projekt „Natur nah dran“ wird verlängert

Ein Windrad dreht sich bei Herbolzheim vor einem Strommast.
Energieversorgung

Task Force soll Ausbau des Stromnetzes beschleunigen

Tierschutzpreis
Tierschutz

Tierschutzpreis 2027 ausgeschrieben

Delegationsreise China
Außenwirtschaft

Dörflinger auf Delegationsreise in China

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Forschende im Forschungszentrum M3 des Universitätsklinikums Tübingen
Bundesrat

Bundesrat ändert Wissenschaftsfreiheitsgesetz