Hochschulen

Rund fünf Millionen Euro für 23 MINT-Projekte

Zur Stärkung der Bildung an Hochschulen und Schulen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fördert das Land 23 Projekte mit rund fünf Millionen Euro.

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In einem ärztlichen Labor untersucht eine Frau eine Probe am Mikroskop.
Symbolbild

Die ausgewählten Förderprojekte stärken die MINT-Bildung an Hochschulen und Schulen fördert das Land 23 MINT-Projekte mit rund fünf Millionen Euro.

Zur Stärkung der Bildung an Hochschulen und Schulen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fördert das Land 23 Projekte mit rund fünf Millionen Euro.

Mit der Förderlinie „Attraktives MINT-Studium“ startet das Wissenschaftsministerium eine neue Initiative zur Stärkung der MINT-Bildung im Land. Dafür werden rund fünf Millionen Euro bereitgestellt. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern. Studiengänge und Berufe sollen attraktiver gestaltet und so die dringend benötigten Fachkräfte für die Transformation gewonnen werden.

Ministerin Petra Olschowski sagte: „Die Studierenden von heute sind auch unsere im Land dringend benötigten Fachkräfte von morgen. Darum wollen wir die Attraktivität unserer MINT-Studiengänge weiter steigern. Die ausgewählten Förderprojekte stärken die MINT-Bildung an Hochschulen und Schulen. Mit noch mehr interaktiven Formaten, noch mehr praxisnahen Ansätzen und neuen innovativen Lehrmethoden wollen wir schon früh das Interesse für Zukunftsthemen wie Dekarbonisierung und Digitalisierung wecken. So verbessern wir die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit im Land und bringen den ökologischen und technologischen Wandel voran.“

Zwei zentrale Förderlinien stehen dabei im Fokus: die Intensivierung der MINT-Qualifizierung für Schülerinnen und Schüler sowie die Weiterentwicklung der Curricula in MINT-Studiengängen. Beide starten 2025 und laufen über vier beziehungsweise zwei Jahre. Eine zentrale Gemeinsamkeit beider Förderlinien besteht darin, die Verbindung zwischen gesellschaftlich relevanten Fragestellungen und MINT-Disziplinen sichtbar zu machen.

Förderung an der Schnittstelle zwischen Schule und Hochschule

Die erste Förderlinie umfasst sieben Projekte, die im Umfang von rund 3,5 Millionen Euro gefördert werden und bis 2029 laufen. Die Projekte planen interaktive Formate, praxisorientiere Mitmach-Angebote sowie innovative Makerspace-Konzepte, um MINT erlebbar zu machen und die Selbstwirksamkeit der Jugendlichen zu fördern. In den Makerspaces können Studierende beispielsweise Prototypen herstellen. Die Projekte intensivieren die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Hochschulen und verankern MINT-Themen stärker im Schulalltag. Darüber hinaus sollen spezifische Zielgruppen, wie Mädchen, Jugendliche mit Migrationshintergrund und junge Menschen ohne bisherige MINT-Affinität gezielt einbezogen werden.

Die geförderten Hochschulen sind:

Förderung der Curriculumentwicklung in MINT-Studiengängen

Die zweite Förderlinie mit einem Förderumfang von rund 1,4 Millionen läuft in den Jahren 2025 und 2026. Im Mittelpunkt steht die Anpassung der Studieninhalte an aktuelle gesellschaftliche und technologische Herausforderungen. Um die Attraktivität und Studierbarkeit der Studiengänge zu erhöhen, setzen die neun geförderten Projekte auf innovative Lehrmethoden wie Peer-to-Peer-Lernen, projektbasiertes Arbeiten und virtuelle Labore. Zudem sollen flexible Studienmodelle entwickelt werden, die den Bedürfnissen unterschiedlicher Zielgruppen gerecht werden - etwa durch Teilzeitstudienmöglichkeiten.

Die geförderten Hochschulen sind:

Als Vorarbeit zur Förderlinie Curriculumentwicklung förderte das Wissenschaftsministerium im Jahr 2024 sieben Vernetzungsveranstaltungen, in denen die Fächer Chemie, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Geoinformatik sowie Informatik und Klimaneutralität im Bauen sich über Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Weiterentwicklung ihrer Studiengänge austauschten.

FutureMINT BW

Die geförderten Projekte „Attraktives MINT-Studium“ werden von der „FutureMINT BW - Programm und Vernetzungsstelle der Hochschulen“ unterstützt. Zugleich stellt die Vernetzungsstelle den Wissenstransfer zwischen allen Hochschulen in Baden-Württemberg zu Fragen der MINT-Orientierung und des MINT-Studiums sicher. Die Vernetzungsstelle ist am MINT-Kolleg Baden-Württemberg mit Standort KIT angesiedelt. Eine Übersicht über alle geförderten Projekte ist auf der Homepage der Vernetzungsstelle zu finden.

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