Gesundheit

Land fördert drei weitere Lokale Gesundheitszentren

Die Projekte in Offenburg, Freiburg und Tübingen stärken die Versorgung und Betreuung von Familien rund um Schwangerschaft, Geburt und frühe Elternschaft. Das Land stellt insgesamt rund 420.000 Euro zur Verfügung.

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Eine Hebamme führt eine Ultraschalluntersuchung an einer Schwangeren durch.
Symbolbild

Das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit fördert bis Ende 2028 drei weitere Lokale Gesundheitszentren mit Fokus auf geburtshilflicher Versorgung (LGZ) in Baden-Württemberg. Die geförderten Projekte in Offenburg, Freiburg und Tübingen stärken die Versorgung und Betreuung von Familien rund um Schwangerschaft, Geburt und frühe Elternschaft. Dafür stellt das Land insgesamt rund 420.000 Euro zur Verfügung.

„Gesundheitskompetenz ist eine wichtige Grundlage für einen guten Start ins Familienleben. Mit den Lokalen Gesundheitszentren schaffen wir bessere Rahmenbedingungen für Frauen und Familien von der Schwangerschaft bis ins erste Lebensjahr. Gleichzeitig fördern wir die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten, damit Familien die Unterstützung erhalten, die sie brauchen“, sagte Staatssekretärin Petra Krebs am 13. August 2026 anlässlich der Bekanntgabe der geförderten Projekte.

Fortsetzung der Landesförderung

Nach drei erfolgreichen Förderrunden hat das Land die Förderung Lokaler Gesundheitszentren mit einem vierten Förderaufruf fortgesetzt. Ziel ist es, die geburtshilfliche Versorgung in Baden-Württemberg flächendeckend weiterzuentwickeln und innovative Angebote in Prävention und Versorgung zu fördern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer bedarfsgerechten Unterstützung von Frauen und Familien sowie auf Angeboten für vulnerable Gruppen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der engeren Zusammenarbeit der an der Geburtshilfe beteiligten Berufsgruppen. Lokale Gesundheitszentren vernetzen Akteurinnen und Akteure, verbessern die Zusammenarbeit über Sektorengrenzen hinweg und erleichtern Frauen und Familien den Zugang zu passgenauen Unterstützungs- und Versorgungsangeboten. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zur Stärkung der Gesundheitskompetenz.

Unterstützung von Modellvorhaben

Mit dem Förderprogramm unterstützt das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit Modellvorhaben, die neue Impulse für eine zukunftsfähige geburtshilfliche Versorgung setzen. Die Projekte erproben innovative Versorgungsansätze, schaffen attraktive Arbeitsbedingungen für Fachkräfte und liefern wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Versorgung in Baden-Württemberg.

Geförderte Projekte

Die Einführung neuer Lokaler Gesundheitszentren wird mit bis zu 150.000 Euro pro Zentrum gefördert. Im Rahmen der vierten Förderrunde werden folgende Projekte unterstützt:

Lokale Gesundheitszentren mit Fokus auf der geburtshilflichen Versorgung

Seit 2019 fördert das Land Baden-Württemberg Lokale Gesundheitszentren mit Fokus auf der geburtshilflichen Versorgung (LGZ). Ziel ist es, innovative und bedarfsgerechte Versorgungsangebote zu entwickeln, die Zusammenarbeit der an der Geburtshilfe beteiligten Berufsgruppen zu stärken sowie die Gesundheitskompetenz von Frauen und Familien zu fördern. Bislang konnten zwölf Projekte mit knapp 1,6 Millionen Euro aus Landesmitteln gefördert werden.

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