Bildung

Kultusministerium veranstaltet zweites Fachtreffen Digitalisierung

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Ein Schüler arbeitet mit einem iPad im digitalen Unterricht. (Bild: picture alliance/Ina Fassbender/dpa)

Das Kultusministerium veranstaltet zusammen mit dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung das zweite Fachtreffen Digitalisierung. Damit wird die Fortbildungs- und Informationsoffensive zur gewinnbringenden Nutzung digitaler Medien in Schule und Unterricht fortgeführt.

Nach einer erfolgreichen Premiere des Digitalkongresses im Oktober 2021 geht der Digitalisierungstreff des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) nun in die zweite Runde – am Samstag, 8. Oktober 2022. Veranstalter sind neben dem ZSL das Kultusministerium, das Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) und das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ). Interessierte können sich nun ab sofort registrieren und das Programm (PDF) einsehen.

Der rein virtuelle und ausschließlich live übertragene Digitalfachtag richtet sich vor allem an Lehrkräfte und Schulleitungen, aber auch an alle Bildungsinteressierten in ganz Deutschland. Aufbauend auf der Auftaktveranstaltung soll die diesjährige Fortsetzung wieder neue Impulse zur Nutzung digitaler Medien im Fachunterricht geben – in allen Fächern und Schularten. „Nach den vergangenen zwei Jahren, in denen digitale Medien vor allem für Online-Formate genutzt wurden, ist es jetzt umso wichtiger, uns wieder auf die Förderung digitaler Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler zu konzentrieren“, sagt ZSL-Präsident Dr. Thomas Riecke-Baulecke und ergänzt: „Der Einsatz digitaler Medien bietet vielfältige Potentiale zur individuellen Förderung und zur Entwicklung der Kompetenzen des 21. Jahrhunderts, für die wir am Digitalfachtag neue Impulse geben wollen.“

Schub durch Pandemie nutzen

„Die Pandemie hat der Digitalisierung an Schulen einen Schub gegeben. Diesen wollen wir nutzen, um bei der digitalen Bildung weiter voranzukommen, damit wir unsere Kinder und Jugendlichen bestmöglich auf eine digitalisierte Lebens- und Arbeitswelt vorbereiten“, sagt Staatssekretärin Sandra Boser und fügt an: „Wir haben gesagt, dass der Digitalkongress keine Eintagsfliege bleiben soll und führen die Fortbildungs- und Informationsoffensive zur gewinnbringenden Nutzung digitaler Medien in Schule und Unterricht mit dem Digitalfachtag fort. Ich freue mich auf einen interessanten Austausch und weiteren kreativen Input.“

Ab sofort können sich Interessierte unter für die kostenfreie Veranstaltung anmelden, die Teilnahme am Digitalfachtag ist ausschließlich mit Registrierung möglich. Eine Dokumentation der Inhalte ist nicht vorgesehen – der vielfältige Input ist exklusiv den angemeldeten Teilnehmenden vorbehalten. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

Namhafte Vortragende und praxisnahes Programm

Den Auftakt des Online-Events bildet ein Rahmenprogramm mit einem Grußwort von Staatssekretärin Sandra Boser sowie einer Gesamtkeynote von Prof. Dr. Katharina Zweig, Professorin für Informatik an der Technischen Universität Kaiserlautern, rund um die Thematik Künstliche Intelligenz in der Lehre. Für die anschließenden Keynotes konnten Expertinnen und Experten aus Praxis und Forschung wie Dr. Martin Dougiamas, Gründer und CEO der Lernplattform Moodle, oder Prof. Dr. Katharina Scheiter, Professorin für Empirische Lehr-Lernforschung an der Eberhard Karls Universität Tübingen, gewonnen werden. Die Beiträge sind in insgesamt fünf Themenhäuser mit bedarfsorientierter Ausrichtung integriert, die auf Grundlage der Erkenntnisse aus dem Digitalkongress ausgearbeitet wurden:

  1. Einsatz digitaler Medien im Fachunterricht
  2. Diagnostik und Learning Analytics
  3. Agile Führung – agile Schulentwicklung
  4. Fake News – Demokratiebildung und Jugendschutz
  5. Lernmanagementsysteme und Tablets im Präsenzunterricht

Auf die Keynotes folgt der Hauptteil der Veranstaltung: eine Reihe praxisbezogener Vorträge in den einzelnen Themenhäusern, die konkrete Einblicke in digitales Lernen und Lehren erlauben sowie neue Denkanstöße und Handlungsempfehlungen für die eigene Praxis im schulischen Umfeld liefern sollen. Die Einzelbeiträge finden in zwei Zeitschienen statt. Den Abschluss der Veranstaltung bildet ein „Streitgespräch“ zwischen Glenn González, Chief Technology Officer von SAP, und Prof. Dr. phil. Ralf Lankau, Professor für Digitaldesign, Mediengestaltung und -theorie, Hochschule Offenburg. Kimsy von Reischach moderiert die Veranstaltung.

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Digitalkongress zwei (PDF)

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Erfolgreicher Digitalkongress

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