Wolf

Erlegter Wolf war nicht mehr überlebensfähig

Die Untersuchungsergebnisse des erlegten Wolfs von Ende September haben ergeben, dass der Wolfsrüde GW1129m nicht mehr überlebensfähig war. Wahrscheinlich war ein Verkehrsunfall Grund für seine schweren Verletzungen.

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Erster Wolf im Süden Sachsen-Anhalts entdeckt
Symbolbild

In der vergangenen Woche wurde im Territorium Schluchsee ein schwer verletzter Wolf entdeckt. Veterinärmedizinisch wurde festgestellt, dass das Tier nicht mehr überlebensfähig ist. Das Tier wurde in der Folge tierschutzgerecht erlegt. Weitere Untersuchungen geben nun Erkenntnisse über die Herkunft des Tieres.

Das finale Ergebnis der genetischen Untersuchung hat ergeben, dass es sich bei dem Tier um den Wolfsrüden mit der Kennung GW1129m, den territorialen Rüden des Territoriums Schluchsee handelt.

Bei den Untersuchungen wurden ebenfalls Verletzungen – komplexe Frakturen – im Bereich der Lendenwirbelsäule des Tieres festgestellt. Ein Verkehrsunfall kann zwar im Nachgang weder ausgeschlossen, noch bestätigt werden, erscheint jedoch aufgrund der in unmittelbarerer Nähe des Fundorts verlaufenden Bundesstraße 500 sowie der festgestellten Symptomatik als sehr wahrscheinlich. Es kann sicher ausgeschlossen werden, dass die ursächlichen Verletzungen des Tieres von einem Schuss stammen.

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