Gesundheitsschutz

Badeseen im Land überzeugen mit sehr guter Wasserqualität

Die überwältigende Mehrheit der Badeseen in Land bieten auch in diesem Sommer beste Voraussetzungen für unbeschwerte Erholung am Wasser. Die hohe Badegewässerqualität wird durch regelmäßige Kontrollen sichergestellt.

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Junge Männer auf einer Schwimmplattform in einem Badesee in Plüderhausen
Symbolbild

Die aktuelle Badegewässerkarte zeigt: Von 312 im vergangenen Jahr hygienisch überwachten Badestellen wurden 96 Prozent mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet, haben also eine sehr gute oder gute Wasserqualität. Damit gehört Baden-Württemberg im europäischen Vergleich zur Spitzengruppe bei der Badegewässerqualität.

„Die hohe Qualität unserer Badeseen im Land ist kein Zufall“, sagte Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand am Donnerstag, 18. Juni 2026, in Stuttgart bei der Vorstellung der aktuellen Badegewässerkarte. „Sie ist das Ergebnis konsequenter Kontrollen und der guten Zusammenarbeit von Gesundheitsämtern, Kommunen sowie Betreiberinnen und Betreibern. Gerade an heißen Sommertagen sind unsere Seen wertvolle Orte für Erholung, Gesundheit und Lebensqualität.“

Gewässer werden regelmäßig kontrolliert

Baden in der freien Natur ist eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten im Sommer. Damit der Aufenthalt an Seen und Badestellen sicher bleibt, werden die Gewässer in Baden-Württemberg regelmäßig nach den Vorgaben der Europäischen Union kontrolliert. Während der Badesaison – in der Regel vom 1. Juni bis zum 15. September – entnehmen die örtlichen Gesundheitsämter mindestens einmal im Monat Wasserproben und lassen diese in Laboren untersuchen.

Die Ergebnisse für die Badesaison 2025 bestätigen das hohe Niveau in Baden-Württemberg:

  • 301 Badestellen (96 Prozent) erhielten die Bewertung „sehr gut“ oder „gut“
  • Zwei Badestellen wurden als „ausreichend“ eingestuft und sind in der Karte gelb gekennzeichnet
  • Zwei weitere Badestellen wurden vorübergehend mit „mangelhaft“ bewertet
  • Sieben Badestellen erhielten für 2025 keine Bewertung (schwarzer Punkt), weil die Badestellen während der letzten Saison entweder saniert, abgemeldet oder für eine Bewertung noch nicht ausreichend beprobt waren.

Auf Hinweise und Badewarnungen vor Ort achten

An den vorübergehend „mangelhaften“ Badestellen kam es zeitweise zu hygienischen Belastungen – unter anderem infolge von Starkregenereignissen oder einer größeren Anzahl von Wasservögeln. „Wo wir Probleme sehen, handeln wir konsequent“, sagte Minister Hildenbrand. „Temporäre Einschränkungen schützen die Gesundheit der Badegäste. Unser Ziel ist klar: sauberes Wasser an möglichst vielen Badestellen im Land.“

Nach starken Regenfällen können kurzfristig Keime oder Schadstoffe in Gewässer gelangen. Das Gesundheitsministerium empfiehlt daher, stets auch auf Hinweise und Badewarnungen vor Ort zu achten. „Wer vor dem Sprung ins Wasser einen kurzen Blick auf die aktuelle Badegewässerkarte wirft oder die Hinweise am See beachtet, ist auf der sicheren Seite“, so Hildenbrand.

Aktuelle Informationen zur Wasserqualität stehen über die interaktive Badegewässerkarte des Landes zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können sich dort online über ihre Badestelle informieren oder sich bei Gemeinden und Gesundheitsämtern erkundigen.

Vom Baden in Flüssen wird abgeraten

Vom Baden in Flüssen rät das Ministerium weiterhin ab. Abgesehen von wenigen ausgewiesenen Badestellen sind Flüsse in Baden-Württemberg nicht zum Baden geeignet und werden nicht amtlich überwacht. Verunreinigungen können deshalb dort nicht zuverlässig ausgeschlossen werden. „Wer sicher baden will, sollte einen ausgewiesenen Badesee nutzen“, sagte der Minister.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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