Literatur

74. Stuttgarter Buchwochen eröffnet

Die 74. Stuttgarter Buchwochen öffnen bis zum 1. Dezember 2024 ihre Tore und laden Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Stöbern und Entdecken ein. Zudem können in diesem Jahr Bücher auch direkt vor Ort gekauft werden.

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Baden-Württemberg, Stuttgart: Bücher liegen anlässlich der Stuttgarter Buchwochen im Haus der Wirtschaft, eine Frau nimmt bei einem Presserundgang ein Buch aus dem Regal. (Bild: Tom Weller / dpa)
Symbolbild

Vom 13. November 2024 bis zum 1. Dezember 2024 finden zum 74. Mal die Stuttgarter Buchwochen dieses Jahr unter dem Motto „Bücher können was“ statt. Die Stände der Verleger, die Lesungen sowie der Buchverkauf laden Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Stöbern und Entdecken ein. Die Veranstalter – der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Landesverband Baden-Württemberg e.V. und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg – haben wieder ein Lese-Fest mit vielfältigem Programm für alle Generationen vorbereitet.

Am 13. November 2024, am Tag der Eröffnung, sprechen Staatssekretär Dr. Patrick Rapp, Dr. Restuccia vom Italienischen Kulturinstitut Stuttgart sowie Herr Lindemann, der Vorsitzende des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ein Grußwort. „Die Stuttgarter Buchwochen stellen eine wichtige Ergänzung zur Frankfurter Buchmesse dar, da sie sich nicht an ein Fachpublikum, sondern an die breite Öffentlichkeit richten. Deshalb können in diesem Jahr auch Bücher direkt dort gekauft werden. Unsere Verlage zeigen, wie stark die Nachfrage nach guten Büchern ist“, sagte Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, anlässlich der Eröffnung der 74. Stuttgarter Buchwochen.

Etwa 150 deutschsprachige Verlage vertreten

Die örtlichen Buchhändlerinnen und Buchhändler sind in ein Werbekonzept für den regionalen Buchhandel eingebunden. Etwa 150 deutschsprachige Verlage präsentieren im Haus der Wirtschaft Schwerpunkte aus ihrem Verlagsprogramm. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Sonderpräsentationen und ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Lesungen und Workshops, auch speziell für Schülerinnen und Schüler.

Das Line-Up der Stuttgarter Buchwochen glänzt 2024 mit großen Namen: Zu Gast sind unter anderem Isabel Bogdan, Alex Capus, Julia Dippel, Gregor Gysi, Harald Martenstein, Nele Neuhaus, Caroline Peters und Denis Scheck. Christine Westermann und Mona Ameziane präsentieren live ihren Podcast „Zwei Seiten“.

Zur Eröffnung am 13. November 2024 um 18.00 Uhr wird der italienische Krimi-Autor Fabio Stassi erwartet. Nähere Informationen zu allen Veranstaltungen finden sich im Programmheft der Buchwochen, das in Buchhandlungen und anderen kulturellen Einrichtungen Baden-Württembergs ausliegt.

Buchmarkt erzielte 2023 einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro

2023 erzielte die Buchbranche in Baden-Württemberg einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro. Den größten Anteil des Umsatzes generierten mit 75 Prozent die Buchverlage, die ihren Umsatz sogar steigern konnten. Daneben sind auch die Umsätze der selbständigen Schriftstellerinnen und Schriftsteller gestiegen. Im Gegenzug dazu sind die Umsätze im Einzelhandel jedoch zurückgegangen. Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg 1.578 Unternehmen und 8.893 Beschäftigte in der Buchbranche.

Stuttgart war auch im Jahr 2023 der viertgrößte Verlagsstandort Deutschlands nach Berlin, Bayern und Hamburg und hat damit die höchste Verlagsdichte pro 100.000 Einwohner. In 2024 gab es in Baden-Württemberg 249 Verlage, damit ist die Zahl sogar geringfügig gestiegen. Von besonderer Bedeutung ist für Baden-Württemberg vor allem das Gebiet der Fach- und Wissenschaftsliteratur.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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