Städtebau

Städtebauförderprogramm 2027 startet

Bis 2. November 2026 können Städte und Gemeinden im Land Anträge auf Zuschüsse aus der Städtebauförderung 2027 stellen. Allein 2026 werden rund 270 Millionen Euro für Städtebaumaßnahmen in 283 Kommunen bereitgestellt.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Wengenviertel in Ulm
Symbolbild

Die Antragsfrist für die Programme der städtebaulichen Erneuerung 2027 läuft: Alle Städte und Gemeinden im Land können bis zum 2. November 2026 Anträge auf Zuschüsse aus der Städtebauförderung stellen.

„Diese hochattraktive Förderung bietet den Städten und Gemeinden Planungssicherheit und schafft notwendige Spielräume für das Handeln vor Ort“, sagte die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi. „Deshalb freue ich mich, dass wir auch 2027 gemeinsam mit dem Bund wieder hohe Finanzhilfen zur Verfügung stellen können. Damit zeigen wir: Wir stehen als verlässlicher Partner an der Seite unserer Kommunen.“

Mit ihrem großen Fördervolumen und der starken Anstoßwirkung für zusätzliche Investitionen ist die Städtebauförderung auch weiterhin eine zentrale Größe in der Förderlandschaft Baden-Württembergs. Dies gilt gleichermaßen für Kommunen, für private Sanierungswillige, für das ausführende Handwerk und alle an der Planungs- und Bauphase als Auftragnehmer Beteiligten. 

Städtebauförderung unterstützt in verschiedensten Bereichen

Als lernendes Programm reagiert die Städtebauförderung auf wechselnde Herausforderungen und legt damit die Grundlagen für eine widerstandsfähige Fortentwicklung der Städte und Gemeinden. Neben der Aktivierung und Modernisierung von Wohnraum steht der Erhalt lebendiger Stadt- und Ortskerne besonders im Fokus. Auch Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel sind weiterhin ein fester Bestandteil der Förderpraxis und stellen einen besonderen Schwerpunkt dar. Zunehmend an Bedeutung gewinnen Maßnahmen zur Steigerung der Krisenresilienz: Städte und Gemeinden stärken auch durch städtebauliche Aspekte den Bevölkerungs- und Zivilschutz, etwa durch die Sanierung und Modernisierung der kommunalen Infrastruktur. Auch dabei unterstützt die Städtebauförderung.

Die Programme der Städtebauförderung stehen sämtlichen Kommunen offen – sowohl Großstädten als auch kleineren Gemeinden im ländlichen Raum. Mehr als 900 der 1.101 Städte und Gemeinden im Land haben bereits von der Städtebauförderung profitiert. Allein 2026 wurden rund 270 Millionen Euro für Städtebaumaßnahmen in 283 Kommunen bereitgestellt.

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich digital.

Weitere Meldungen

Mohn- und Kornblumen blühen in einem Getreidefeld (Bild: dpa).
Artenschutz

Projekt „Natur nah dran“ wird verlängert

Staatssekretär Siegfried Lorek MdL
Opferschutz

Land stärkt Opferschutz und stellt sich Antisemitismus entgegen

Ein Windrad dreht sich bei Herbolzheim vor einem Strommast.
Energieversorgung

Task Force soll Ausbau des Stromnetzes beschleunigen

Ein Mann tippt auf einer beleuchteten Tastatur eines Laptops.
Justiz

Strafverfolgungsstatistik 2025 veröffentlicht

Start-up BW Local
Gründungsförderung

Auszeichnung für 23 Kommunen und Kommunalverbünde

Tierschutzpreis
Tierschutz

Tierschutzpreis 2027 ausgeschrieben

Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
Sportministerkonferenz

Mehr Bewegung für Kinder und Jugendliche in Deutschland

Ein Prüfstandshandwerker begutachtet am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ein Raketen-Triebwerk
Wirtschaftsnahe Forschung

9,7 Millionen Euro für Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Eine neue Asphaltdecke wird auf einer Straße aufgebracht. (Bild: Patrick Seeger / dpa)
Straßenverkehr

Fahrbahnsanierung auf B 462 abgeschlossen

Schülerinnen mit Smartphones
Internet

Junge Menschen im Umgang mit Gefahren im Netz stärken

Kisten mit Gemüse und Obst.
Welternährungstag

Ernährungssouveränität bedeutet Sicherheit

Eine junge Frau wird geimpft.
Ärztliche Versorgung

Auswahlverfahren zur Landarztquote 2026 abgeschlossen

Eine Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) sitzt auf einem Finger und sticht zu.
Gesundheitsschutz

Kein erhöhtes Risiko wegen West-Nil-Virus

Symbolbild: Eine Frau versucht sich vor der Gewalt eines Mannes zu schützen (Bild: dpa).
Opferschutz

13 Millionen Euro für Opfer aus Gewalttaten