Straße

L 600a bei Heidelberg wieder vollständig befahrbar

Nach 16 Wochen Bauzeit ist die L 600a bei Heidelberg wieder vollständig befahrbar. Die Arbeiten wurden in acht Bauphasen umgesetzt, damit wichtige Zufahrten nach Heidelberg auch während der Bauzeit erreichbar blieben.

Berechne Lesezeit
  • Teilen
Symbolbild: Ein Auto steht neben einem Baustellenschild am Neckartor. (Bild: Sebastian Gollnow / dpa)
Symbolbild

Mit einer feierlichen Verkehrsfreigabe haben Staatssekretär Raimund Haser vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Regierungspräsident Alexander Föhr vom Regierungspräsidium Karlsruhe und Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner die Landesstraße (L) 600a nach der Fahrbahndeckenerneuerung wieder für den Verkehr freigegeben. Die Arbeiten dauerten 16 Wochen. In dieser Zeit wurde die Fahrbahn in acht Bauphasen erneuert.

Staatssekretär Raimund Haser betonte: „Durch „Durch den neuen Fahrbahnbelag auf der L 600a und Bundesstraße (B) 535 erstrahlt der Heidelberger Zubringer in neuem Glanz. Die Hand-in-Hand-Arbeit mit der Stadt hat – neben einem straffen Zeitplan und hoher Kostendisziplin – dafür gesorgt, dass alle wichtigen Zufahrten trotz einspuriger Verkehrsführung auch während der Bauzeit für den Verkehr erreichbar geblieben sind. Ein großes Dankeschön geht an die Bürgerinnen und Bürger für ihre Geduld, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Baufirmen für die perfekte Ausführung sowie an die Kolleginnen und Kollegen in den unterschiedlichen Behörden für die effektive Zusammenarbeit.“

Leistungsfähigkeit nachhaltig gesichert

Regierungspräsident Alexander Föhr sagte: „Die Erneuerung der Fahrbahndecke war zwingend erforderlich, um die Leistungsfähigkeit dieses hoch belasteten Abschnitts nachhaltig zu sichern. Mit der Maßnahme erhöhen wir die Verkehrssicherheit, reduzieren den Erhaltungsaufwand und verbessern die Anbindung Heidelbergs in die Region. Mein Dank gilt allen Beteiligten für die reibungslose Umsetzung in einem engen Zeitfenster.“

Oberbürgermeister Eckart Würzner sagte: „Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist für Heidelberg und die gesamte Region von großer Bedeutung. Umso erfreulicher ist es, dass die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen sind und die Strecke nun wieder vollständig zur Verfügung steht. Mein Dank gilt allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld während der Bauzeit sowie dem Land Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium Karlsruhe für die gute Zusammenarbeit bei dieser wichtigen Infrastrukturmaßnahme.“

Arbeiten in mehreren Bauphasen

Die L 600a ist eine wichtige Zufahrt nach Heidelberg. Auf dem erneuerten Streckenabschnitt münden mehrere Stadtstraßen ein. Damit diese während der Bauzeit erreichbar blieben, wurde die Fahrbahndecke in mehreren Abschnitten und insgesamt acht Bauphasen erneuert. Durch die enge Abstimmung mit der Stadt Heidelberg konnten die Arbeiten koordiniert und die Einschränkungen für den Verkehr möglichst geringgehalten werden.

Die Baumaßnahmen wurden gemeinsam mit der Stadt Heidelberg geplant und umgesetzt. Im Zuge der Arbeiten wurde außerdem der städtische Stückerweg saniert. So konnten Arbeiten gebündelt und Synergien genutzt werden. Insgesamt wurden rund 64.000 Quadratmeter Asphaltbelag erneuert. Die Sanierung des Stückerwegs in Heidelberg-Kirchheim dauert voraussichtlich noch bis Freitag, 2. Oktober 2026. Während der Arbeiten bleibt der Stückerweg in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Die ausgeschilderten Umleitungen für den Rad-, Auto- und Schwerlastverkehr bleiben bestehen.

Die Gesamtkosten der gemeinsam von Bund, Land und Stadt getragenen Maßnahme belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro. Davon entfallen rund 1,4 Millionen Euro auf den Bund für die B 535 im Bereich des Knotenpunktes mit der L 600a. Das Land Baden-Württemberg trägt rund 2,7 Millionen Euro für die L 600a. Die Stadt Heidelberg beteiligt sich mit rund 0,7 Millionen Euro.

Weitere Meldungen

Ein Windrad dreht sich bei Herbolzheim vor einem Strommast.
Energieversorgung

Task Force soll Ausbau des Stromnetzes beschleunigen

Start-up BW Local
Gründungsförderung

Auszeichnung für 23 Kommunen und Kommunalverbünde

Eine neue Asphaltdecke wird auf einer Straße aufgebracht. (Bild: Patrick Seeger / dpa)
Straßenverkehr

Fahrbahnsanierung auf B 462 abgeschlossen

Schematische Darstellung von CCS-Prozessen zur on-shore-Speicherung (links) und off-shore-Speicherung (rechts).
Klimaschutz

Bürgerforum zur CO2-Speicherung

Logo des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“
Ländlicher Raum

29. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gestartet

Porträt Prof. Dr. Thomas Riecke-Baulecke
Schule

ZSL-Präsident geht in Ruhestand

Lang gestreckter, historisch verzierter Raum mit hohen Rundbogenfenstern, Parkettboden und einer Orgel am Ende des Saals. Moderne Sitzmöbel und Tische bilden verschiedene Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.
Vermögen und Bau

MINT-Exzellenzgymnasium in Bad Saulgau eröffnet

Flurneuordnung Schrozberg
Flurneuordnung

Flurneuordnung macht die Landschaft klimaresilient

Auszeichnung der Gigabitkommunen mit Herrn Minister
Digitalisierung

Fast ein Drittel der Kommunen erreicht vollständige Gigabitversorgung

Kinder gehen zu Fuß und mit dem Tretroller zur Schule. Ein Schild zeigt den verkehrssicherten Schulweg an.
Radverkehr

Radfahrabzeichen stärkt Fahrradkompetenz von Kindern

20261008_MIN Kriegsgräberfürsorge
Gedenken

Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Ein Zug steht an einem neuen Bahnsteig.
Schienenverkehr

Land schreitet bei Reaktivierung von Schienenstrecken voran

Blick auf die Landesgartenschau Wangen mit einem bunten Blumenfeld im Vordergrund
Landesgartenschau

Förderbescheid für Landesgartenschau 2030 in Ulm

Junge Menschen steigen aus einem Zug am Bahnsteig aus.
Mobilität

Mobilstationen machen Verkehrsangebote sichtbarer

Euro-Banknoten und -Münzen
Haushalt

Haushaltsentwurf für 2027 verabschiedet