Internationale Zusammenarbeit

Europa und Kanada müssen noch enger zusammenrücken

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut begrüßt den Vorstoß von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für eine noch engere Anbindung Kanadas an die Europäische Union.

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Europafahne
Symbolbild

Zum Vorstoß von Kommissionspräsidentin der Europäischen Union (EU), Ursula von der Leyen, für eine noch engere Anbindung Kanadas an die Europäische Union sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am 16. September 2026: „Das ist ein starkes Signal zur richtigen Zeit. Europa braucht in einer zunehmend von geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten geprägten Welt verlässliche Partner. Kanada gehört für mich ganz klar dazu. Uns verbinden gemeinsame Werte, enge wirtschaftliche Beziehungen und ein großes gemeinsames Interesse an offenen Märkten, sicheren Lieferketten und technologischer Souveränität.“

Gerade für Baden-Württemberg biete eine noch engere Partnerschaft große Chancen. „Kanada ist für unsere Unternehmen ein wichtiger Markt und zugleich ein strategischer Partner bei kritischen Rohstoffen, Zukunftstechnologien und Innovation. Mit unserer Wirtschaftsrepräsentanz in Toronto haben wir unsere Präsenz vor Ort deshalb ganz bewusst verstärkt und mit unseren zahlreichen Begegnungen auf politischer und fachlicher Ebene ebenso bewusst seit den letzten Jahren intensiviert“, so Hoffmeister-Kraut.

Die Ministerin abschließend: „Das Freihandelsabkommen ‚Comprehensive Economic and Trade Agreement‘ (CETA) hat dafür bereits ein starkes Fundament geschaffen. Jetzt sollten wir den nächsten Schritt gehen: die wirtschaftliche Zusammenarbeit vertiefen, bestehende Hürden weiter abbauen und insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zum kanadischen Markt erleichtern. Eine engere europäisch-kanadische Partnerschaft kann dazu beitragen, unsere Absatz- und Beschaffungsmärkte breiter aufzustellen, einseitige Abhängigkeiten zu reduzieren und damit Europas Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Resilienz zu stärken. Und auch unser Standort bietet kanadischen Unternehmen hervorragende Startbedingungen, um auf dem europäischen Markt erfolgreich zu sein.“

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