Landwirtschaft

Ehrungsabend auf dem 102. Landwirtschaftlichen Hauptfest

Beim Ehrungsabend auf dem 102. Landwirtschaftlichen Hauptfest wurde an 30 Persönlichkeiten die Staatsmedaille in Gold verliehen. Zudem erhielt Peter Hauk die Gerhard-Weiser-Medaille.

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Besucher laufen über das Landwirtschaftliche Hauptfest auf dem Cannstatter Wasen.
Archivbild

„Bürgerschaftliches Engagement und das Ehrenamt sind das Fundament einer aktiven Gesellschaft. Mit dem Ehrungsabend auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest knüpfen wir an eine lange und wertvolle Tradition an. So ist es als Landwirtschaftsministerin eine vornehme Aufgabe, Persönlichkeiten auszuzeichnen, die sich um die Land- und Forstwirtschaft, den Ländlichen Raum und die Kulturlandschaft in Baden-Württemberg in besonderer Weise verdient gemacht haben. Viele der Ausgezeichneten engagieren sich in Verbänden und Berufsvertretungen. Sie bringen ihre Ideen, ihre Erfahrung und ihre Zeit ein. Damit übernehmen sie Verantwortung für andere und für die Gemeinschaft. Ehrenamt bedeutet für mich genau das: Verantwortung übernehmen. Sich für andere einsetzen. Etwas für die Gemeinschaft tun“, sagte die Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges am 2. Oktober 2026 anlässlich des Ehrungsabends auf dem 102. Landwirtschaftlichen Hauptfest in Stuttgart-Bad Cannstatt. Insgesamt wurde an 30 Persönlichkeiten die Staatsmedaille in Gold verliehen. Zudem wurde die Gerhard-Weiser-Medaille an Herrn Minister a. D. Peter Hauk für seine außergewöhnlichen Verdienste um die Land- und Forstwirtschaft in Baden-Württemberg verliehen.

„Wir leben in Zeit mit vielfältigen globalen Herausforderungen. Gerade heute brauchen wir Persönlichkeiten, die nicht ihr Eigeninteresse in den Vordergrund stellen, sondern sich für andere und die Gesellschaft einsetzen. Die heute ausgezeichneten Frauen und Männer sind wichtige Säulen einer funktionierenden Gesellschaft und mit ihren besonderen Leistungen wahre Vorbilder“, betonte Ministerin Gentges.

Gerhard-Weiser-Medaille

Die Gerhard-Weiser-Medaille stelle eine ganz besondere Ehrung dar. Die Medaille erinnere an Dr. h.c. Gerhard Weiser, der von 1976 bis 1996 Landwirtschaftsminister in Baden-Württemberg war. Mit der Gerhard-Weiser-Medaille wurden Persönlichkeiten geehrt, die sich um den Ländlichen Raum und die Landwirtschaft in außergewöhnlicher Weise verdient gemacht haben. Diese besondere Auszeichnung ging an Herrn Minister a. D. Peter Hauk.

„Wenn Leidenschaften und Fachwissen aufeinandertreffen, dann entsteht etwas Bleibendes Genau diese Verbindung beschreibt das Wirken von Peter Hauk für unsere Landwirtschaft, für den Wald und den Ländlichen Raum in Baden-Württemberg. Gerhard Weiser machte nachhaltige Politik, als noch kein Mensch von Nachhaltigkeit gesprochen hat. Kein Schicksal war ihm zu klein und er hatte immer ein offenes Ohr für alle Bürgerinnen und Bürger. Er hat Bürgernähe gelebt und immer Zeit gefunden für ein persönliches Gespräch. Deshalb wäre es Gerhard Weiser heute eine Ehre, wenn er wüsste, dass jemand seine Verdienstmedaille erhält, der sein Werte so weitergetragen hat wie Peter Hauk. Als Minister hat Peter Hauk die Land-, und Forstwirtschaft durch bewegte Zeiten gesteuert und als Brückenbauer zwischen Ökologie und Ökonomie agiert“ betonte Ministerin Marion Gentges.

Staatsmedaille in Gold für besonderes Engagement

Das Landwirtschaftliche Hauptfest und Ehrungen gehören seit jeher zusammen. Schon beim ersten Hauptfest im Jahr 1818 wurden besondere Leistungen ausgezeichnet. Damals ging es unter anderem um die Förderung der Landwirtschaft und der Obstbaumzucht.

„Heute ehren wir Menschen, die sich für Land- und Forstwirtschaft und den ländlichen Raum einsetzen. Sie verdienen Wertschätzung und Anerkennung“, so Ministerin Gentges.

In diesem Jahr wurden 30 Persönlichkeiten, die sich um die Landwirtschaft, die Ernährungswirtschaft, den Ländlichen Raum und um die Forstwirtschaft in außergewöhnlicher Weise verdient gemacht haben, die Staatsmedaille in Gold verliehen. „Sie setzen sich für die Landwirtschaft und die Ernährungswirtschaft ein. Sie übernehmen Verantwortung für Wälder und Kulturlandschaft. Sie gestalten die ländlichen Räume mit oder engagieren sich in der Ausbildung junger Menschen sowie in den Bereichen Umwelt, Natur und Tierwohl. Mit den Auszeichnungen würdigt das Land Menschen, die über viele Jahre Verantwortung übernommen haben. Ihre Auszeichnung soll deshalb vor allem auch ein Zeichen unseres Respekts und ein Zeichen des Dankes sein“, unterstrich Ministerin Gentges.

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