Handwerk

Wirtschaftsministerin reist nach Rumänien

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut reist mit HANDWERK BW und baden-württembergischen Handwerksunternehmen nach Rumänien.

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Tag der Nationalhymne in Rumänien
Symbolbild

Wirtschafts- und Handwerksministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ist am 13. Oktober 2026 gemeinsam mit dem baden-württembergischen Handwerkspräsidenten Rainer Reichhold an der Spitze einer rund 40-köpfigen Delegation zu einer dreitägigen Reise nach Brașov und Bukarest (Rumänien) aufgebrochen. Auch Staatssekretär Thomas Dörflinger sowie Vertreterinnen und Vertreter baden-württembergischer Handwerksunternehmen aus der Metall-, Elektro-, Bau- und Innenausbaubranche begleiten die Reise. Sie werden vor Ort auf potenzielle rumänische Geschäftspartner treffen. Zusätzlich wird die Delegation von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Handwerkskammern und Fachverbände begleitet, die die Reise für einen Austausch und die Vernetzung mit ihren rumänischen Partnerorganisationen nutzen. Rumänien gehört seit einigen Jahren zu den Top 20 Handelspartnern Baden-Württembergs.

„Unser Ziel ist es, in Rumänen starke Kooperationspartner zu finden, die mit unseren Unternehmen an innovativen Produkten arbeiten. Wir werden den Aufenthalt auch für politische Gespräche – unter anderem im rumänischen Ministerium für Wirtschaft, Digitalisierung, Unternehmertum und Tourismus – nutzen und über mögliche Felder einer künftigen wirtschaftlichen Zusammenarbeit sprechen. So wie sich unsere Wirtschaftsbeziehungen in den vergangenen Jahren entwickelt haben, bietet Rumänien weiterhin großes Entwicklungspotenzial für unsere heimischen Unternehmen“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut im Vorfeld der Reise.

Starkes Handwerk braucht starke europäische Partnerschaften

Handwerkspräsident Rainer Reichhold ergänzte: „Ein starkes Handwerk braucht starke europäische Partnerschaften. Die Reise bietet unseren Betrieben die Chance, neue Kontakte zu knüpfen, Märkte kennenzulernen und gemeinsam mit rumänischen Partnern Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln.“

Das vielfältige Programm der gemeinsam von HANDWERK BW, dem baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus und Handwerk International Baden-Württemberg organisierten Reise sieht einige Unternehmensbesuche vor. In Brașov stehen innovative Unternehmen im Bereich Energieeffizienz und Gebäudeautomation sowie Metallverarbeitung im Fokus; in Bukarest erhält die Delegation tiefere Einblicke in das One Gallery, Rumäniens größtes privates Restaurierungsprojekt eines historischen Gebäudes.

Handelspartner Rumänien

Rumänien ist seit vielen Jahren ein sehr wichtiger und verlässlicher Handelspartner Baden-Württembergs. Mit einem Handelsvolumen von etwa 8,1 Milliarden Euro im Jahr 2025 zählt das Land zu den zwanzig wichtigsten Handelspartnern unseres Bundeslandes. Deutschland ist seit 2006 Rumäniens wichtigster Handelspartner.

Seit 2008 wächst der Außenhandel zwischen Rumänien und Baden-Württemberg überdurchschnittlich stark. So konnten baden-württembergische Unternehmen ihren Export nach Rumänien in diesem Zeitraum im Schnitt um jährlich 6,1 Prozent steigern. Der Import aus Rumänien wuchs in dieser Zeit um durchschnittlich 9,8 Prozent pro Jahr.

Das Land behauptet seit 2009 einen Exportüberschuss gegenüber Baden-Württemberg. Dies liegt auch an den großen Investitionen, die Unternehmen aus Baden-Württemberg in Rumänien in den vergangenen Jahren getätigt haben. Unternehmen aus Baden-Württemberg beschäftigen in ihren rumänischen Tochterfirmen etwa 73.000 Menschen. 2024 konnten diese Unternehmen etwa 19 Milliarden Euro erwirtschaften, damit kommen die im Bundesländervergleich mit Abstand größten Investitionen in Rumänien aus der baden-württembergischen Industrie.

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