Sport

Landesfinale von „Jugend trainiert“

Etwa 2.000 junge Talente mit mehr als 300 unterstützenden Lehrkräften nehmen am Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in Sindelfingen teil.

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Ein Startläufer einer 4x100m-Staffel hält einen Staffelstab in der Hand.

Wenn sich am 15. Juli 2026 zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg in Sindelfingen zum Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ treffen, dann ist das auch eine Rückkehr zu einem Startschuss: Denn in Sindelfingen hat deutschlandweit erstmals ein Landesfinale mit mehreren Sportarten an einem Tag an einem Ort stattgefunden. 2018 war das. Heute nun, acht Jahre später kommen etwa 2.000 junge Talente mit mehr als 300 unterstützenden Lehrkräften in mehr als 200 Schulmannschaften für das Landesfinale in elf Sportarten in und um Sindelfingen zusammen.

Lachende Kinder, jubelnde Jugendliche, beeindruckte Erwachsene – all das bekommen die Zuschauerinnen und Zuschauer wieder zu sehen, wenn das große Landesfinale von „Jugend trainiert“ Schülerinnen und Schüler in Bewegung versetzt und sie zu sportlichen Hochleistungen animiert. Beachvolleyball, Judo, Fußball ID, Leichtathletik, Schwimmen und vieles mehr – für zahlreiche Interessen und Elemente ist etwas dabei. Organisiert haben die Veranstaltung die Außenstelle Ludwigsburg des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung, die „Stiftung Sport in der Schule Baden-Württemberg“, die Stadt Sindelfingen und das Kultusministerium.

Kultusminister Andreas Jung ist bei den Siegerehrungen vor Ort und würdigt die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler: „,Jugend trainiert für Olympia und Paralympics‘ ist eine Institution des Schulsports. Der Wettbewerb führt unsere Schülerinnen und Schüler im gemeinsamen Geist zusammen: Dabei sein ist alles, es gibt nur Gewinner und Respekt vor jeder Leistung – ganz unabhängig von der Platzierung. 2.000 Schülerinnen und Schüler heute in Sindelfingen, was für ein großartiges Sportfest“, sagt Jung und fügt an: „Sport und Bewegung sollten jedes Kind erreichen, sie sind ein wesentlicher Teil von Bildung – und Jugend trainiert-Wettbewerbe vermitteln auch die wichtige Botschaft: Bewegung macht Freude. Hier wetteifern tausende Schülerinnen und Schüler und es steckt so viel drin in diesem Wettbewerb: sportliche Fähigkeiten bis zum höchsten Niveau, Werte wie Fairness, Zusammenhalt, Leistungsbereitschaft, gegenseitiger Respekt sowie Spaß, Gemeinschaftsgefühl und Verantwortung.“ „Jugend trainiert“ verschaffe Zugang zu Sportarten, begeistere für Bewegung und verbinde die Schulgemeinschaft. Der Wettbewerb schlage außerdem eine wichtige Brücke zwischen Schule und Verein. „Mein herzlicher Dank gilt allen, die unseren Kindern und Jugendlichen dies ermöglichen“, sagt Jung und ergänzt: „Ganz oben drein sehen wir hier vielleicht auch Talente, die Deutschland bei möglichen Olympischen und Paralympischen Spielen im eigenen Land in den 2040ern vertreten könnten. Denn ,Jugend trainiert‘ ist als Talenterkennung ebenfalls ein wichtiger Baustein für den Nachwuchsbereich.“

Wettbewerbe

  • Die Wettbewerbe werden in Sindelfingen, Maichingen, Böblingen (Hockey), Bondorf (Golf) und Renningen (Beachhandball) ausgetragen. Die Standorte der Wettkampfstätten sind auf einer digitalen Karte einsehbar.
  • Alle Teilnehmenden sind Gewinnerinnen und Gewinner. Für die erstplatzierten Teams heißt es zusätzlich: auf nach Berlin. Das gilt jedenfalls für die Mannschaften, in deren Sportarten es ein Bundesfinale gibt. Das Herbstfinale findet im September 2026 statt.
  • Mit etwa 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bundesweit – davon um die 100.000 in etwa 10.000 Mannschaften allein in Baden-Württemberg – ist „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ („Jugend trainiert“) der weltgrößte Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert“ bietet Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten, bereits im schulischen Rahmen Wettkampferfahrung zu sammeln. Der Wettbewerb vermittelt positive Werte wie Fairness, Teamgeist, Einsatzfreude und motiviert Kinder und Jugendliche für ein lebenslanges Sporttreiben. „Jugend trainiert“ ist zudem ein Sprungbrett vom Schulsport zu Training und Wettkampf im Sportverein – und mitunter auch der Start von großen Sportkarrieren.
  • In 26 olympischen und sieben paralympischen Sportarten werden in Baden-Württemberg Wettbewerbe von der Kreis- über die Regierungsbezirks- bis zur Landesebene durchgeführt. Etwa 500 ehrenamtliche Beauftragte (in der Regel Lehrkräfte) organisieren diese Wettbewerbe über die drei Ebenen Kreis, Regierungsbezirk und Land.
  • Nach 2018 in Sindelfingen, 2025 in Bietigheim-Bissingen und 2026 in Albstadt ist der Wettbewerb im Juli 2026 das vierte gemeinsame Landesfinale in Baden-Württemberg mit mehreren Sportarten an einem Tag.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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