Außenwirtschaft

Fünfter Wirtschaftsgipfel Afrika in Stuttgart

Im Mittelpunkt des fünften Wirtschaftsgipfels Afrika stehen die vielfältigen wirtschaftlichen Chancen für eine Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und den Ländern Afrikas.

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Key Visual Wirtschaftsgipfel Afrika

Im Mittelpunkt des fünften Wirtschaftsgipfels Afrika, den das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus mit zahlreichen Partnern am 6. Oktober 2026 auf der Landesmesse Stuttgart veranstaltet, stehen die vielfältigen wirtschaftlichen Chancen für eine Zusammenarbeit zwischen Baden-Württemberg und den Ländern Afrikas.

„Afrikas hohe geopolitische Relevanz ist bereits heute unbestritten und gerade beim Hochlauf einer weltweiten Wasserstoffwirtschaft wird an den Staaten Afrikas kein Weg vorbeiführen. Auch Sektoren wie Wasser- und Abwassertechnik, Agrobusiness und Smart Health gewinnen immer mehr an Bedeutung“, betonte Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Dörflinger in einer Podiumsdiskussion zu den Chancen und Herausforderungen in Afrika.

Der diesjährige Wirtschaftsgipfel Afrika greife diese wirtschafts- und geopolitische Lage auf und solle als bundesweite Vernetzungsplattform Perspektiven für neue Geschäftschancen und Kooperationsmöglichkeiten aufzeigen. Er soll zudem das Bewusstsein für die wichtige und immer wichtiger werdende wirtschaftliche Rolle Afrikas schärfen. „Wir wollen weg von einem einseitigen Blick auf Afrika hin zu langfristigen strategischen Partnerschaften auf Augenhöhe. Eine intensivierte bilaterale Zusammenarbeit stellt zudem sicher, dass vor Ort in den afrikanischen Partnerländern Wertschöpfung entsteht“, so Dörflinger.

Momentum für Afrika nutzen

Afrika bietet mit seinen 54 Ländern und einer Bevölkerung von derzeit über 1,5 Milliarden Menschen enormes Potenzial für die baden-württembergische Wirtschaft. Im Vergleich zu heute dürfte sich die Bevölkerung Afrikas bis 2050 nahezu verdoppeln und bis 2100 sogar auf fast vier Milliarden Menschen anwachsen.

Der diesjährige Wirtschaftsgipfel Afrika will das hohe politische Momentum für Afrika nutzen, sich als bundesweite Vernetzungsplattform weiter fortzuentwickeln und Anstöße für Geschäftschancen und gelingende Kooperationen geben. Angesichts der aktuellen bundesweiten Debatte zu einer stärkeren Verzahnung von Außenwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit soll auch dieses Thema prominent platziert und diskutiert werden.

Ziel des Wirtschaftsgipfel Afrika ist es daher, das außenwirtschaftliche Interesse der baden-württembergischen Unternehmen gezielt auf die aufstrebenden afrikanischen Märkte zu lenken. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Chancen für Handel und Investitionen in Afrika anhand ausgesuchter Branchen wie beispielsweise Mobilität, Energie, Weiterbildung und Gesundheitswirtschaft. Expertinnen und Experten aus beiden Ländern, Deutschland und Afrika, stehen für einen Informations- und Erfahrungsaustausch zur Verfügung.

Die Inhalte und Themen der Konferenz wurden in Zusammenarbeit mit dem Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag, dem Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, den Auslandshandelskammern, Germany Trade and Invest, Baden-Württemberg International und der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg konzipiert.

Handelszahlen

Im Jahr 2025 beliefen sich die Ausfuhren aus Baden-Württemberg nach Afrika auf etwa 3,1 Milliarden Euro, während die Importe bei rund 5,5 Milliarden Euro lagen. Am häufigsten nach Afrika exportiert werden Kraftfahrzeuge, Maschinen sowie pharmazeutische und chemische Produkte. Baden-Württemberg bezieht aus Afrika primär Rohstoffe (Erdöl/Gas), aber auch Agrarprodukte und zunehmend Fahrzeugteile aus südafrikanischer Produktion.

Wichtigster Handelspartner unter den afrikanischen Ländern ist weiterhin Südafrika, gefolgt von den nordafrikanischen Ländern.

Wirtschaftsrepräsentanzen

Mit den Wirtschaftsrepräsentanzen für das südliche Afrika in Johannesburg und Durban sowie in Addis Abeba für den ostafrikanischen Raum haben baden-württembergische Unternehmen Ansprechpartner direkt vor Ort. Die Wirtschaftsrepräsentanzen unterstützen Unternehmen beispielsweise beim Markteintritt, beim Aufbau von Geschäftskontakten und mit Erstberatungen.

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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