Ernährung

Ernährungsbildung junger Erwachsener stärken

Heranwachsende und junge Erwachsene entscheiden zunehmend selbst, was sie essen und trinken. Daher ist es wichtig, dass sie möglichst früh Erfahrungen sammeln können und die notwendigen Kompetenzen vermittelt bekommen.

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Kisten mit Gemüse und Obst.
Symbolbild

„Ernährungsbildung ist für uns alle eine Daueraufgabe. Heranwachsende und junge Erwachsene entscheiden zunehmend selbst, was sie essen und trinken. Daher ist es wichtig, dass sie möglichst früh Erfahrungen sammeln können und die notwendigen Kompetenzen vermittelt bekommen, weil sie unser Ernährungsverhalten oft über viele Jahre hinweg prägen“, sagte die Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat, Marion Gentges, am 8. Juli 2026 in Stuttgart anlässlich der Veranstaltung „Snack & Connect – Impulse und Austausch zur Ernährungsbildung junger Erwachsener“.

Umso wichtiger sei es in Zeiten mit einer hohen Auswahl an Lebensmitteln und Ernährungsinformationen die Vorteile regionaler und nachhaltiger Ernährung aufzuzeigen. „Junge Menschen werden täglich mit vielen Botschaften über soziale Medien und digitale Plattformen konfrontiert. Daher gewinnt die Ernährungsbildung zunehmend an Bedeutung. Gute Ernährung beginnt nicht erst auf dem Teller. Sie beginnt mit Wissen, der Fähigkeit Informationen einzuordnen und der Kompetenz, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen und umzusetzen“, betonte Ministerin Gentges.

Der Übergang von Schule in Ausbildung oder Studium bringt oft Veränderungen mit sich: Auszug aus dem Elternhaus, neue Tagesabläufe oder begrenzte finanzielle Möglichkeiten. „Wer junge Erwachsene erreichen will, muss ihre Lebensrealität verstehen. Ernährungsbildung muss alltagsnah, praxisorientiert und leicht zugänglich sein“, sagte Ministerin Gentges. Ziel sei es, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihren individuellen Weg zu einer gesundheitsfördernden und nachhaltigen Ernährung zu finden. Dabei gehe es nicht um Verbote, sondern um Orientierung, die Stärkung von Kompetenzen und die Schaffung guter Rahmenbedingungen. Ernährungsbildung findet dabei nicht nur im pädagogischen Kontext statt, sondern auch im Alltag.

„Eine nachhaltige Ernährung gelingt durch Information, praktische Erfahrungen und die Motivation, sich mit dem eigenen Essverhalten auseinanderzusetzen. Menschen lernen vor allem dort, wo sie Erfahrungen machen. Mensen, Betriebs- oder Hochschulkantinen können wichtige Orte sein, an denen nachhaltige Ernährung praktisch erlebbar wird“, betonte Ministerin Gentges.

Veranstaltungen wie „Snack & Connect“ fördern den Austausch und tragen dazu bei, Möglichkeiten zur Stärkung der Ernährungskompetenz von jungen Erwachsenen aufzuzeigen. Die Veranstaltung bot Gelegenheit, bestehende Netzwerke zu stärken, neue Kooperationen anzustoßen und gemeinsam Wege zu diskutieren, wie junge Menschen für eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Ernährung begeistert werden können.

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