Kulturerbe im Osten

Ausschreibung des Donauschwäbischen Kulturpreises 2025

Bewerbungen für den Donauschwäbischen Kulturpreis 2025 können in den Kategorien Kulturvermittlung, Literatur, Musik, Bildender Kunst, Darstellender Kunst und Medien eingereicht werden.

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Ausstellung im Donauschwäbischen Zentralmuseum. Quelle: Donauschwäbisches Zentralmuseum

Minister Thomas Strobl gibt den Startschuss für Bewerbungen zum Donauschwäbischen Kulturpreis: Im Jahr 2025 wird der Preis für den Bereich der Kulturvermittlung in Literatur, Musik, Bildender Kunst, Darstellender Kunst und Medien ausgeschrieben. Ausgezeichnet wird das Werk und Wirken von Personen, die Kultur schaffen oder vermitteln und so die donauschwäbische Kultur bis heute im In- und Ausland lebendig halten.

„Mit der Ausschreibung rücken wir erneut die Kultur und die Geschichte der Donauschwaben ins Rampenlicht. Ihre Kultur und Geschichte ist Teil unserer Landesgeschichte, auf die wir sehr stolz sind. Als Landesbeauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler ist es mir daher ein besonderes Anliegen, erneut Menschen auszuzeichnen, die Kultur schaffen und vermitteln und sich damit um diesen wertvollen Teil unserer gemeinsamen europäischen Geschichte verdient machen“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident, Innenminister und Landesbeauftragte für Vertriebene und Spätaussiedler Thomas Strobl.

Verleihung im zweijährigen Turnus

Der Donauschwäbische Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg wird in einem zweijährigen Turnus für herausragende Leistungen auf kulturellem Gebiet verliehen. In diesem Jahr wird der Preis für den Bereich Kulturvermittlung (Literatur – Musik – Darstellende Kunst – Bildende Kunst – Medien) ausgelobt. Neben einem mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis werden zwei Förderpreise in Höhe von jeweils 2.500 Euro an jüngere Personen vergeben, die erfolgreich Kultur schaffen oder vermitteln. Bewerben können sich Personen, deren Werk Bezüge zur donauschwäbischen Kultur hat, sowie Einrichtungen und Initiativen, die kulturelle Angebote zur Geschichte und Kultur der Donauschwaben präsentieren. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2025.

Donauschwäbischer Kulturraum

Der Donauraum ist eine Region im Südosten Europas, die über Jahrhunderte davon profitierte, dass deutschstämmige Siedler dort lebten und maßgeblich zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung beitrugen. In den heutigen Ländern Rumänien, Ungarn, Serbien und Kroatien konnte die deutsche Minderheit über Generationen hinweg ihre Traditionen und ihre Sprache pflegen. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs flüchteten viele von ihnen nach Südwestdeutschland oder kamen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Aussiedler hierher. Eine aktive Förderung ihrer Kultur ist somit eine wichtige Aufgabe, der sich das Land Baden-Württemberg besonders verpflichtet fühlt.

Haus der Heimat: Vergabeverfahren und weitere Informationen zum Donauschwäbischen Kulturpreis

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Gruppenfoto der 54. Sportministerkonferenz. V.l.: Klaus Zimmermann, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Olaf Bull, Staatsrat beim Senator für Inneres und Sport in Bremen, Stefan Gruhner, Chef der Staatskanzlei und Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt, Florian Birkmeyer, Ministerialdirektor im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien des Landes Rheinland-Pfalz, Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt des Landes Nordrhein-Westfalen, Reinhold Jost, Minister für Inneres, Bauen und Sport im Saarland, Franziska Becker, Staatssekretärin für Inneres und Sport in Berlin, Nils Thiede, Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Sport im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, Sandro Kirchner, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, Ulf Bandiko, Amtschef im Ministerium des Inneren und Sport von Sachsen, Theresa Schopper, die für den Sport zuständige Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg und Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport von Niedersachsen, Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, Andy Grote, Senator für Inneres und Sport in Hamburg, und Ronald Rauhe, Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt.
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