Berufliche Ausbildung

Land baut Förderprogramm zur Ausbildungsqualität weiter aus

Das Förderprogramm „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ wird weiter ausgebaut. Insgesamt unterstützt das Wirtschaftsministerium ab der kommenden Förderperiode 18 Wirtschaftsorganisationen und soziale Träger mit rund 2,4 Millionen.

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Ausbilderin mit Lehrling
Symbolbild

Das Ministerium für Wirtschaft Handwerk und Tourismus baut das Förderprogramm „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern“ weiter aus. Zusätzlich zu den bisherigen Trägern unterstützen an drei zusätzlichen Standorten Ausbildungsbegleiterinnen und Ausbildungsbegleiter Auszubildende und Betriebe sowie Eltern und Lehrkräfte bei Problemen in der Ausbildung.

Rund 2,4 Millionen Euro für 18 Wirtschaftsorganisationen und soziale Träger

Ab Januar 2027 gibt es auch bei der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg, der Joblinge gAG Südwest am Standort Pforzheim sowie der Heidelberg Dienste gGmbH Ausbildungsbegleiterinnen und Ausbildungsbegleiter im Rahmen des Landesprogramms „Erfolgreich ausgebildet – Ausbildungsqualität sichern.“ Insgesamt unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus ab der kommenden zweijährigen Förderperiode damit 18 Wirtschaftsorganisationen und soziale Träger mit rund 2,4 Millionen Euro.

„Ziel der Fördermaßnahme ist es, gefährdete Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren und die Zahl der Vertragslösungen zu verringern. Denn eine erfolgreich absolvierte, solide Berufsausbildung ist mehr denn je das Fundament sowohl für den weiteren individuellen Berufsweg als auch für die Sicherung der Fachkräfte im Land“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Dass wir nun gleich drei weitere Träger zusätzlich gewinnen konnten, bestätigt den Erfolg des Programms: Seit 2015 wurden über 7.000 abbruchgefährdete Auszubildende begleitet und dabei konnte in 80 Prozent ein Ausbildungsabbruch verhindert werden – das ist eine hervorragende Bilanz“, so die Ministerin weiter.

Die insgesamt 25 Ausbildungsbegleiterinnen und -begleiter unterstützen zudem kleine und mittlere Betriebe präventiv, damit eine qualitativ hochwertige Ausbildung gelingen kann. Dazu gehört auch die Vernetzung von Akteuren regionaler Ausbildungs- und Unterstützungsstrukturen. So kann ein niederschwelliger und gezielter Austausch untereinander nicht nur bei Schwierigkeiten, sondern bei allen Fragen rund um die Ausbildung stattfinden. Davon profitieren am Ende nicht nur die Auszubildenden, sondern auch die Betriebe und das Ausbildungspersonal.

Fast 900 Begleitungen von Auszubildenden

In der neuen Förderperiode sind fast 900 Begleitungen von Auszubildenden geplant. Außerdem sollen mindestens 1.300 Betriebe im Rahmen von Seminaren, Workshops und Erfahrungsaustauschen über Voraussetzungen für eine gute Ausbildungsqualität informiert werden.

„Die wirtschaftlichen Veränderungen und der Strukturwandel stellen auch die berufliche Ausbildung vor große Herausforderungen. Für junge Menschen ist der Einstieg ins Berufsleben nicht immer einfach. Manche haben Schwierigkeiten, sich an den Arbeitsalltag zu gewöhnen, andere kommen mit den Anforderungen im Betrieb oder in der Berufsschule nicht zurecht. Leider treten auch vermehrt psychische und physische Belastungen unter Auszubildenden auf. Solche Schwierigkeiten können dazu führen, dass Auszubildende ihre Ausbildung abbrechen“, erklärt Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut. „Genau das wollen wir verhindern, denn häufig lassen sich Probleme mit Unterstützung lösen. Unsere erfreuliche Erfolgsbilanz zeigt, dass es sich für die Auszubildenden und die Betriebe lohnt, frühzeitig Unterstützung in Anspruch zu nehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. So können wir jungen Menschen helfen, ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen“, so die Ministerin weiter.

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