Städtebau

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Ministerin Theresa Schopper hat die Wanderausstellung der Internationalen Bauausstellung IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin eröffnet.

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Eröffnung der Wanderausstellung der IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin
von links nach rechts: Moderator Lars-Christian Uhlig, Intendant der IBA’27 Andraes Hofer, Prof. Elisabeth Endres, TU Braunschweig, Ministerin Theresa Schopper und Andreas Kipar, Landschaftsarchitektur- und Beratungsunternehmens LAND.

Wie wollen wir künftig wohnen, arbeiten und leben? Diese Frage steht im Zentrum der Internationalen Bauaustellung IBA’27 StadtRegion Stuttgart. Noch bis zum 26. Oktober 2026 präsentiert sich die IBA in Berlin mit einer Wanderausstellung im Foyer der Landesvertretung Baden-Württemberg. Ministerin Theresa Schopper eröffnete die Ausstellung am 13. Oktober 2026 im Beisein zahlreicher Gäste.

„Die IBA ist eine große Chance für Baden-Württemberg“, so Ministerin Schopper: „Als eine Art Reallabor hilft sie dabei, neue Verfahren zu erproben, und motiviert die Menschen etwas Neues zu wagen. Genau das brauchen wir, um unsere Städte und Regionen auch künftig nachhaltig zu entwickeln.“

Nach einem Grußwort durch den Intendanten der IBA’27 Andreas Hofer zeigte Prof. Andreas Kipar am Beispiel Mailands, wie die Transformation einer Region gelingen kann. Im anschließenden Podiumsgespräch diskutierten Ministerin Theresa Schopper, Prof. Elisabeth Endres, Technische Universität (TU) Braunschweig, Prof. Andreas Kipar, Mailand, und Andreas Hofer, Intendant der IBA’27, über Sonderformate im Bereich des Planens und Bauens und darüber, welche Herausforderungen eine Region bewältigen muss, um ihren „Um-Bau“ erfolgreich zu initiieren. Moderiert wurde die Veranstaltung von Lars-Christian Uhlig vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

IBA‘27

Die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart beschäftigt sich mit der Frage, wie wir in Zukunft wohnen, arbeiten und zusammenleben wollen. Mit innovativen Projekten und Ideen für Stadtentwicklung, Architektur, Freiraum und Mobilität will sie zeigen, wie sich eine industriell geprägte Region nachhaltig und lebenswert weiterentwickeln kann. Die IBA’27 knüpft dabei auch an die Tradition der Weissenhofsiedlung von 1927 an, die bis heute als wichtiger Meilenstein moderner Architektur gilt. Sie präsentiert den schwierigen Weg, eine Stadtregion in ihrer Struktur wertzuschätzen und sie gleichzeitig neu zu erfinden. Vom 24. April bis zum 31. Oktober 2027 werden die Ergebnisse und Erfolge der IBA in Ausstellungen und an realen Bauwerken präsentiert. Die IBA’27 zeigt Gebäude und Projekte, die Zukunft vorwegnehmen. Bereits im Vorfeld des Präsentationsjahres macht die Wanderausstellung im Jahr 2026 landes- und bundesweit sowie international auf die IBA aufmerksam.

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