Nicht ohne die Zivilgesellschaft

Wenn sie dieses Video aktivieren, werden Daten an YouTube übermittelt und dort gespeichert
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.
Wenn Sie diese Seite verlassen oder neu laden, wird die Datenverbindung wieder getrennt.

Starke Zivilgesellschaft

Jugendfußballmanschaft Land des Ehrenamts

Land des Ehrenamts

Baden-Württemberg ist das Land des Ehrenamts. Fast jeder zweite Mensch in Baden-Württemberg engagiert sich in seiner Freizeit ehrenamtlich für andere. Baden-Württemberg liegt damit in der Spitzengruppe der Bundesländer. Dabei ist das Spektrum des Engagement denkbar breit. Egal ob im Sportverein, im Natur- und Umweltschutz, im Verkehr oder in der Flüchtlingshilfe. Ohne diese Menschen wäre Baden-Württemberg nicht das starke Land, das es heute ist.

Schließen
Basketballspiel. (Bild: Land Baden-Württemberg) Unterstützung für den Sport

Unterstützung für den Sport

Sportorganisationen und -vereine leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Gemeinwohl. Damit der Sport seine vielfältigen Aufgaben bewältigen kann, haben wir den „Solidarpakt Sport“ bis 2021 verlängert. Damit fördern wir Leistungs- und Breitensport. Im Zeitraum von 2017 bis 2021 stehen nun insgesamt 87,5 Millionen Euro zusätzlich bereit. Von dieser Aufstockung profitieren auch die nebenberuflichen Übungsleiterinnen und Übungsleiter. Darüber hinaus stellt das Land jährlich 17 Millionen Euro für den Bau kommunaler Sportstätten bereit.

Schließen
Eine ehrenamtliche Helferin spricht in Schwetzingen in einem Zimmer der Flüchtlingsunterkunft mit einem Flüchtling aus Gambia (Bild: © dpa). Hilfe für die Flüchtlingshilfe

Hilfe für die Flüchtlingshilfe

Wir haben ein landesweites Veranstaltungsformat initiiert, das Ehrenamtlichen helfen soll, sich überregional zu beraten, zu vernetzen und mit Hauptamtlichen auszutauschen. Auf Fluechtlingshilfe-BW.de finden sich weiterführende Informationen und Kontaktadressen. Der Newsletter informiert über beispielhafte Projekten, Veranstaltungen, Interviews und Förderangeboten. Zudem unterstützen wir die Helferinnen und Helfer mit aktuellen Publikationen zu dem Thema.

Schließen

Politik des Gehörtwerdens

Ein Törtchen mit fünf Geburtstagskerzen vor dem Beteiligungsportal der Landesregierung.

Bürgerbeteiligung ist Alltag geworden

Bürgerbeteiligung ist inzwischen im Alltag in Baden-Württemberg angekommen. Ob auf dem Beteiligungsportal der Landesregierung oder bei vielen verschiedenen Formaten im Land und den Kommunen.

Ein Törtchen mit fünf Geburtstagskerzen vor dem Beteiligungsportal der Landesregierung.

Zahlreiche Beteiligunsformen im Land etabliert

Allein auf unserem Beteiligungsportal fanden in dieser Legislaturperiode 59 Beteiligungsverfahren statt. Davon 47 Gesetzes-Kommentierungen. Insgesamt gaben die Nutzerinnen und Nutzer 1328 Kommentare und Beiträge ab und reagierten über 20.000 Mal zustimmend oder ablehnend auf Nutzerbeiträge. Weitere große Beteiligungen im Land waren bisher Europadialog des Landes, der Dialog zum Zusammenleben am Oberrhein sowie die Suche nach dem Standort einer neuen Justizvollzugsanstalt.

Auch in Zukunft setzen wir etwa beim Strategiedialog Automobilwirtschaft auf eine starke Beteiligung der Zivilgesellschaft.

Welche Methoden der Beteiligung gibt es?

Europa gehört zur Staatsräson

Wenn sie dieses Video aktivieren, werden Daten an YouTube übermittelt und dort gespeichert
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.
Wenn Sie diese Seite verlassen oder neu laden, wird die Datenverbindung wieder getrennt.

Wir in Europa

Wir stehen vor großen Herausforderungen. Diese Herausforderungen lassen sich effektiv nur schwerlich allein auf regionaler oder nationaler Ebene bewältigen. In einem breiten Prozess der Diskussion und des Zuhörens wollen wir im Land darüber debattieren, welchen Weg Europa aus Sicht des Landes einschlagen soll. Dabei setzen wir besonders auf Impulse aus der Bürgerschaft, aus den Kommunen und Regionen, aus der Wissenschaft und Wirtschaft. Zielsetzung ist ein neues „Europa-Leitbild der Landesregierung“ als Beitrag des Landes in der Debatte über die zukünftige Gestalt der EU.

Politik

Kaum ein Land hat dem europäischen Einigungswerk so viel zu verdanken wie Baden-Württemberg. Über 70 Jahre Frieden, Freiheit und Wohlstand wären ohne Europa undenkbar. Die Europäische Integration gehört für uns in Baden-Württemberg zur Staatsräson. Denn auch wenn manches falsch läuft – so ist die europäische Einigung doch eine der größten politischen und wirtschaftlichen Errungenschaften in der Geschichte der Menschheit.
Wir wollen deshalb eine starke und demokratische Europäische Union – gerade auch als Bollwerk für die liberale Demokratie. Und wir wollen ein Europa, das sich auf die großen Aufgaben konzentriert

Expertinnen und Experten

Baden-Württemberg möchte ein „Leitbild Europa“ erarbeiten. Im Expertenforum setzen sich Fachleute mit verschiedenen Themen rund um Europa auseinander. Dabei geht es darum, wie ein Europa der Zukunft aussehen könnte. Welche Bedeutung hat etwa die Jugend, Innovationen, Kommunen oder die Sicherheit in der EU von morgen?

Mehr zu den Expertenforen

Bürgerinnen und Bürger

Beim Europadialog sind wir auch mit Ihnen ins Gespräch gekommen. In fünf Bürgerdialogen mit Zufallsbürgerinnen und -bürgern im ganzen Land haben wir mit Ihnen die gesellschaftlich relevanten Themenfelder zu europapolitischen Fragen identifiziert und diskutiert.

Die Bürgerdialoge hatten einen beratenden Charakter für die Arbeit des Expertenforums. Sie dienten dazu, Meinungsbilder und Vorschläge aus der Bürgerschaft einzuholen. Die Teilnehmenden erarbeiteten in ihren Diskussionen erste Empfehlungen für ein Europaleitbild des Landes.

Mehr zu den Bürgerdialogen

Gute Bildung – von der Kita bis zum Abi

Wenn sie dieses Video aktivieren, werden Daten an YouTube übermittelt und dort gespeichert
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.
Wenn Sie diese Seite verlassen oder neu laden, wird die Datenverbindung wieder getrennt.

Qualität von Anfang an

Mehr Kita-Plätze

Mehr Kita-Plätze

Wir treiben den Ausbau der Kita-Plätze konsequent voran. Heute gibt es über 80 Prozent mehr Kita-Plätze für Kinder unter drei Jahren als noch im Jahr 2010. Außerdem unterstützen wir, dass Kitas sich zu Kinder- und Familienzentren weiterentwickeln können. Diese Zentren bieten ein Netzwerk zur niederschwelligen Beratung und Unterstützung von Familien.

Schließen

Bester Bertreuungsschlüssel

Bester Bertreuungsschlüssel

Laut Bertelsmann Stiftung ist Baden-Württemberg zum vierten Mal in Folge bundesweiter Spitzenreiter bei der Qualität in Krippen und Kindergärten. Die Krippen und Kindergärten im Land haben den bundesweit besten Personalschlüssel. Eine Fachkraft ist im Schnitt für 3,1 Krippen- oder 7,1 Kindergartenkinder zuständig.

Schließen

900 Millionen Euro für Frühkindliche Bildung

900 Millionen Euro für Frühkindliche Bildung

Wir bringen die Kleinsten groß raus. Alleine im Doppelhaushalt 2018/2019 investieren wir 900 Millionen Euro pro Jahr in frühkindliche Bildung.

Schließen

Guter Start garantiert

1

Sprache ist der Schlüssel

Sprache ist der Schlüssel für eine gute Bildung und Teilhabe an der Geslelschaft. Daher bauen wir die Sprachförderung im Kindergarten weiter aus. Sie ist ein Schwerpunkt des Pakts für gute Bildung und Betreuung zwischen Land und Kommunen. Das neue Konzept baut auf den bewährten Elementen des Landesprogramms „Spatz“ (Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf) auf. Damit werden sowohl das Bildungsangebot „Singen-Bewegen-Sprechen“ (SBS), als auch die „intensive Sprachförderung im Kindergarten“ (ISK) weitergeführt und finanziert.

2

Gute Ausbildung

Viele Kitas suchen händeringend nach mehr Personal. Wir starten deshalb eine Ausbildungsoffensive, um die Zahl der Ausbildungspläte für Erzieherinnen und Erzieher zu erhöhen. Dafür unterstützen wir die Kita-Träger künftig mit 100 Eurp pro Ausbildungsplatz und Monat.

Stärken aller Schularten nutzen

1

Mehr Zeit für Lesen, Schreiben, Rechnen

Wir haben an den Grundschulen vier zusätzliche Unterrichtsstunden für Lesen, Schreiben und Rechnen eingeführt. Denn diese Grundfertigkeiten sind entscheidend für den weiteren Bildungsweg eines Kindes. Mehr Informationen

2

80 Prozent mehr Ganztagesschulen

Wir treiben den Ausbau der Ganztagesschulen voran. So sorgen wir für bessere Leistungen, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und entkoppeln den Bildungserfolg von der Herkunft. Heute haben wir 1.685 Ganztagsschulen im Land – über 80 Prozent mehr als im Jahr 2010. Mehr Informationen

3

Erste Oberstufen an Gemeinschaftsschulen

Im Schuljahr 2018/19 richten wir die ersten Oberstufen an Gemeinschaftsschulen ein. Bis 2021 können die Schülerinnen und Schüler an maximal zehn Standorten das Abitur machen. Mehr Informationen

4

Passgenauer Unterricht

Mit hunderten zusätzlichen Lehrern sorgen wir an den Realschulen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler künftig noch passgenauer gefördert werden. Denn an keiner anderen Schulart sind die Leistungsunterschiede der Schüler so groß. Mehr Informationen

5

Wir stärken das bewährte Gymnasium

An den Gymnasien haben wir zusätzliche Vertiefungsstunden in Klasse 10 eingeführt, um den Übergang in die Oberstufe zu verbessern. Damit bereiten wir die Schülerinnen und Schüler noch besser aufs Abitur vor. Zudem reformieren wir die Oberstufe an den Gymnasien. So sorgen wir für mehr Wahlmöglichkeiten und mehr Förderung von Spitzenleistungen. Mehr Informationen

Mehr Qualität und Bildungsgerechtigkeit

1

Fit für die digitale Welt

Wir machen unsere Schülerinnen und Schüler fit für die digitale Welt. So haben wir an allen weiterführenden Schulen Informatikunterricht eingeführt. Dazu kommt: Medienbildung von der ersten Klasse bis zum Abitur. Und mit 150 Millionen Euro investieren wir kräftig in die Digitalisierung der Schulen. Weitere Informationen

2

Wichtiger denn je

Wir bauen den Ethik-Unterricht Schritt für Schritt aus – so dass er künftig ab Klasse 5 statt wie bisher ab Klasse 8 angeboten wird. Denn die Vermittlung von Werten ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Und immer mehr Kinder und Jugendliche nehmen nicht mehr am Religionsunterricht teil. Weitere Informationen

3

Alle lernen gemeinsam

Künftig sollen mehr Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen können. Dabei ist klar: Die Rahmenbedingungen für den gemeinsamen Unterricht müssen stimmen, damit er allen Kindern gerecht wird. Deshalb schaffen wir hunderte neue Lehrerstellen für die Inklusion. Weitere Informationen

4

Bei Problemen helfen

Aber auch die Schulsozialarbeit stärken wir. Denn manchmal sind es auch Probleme in der Familie oder auf dem Pausenhof, die Schüler ausbremsen. Dabei kommen wir gut voran: Heute haben wir gut doppelt so viele Schulsozialarbeiter wie vor der grün-geführten Regierung.

5

Gute Leitungen für gute Schulen

Rektoren sind ganz entscheidend für das Klima an einer Schule. Die Landesregierung stärkt deshalb die Schulleitungen Schritt für Schritt: Die Fortbildung wird ausgebaut, Leiter von Grund-, Haupt und Werkrealschulen werden künftig besser bezahlt. Um die Schulleitungen zu entlasten, werden weitere Konrektoren-Stellen geschaffen. Zudem sollen die Rektoren mittelfristig mehr Zeit für ihre Leitungsfunktionen erhalten und weniger Unterricht geben müssen. Weitere Informationen

Unser Anspruch: Zu den besten gehören!

Die Landesregierung ordnet die Schulverwaltung neu und verknüpft Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung miteinander. Mit zwei neuen Instituten rücken Schulqualität und Lehrerbildung stärker in den wissenschaftlichen Fokus und die Landesregierung baut ein System der Qualitätssicherung im Schulunterricht auf.

Datengestützte Qualitätsentwicklung

Zentral für das Vorhaben ist das neu zu gründende „Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg“ (IBBW). Das IBBW wird die Unterrichts- und Schulqualität in den Schulen evaluieren. Es liefert künftig die Daten und Informationen, die für eine systematische, datengestützte Qualitätsentwicklung vom Kultusministerium bis hin zu jeder einzelnen Schule nötig sind.

Bessere Lehrerfortbildung

Das neue „Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung“ (ZSL) entwickelt aus den beim IBBW gewonnenen Daten dann neue Konzepte für den Schulunterricht, Unterstützungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler und Lehrerfortbildungen. Ziel ist eine tatsächliche Verbesserung der Schul- und Unterrichtsqualität – auf wissenschaftlicher Grundlage und fokussiert auf die Unterrichtsqualität.

Mehr Informationen

Wir wollen die klügsten Köpfe

Wenn sie dieses Video aktivieren, werden Daten an YouTube übermittelt und dort gespeichert
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.
Wenn Sie diese Seite verlassen oder neu laden, wird die Datenverbindung wieder getrennt.

Beste Voraussetzungen für akademische Bildung

Studierende in einem Hörsaal an der Universität Heidelberg (Bild: © Shooresh Fezoni).

Um dem Lehrermangel entgegenzuwirken, erhöhen wir die Zahl der Lehramts-Studienplätze – besonders im Grundschulbereich. Mit der Kampagne „Lieber Lehramt“ werben wir gezielt um neue Lehramtsstudierende. Wir werden auch mehr Studienplätze in der Medizin schaffen – mit Schwerpunkt auf die Ausbildung in der Allgemeinmedizin. Auch ein Beitrag zur guten ärztlichen Versorgung im ganzen Land.

Studierende in der Universitätsbibliothek (Bild: © dpa)

Baden-Württemberg hat das modernste Hochschulgesetz bundesweit. Mit dem im vergangenen Jahr verabschiedeten neuen Gesetz geben wir jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Stimme: Doktorandinnen und Doktoranden erhalten – bundesweit einmalig – einen eigenen Status und Stimmrecht an der Hochschule.

Wir wollen, dass alle profitieren

Wenn sie dieses Video aktivieren, werden Daten an YouTube übermittelt und dort gespeichert
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.
Wenn Sie diese Seite verlassen oder neu laden, wird die Datenverbindung wieder getrennt.

Goldene Zeiten am Arbeitsmarkt

Ausbilderin mit Lehrling Niedrigste Arbeitslosigkeit, höchste Beschäftigung

Niedrigste Arbeitslosigkeit, höchste Beschäftigung

Im Oktober 2018 lag die Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg nur noch bei 3,0 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit 2,4 Prozent ebenfalls auf einem sehr niedrigen Niveau. Durch einen deutlichen Rückgang bei der Langzeitarbeitslosigkeit sank auch die Zahl der „Hartz IV“-Empfänger. Ende August 2018 arbeiteten in Baden-Württemberg 4,67 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig – 2,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig gibt es mehr mit offene Stellen als noch vor einem Jahr.

Schließen
Eine Schülerin bearbeitet unter Anleitung einer Lehrausbilderin bei einer „Schnupperlehre“ ihr erstes gläsernes Werkstück. (Foto: © dpa) Gut ausgebildet

Gut ausgebildet

Die duale Ausbildung ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung. Durch die unmittelbare Nähe zur betrieblichen Praxis bietet sie den Auszubildenden gute Voraussetzungen für den Übergang ins Arbeitsleben. Mit der Kampagne „gut ausgebildet“ werben wir für die vielfältigen Ausbildungsberufe. Um Schülerinnen und Schülern nach der Schule den Übergang in die berufliche Ausbildung zu erleichtern. In mittlerweile 20 Modellregionen erproben wir eine systematische in den Unterricht integrierte Berufsorientierung an den allgemein bildenden weiterführenden Schulen.

Um mehr Jugendliche erfolgreich in eine Berufsausbildung zu bringen, haben das Land und die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit ein neues Landeskonzept zur Beruflichen Orientierung verabschiedet. Es soll die bestehenden Angebote besser aufeinander abgestimmen und die berufliche Orientierung noch verbindlicher in den Unterricht integrieren.

Im Rahmen des Programms „Integration durch Ausbildung – Perspektiven für Flüchtlinge“ fördert das Wirtschaftsministerium ein flächendeckendes Netz von landesweit rund fünfzig so genannten regionalen „Kümmerern“. Sie helfen Geflüchteten mit Bleibeperspektive Praktikums- und Ausbildungsplätze zu finden und betreuen sie vor Ort.

Schließen
Arbeiter in einem Lager (Foto: © dpa) Wege zurück in die Arbeit

Wege zurück in die Arbeit

Im Mittelpunkt des neuen Landesprogramms „Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt“ stehen die Menschen, die trotz der guten Konjunktur Schwierigkeiten haben, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Das Programm unterstützt mit verschiedenen Bausteinen vor allem Langzeitarbeitslose, junge Menschen ohne Berufsausbildung, Alleinerziehende, ältere Menschen und Migrantinnen und Migranten beim Arbeitsmarktzugang. Die Landesregierung stellt allein von 2018 bis 2020 insgesamt rund 19,2 Millionen Euro für das Landesprogramm zur Verfügung.

Schließen

Im Einsatz für Ihre Sicherheit

Wenn sie dieses Video aktivieren, werden Daten an YouTube übermittelt und dort gespeichert
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.
Wenn Sie diese Seite verlassen oder neu laden, wird die Datenverbindung wieder getrennt.

1.500 neue Stellen bei der Polizei

Größte Einstellungsoffensive der Geschichte

Wir sorgend auch in Zukunft für eine leistungsfähige und bürgernahe Polizei. Daher geben wir richtig Gas und schaffen 1.500 neue Stellen bei der Polizei und bilden wir so viele Polizistinnen und Polizisten aus wie nie zuvor. Das ist die größte Einstellungsoffensive in der Geschichte der baden-württembergischen Polizei. Daneben beginnen wir die Polizei von unnötigen Aufgaben, wie etwa die Begleitung von Schwertransporten, zu entlasten.

Baden-Württemberg ist eines der sichersten Länder

Schutz vor Terrorismus

Der internationale islamistische Terrorismus ist näher an uns herangerückt. Wir haben deshalb die Überwachungsmöglichkeiten der Sicherheitsbehörden gestärkt, um noch besser gegen Gefährder vorgehen zu können. Wir machen das gezielt und anlassbezogen, anstatt alle Bürger ins Visier zu nehmen. Wir achten dabei darauf, dass die Balance von Sicherheit und Freiheit immer gewahrt bleibt.

So sicher wie seit fast 30 Jahren nicht mehr

Unsere Politik wirkt: Die Zahl der Straftaten ist auf einem historischen Tiefstand – sie war 2017 so niedrig wie seit 1990 nicht mehr. Gleichzeitig steigt die Aufklärungsquote.

Der Rechtsstaat gibt die Spielregeln vor

Wenn sie dieses Video aktivieren, werden Daten an YouTube übermittelt und dort gespeichert
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.
Wenn Sie diese Seite verlassen oder neu laden, wird die Datenverbindung wieder getrennt.

Starke und zukunftsfähige Justiz

Auf einem Tisch im Landgericht Karlsruhe liegt ein Richterhammer aus Holz, darunter liegt eine Richterrobe. (Foto: © dpa) Stärkung der Justiz

Stärkung der Justiz

Aktuell stellen stark steigende Verfahrenszahlen in Asylsachen und eine ebenso ständig steigende Zahl ausländischer Gefangener die baden-württembergische Justiz vor wachsende Herausforderungen. Darauf haben wir entschlossen reagiert: Mit insgesamt über 700 neue Stellen haben wir erstmals seit Langem die Justiz in der ganzen Fläche des Landes gestärkt. Gleichzeitig haben wir fünf Millionen Euro in die Sicherheit an Gerichten und Staatsanwaltschaften investiert und durch Neubau und Sanierung rund 300 neue Haftplätze schaffen können.

Schließen
Zwei Mitarbeiter demonstrieren während der Vorstellung des Modellprojekts "Telemedizin im Justizvollzug" die Unterhaltung mit einem Arzt. (Foto: © dpa) Digitalisierung

Digitalisierung

Wir haben 2018 bei allen Gerichten und Staatsanwaltschaften den elektronischen Rechtsverkehr eröffnet und damit eJustice für alle Partner der Justiz möglich gemacht. Mit der Einführung der eAkte in allen Gerichtsbarkeiten ermöglichen wir schon jetzt an ausgewählten Standorten gerichtliche Verfahren ganz ohne Papierakte. Darüber hinaus erleichtern digitale Lösungen die Arbeit im Strafvollzug: mit dem Modellprojekt Telemedizin optimieren wir die medizinische Versorgung und ermöglichen zudem durch das Video-Dolmetschen eine bessere Kommunikation mit fremdsprachigen Gefangenen.

Schließen
Flüchtlinge in einem Kurs. (Bild: Carmen Jaspersen /dpa) Kein Rabatt beim Rechtsstaat

Kein Rabatt beim Rechtsstaat

Mit dem Programm „Richtig. Ankommen. Rechtsstaatsunterricht für Flüchtlinge“ hilft die Justiz im Land den Menschen die zu uns kommen, sich in unserer Gesellschaft zurecht zu finden und unsere Spielregeln zu verstehen.

Schließen

Wohnen ist ein Grundrecht

Wenn sie dieses Video aktivieren, werden Daten an YouTube übermittelt und dort gespeichert
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.
Wenn Sie diese Seite verlassen oder neu laden, wird die Datenverbindung wieder getrennt.

Wir schaffen bezahlbaren Wohnraum

Eine Grafik von einem Haus ist in einem Wohnungsgesuch in einer Tageszeitung abgedruckt (Bild: © dpa)..

Wohnraum ist knapp

Zu einem guten Leben gehört guter und bezahlbarer Wohnraum. Auch bei uns im Land haben Menschen mit geringen Einkommen vielerorts Probleme, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Und selbst wenn man ordentlich verdient, geht oft locker die Hälfte des Lohns für die Miete drauf.

Ein Bauarbeiter läuft in Stuttgart an Wohnungsneubauten vorbei. (Foto: Marijan Murat / dpa)

Wir schaffen neuen Wohnaum

Wir investieren wir pro Jahr eine Viertelmilliarde Euro in die Wohnraumförderung. Das ist fünfmal mehr als zu Beginn dieses Jahrzehnts. Damit können wir über 20.000 Wohnungen fördern. Dabei stehen allein rund 180 Millionen Euro jährlich für den sozialen Mietwohnungsbau zur Verfügung – ebenfalls eine Rekordsumme. Wir haben alle am Wohnungsbau beteiligten Partner ins Boot geholt und die Wohnraumallianz gegründet. Denn der Wohnungsbau ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit dem konzertierten Vorgehen sorgen wir für mehr bezahlbaren Wohnraum.

Gute und schnelle Integration

Wenn sie dieses Video aktivieren, werden Daten an YouTube übermittelt und dort gespeichert
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.
Wenn Sie diese Seite verlassen oder neu laden, wird die Datenverbindung wieder getrennt.

Fördern und Fordern

Asylbewerber begrüssen am Zugang zum Gelände der Landesgartenschau 2014 in Schwäbisch-Gmünd eine Besucherin (Bild: © dpa).

Werte und Normen vermitteln

Ganz entscheidend für den Zusammenhalt ist auch die Integration der Flüchtlinge, die bei uns bleiben. Denn das bereitet vielen Menschen Sorge. Deshalb ist es eine der wichtigsten politischen Aufgaben der kommenden Jahre, die Neuankömmlinge gut zu integrieren. Die grün-schwarze Landesregierung setzt auf Fördern und Fordern: Wir unterstützen die Neuankömmlinge nach Kräften bei der Integration. Kein anderes Bundesland tut so viel wie Baden-Württemberg, damit Integration gelingt. Aber wir verlangen auch Anstrengung und Integrationswillen. Die Werte und Normen unserer Verfassung gelten für alle, die hier leben.

Eine Sozialarbeiterin führt in der Landeserstaufnahme für Asylbewerber in Karlsruhe eine Beratung mit einem Flüchtling durch (Bild: © dpa).

Gemeinsam mit den Kommunen

Wir wollen, dass aus Fremden Mitbürger, Nachbarn und Arbeitskollegen werden. Dafür braucht es Integration in Sprache und Bildung, in Arbeit und Wohnen und in unsere politische Kultur und unser Rechtssystem. Diese Mammutaufgabe gehen wir entschlossen an. Mit unserem Pakt für Integration unterstützen wir die Kommunen im Jahr 2017 und 2018 mit 320 Millionen Euro. Der Fokus liegt auf individueller Beratung und Begleitung der Flüchtlinge. Denn jeder Mensch ist anders und hat eigene Fähigkeiten und Perspektiven. Wir finanzieren deshalb rund 1.000 Integrationsmanager in den Kommunen. So sorgen wir dafür, dass jeder Neuankömmling möglichst bald auf eigenen Beinen stehen kann.

Teilhabe an der Gesellschaft für alle

Wenn sie dieses Video aktivieren, werden Daten an YouTube übermittelt und dort gespeichert
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.
Wenn Sie diese Seite verlassen oder neu laden, wird die Datenverbindung wieder getrennt.

Ministerium für gesellschaftlichen Zusammenhalt

Ein Hausarzt misst den Blutdruck einer Patientin (Bild: © dpa). Kurze Wege zum Arzt

Kurze Wege zum Arzt

Wir sorgen für eine gute medizinische Versorgung – in Stadt und Land. Deshalb haben wir die Mittel für das bewährte Landärzte-Programm erhöht. Damit fördern wir gezielt Hausärzte, die sich in ländlichen Regionen mit Ärztemangel niederlassen. Potentielle Hausärzte erhalten eine Förderung von bis zu 30.000 Euro, wenn sie sich in einer ländlichen Gemeinde mit Bedarf niederlassen. Bis 2017 haben wir bereits über 100 Anträge aus 19 Landkreisen bewilligt und mit insgesamt über 1,8 Millionen Euro gefördert.

Schließen
Pfleger auf Frühchenstation Gute Krankenhäuser

Gute Krankenhäuser

2018 haben wir 455 Millionen Euro in die Krankenhäuser im Land investiert. Seit 2011 haben wir die Fördermittel für die Krankenhäuser im Land deutlich aufgestockt und bewegen uns nun das dritte Jahr in Folge auf diesem sehr hohen Niveau. Wir haben gut geplant und können daher bereits heute absehen, dass wir in den kommenden zehn Jahren alle uns bis heute bekannten Krankenhausprojekte im Land fördern können. Wir fördern Bauvorhaben in Großstädten ebenso wie in Mittelstädten und im ländlichen Raum. Mit unserer Politik versetzen wir die Krankenhäuser in die Lage, eigenständig zu arbeiten und langfristig überlebensfähig zu sein. Dazu gehört es einerseits, Schwerpunkte zu bilden und die medizinischen Kompetenzen und unterschiedlichsten Disziplinen in einer größeren, leistungsfähigeren Klinik zu bündeln. Auch 2019 werden wir in änhlicher Größenordnung in unsere Krankenhäuser investieren.

Schließen
Jugendliche sitzen vor einem Laptop. (Foto: © dpa) Ein Masterplan für die Jugend

Ein Masterplan für die Jugend

Wir setzen auf eine gute Jugendarbeit auch außerhalb der Schule und haben deshalb einen „Masterplan Jugend“ entwickelt. Dafür haben wir die Mittel auf fast sechs Millionen Euro pro Jahr erhöht – mehr als je zuvor. Denn wir wollen gerade auch jene Jugendlichen erreichen, die bisher oft durch das Raster gefallen sind. Und wir gehen gezielt neue Herausforderungen an – wie etwa Hate Speech und Hass im Netz. So wollen wir junge Menschen und ihr demokratisches Bewusstsein stärken.

Schließen
Die Bewohnerin (r) einer Wohngemeinschaft für Senioren unterhält sich bei Kaffee und Kuchen mit ihren Gästen (Bild: © dpa). Selbstbestimmt leben

Selbstbestimmt leben

In unserer älter werdenden Gesellschaft sollen auch diejenigen Gemeinschaft erleben können, die keine Kinder oder Enkel bei sich vor Ort haben. Wir haben deshalb die „Strategie Quartier 2020“ gestartet. Damit wollen wir Nachbarschaften, Stadtviertel oder Dörfer so gestalten, dass unterschiedliche Generationen gut zusammenleben. So sollen auch pflegebedürftige Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. In den Jahren 2018 und 2019 investieren wir zwölf Millionen Euro in die Umsetzung der Strategie Quartier 2020.

Schließen
Ein Mann im Rollstuhl arbeitet an der Rezeption eines Campingplatzes. (Foto: © dpa) Mehr Teilhabe, mehr Mitsprache

Mehr Teilhabe, mehr Mitsprache

Mehr Selbstbestimmung, mehr Teilhabe, mehr Mitsprache – mit der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in Baden-Württemberg verbessern wir die Situation für über 80.000 Menschen mit Behinderungen im Südwesten. Das BTHG greift zentrale Aspekte der UN-Behindertenrechtskonvention auf, die wir auf Landesebene konsequent umsetzen. Diese Verbesserungen hat Baden-Württemberg – gemeinsam mit anderen Bundesländern – in harten Verhandlungen mit dem Bund erreicht. Kernstück des Gesetzes ist ein ganz elementarer Systemwechsel: weg vom Fürsorgeprinzip, hin zum Menschen, der mit seinen individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen im Mittelpunkt steht. Damit entwickeln wir das deutsche Recht in Bezug auf die UN-Behindertenrechtskonvention weiter. Künftig werden die Bedarfe, Fähigkeiten und Einschränkungen jedes und jeder Einzelnen genau angeschaut – daraus ergibt sich dann der jeweilige Hilfe- und Unterstützungsbedarf. Für die Betroffenen bringt das Gesetz eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensumstände.

Schließen
Frauenrechte schützen

Frauenrechte schützen

Wir haben in Baden-Württemberg derzeit 42 Frauen- und Kinderschutzhäuser mit 344 Plätzen für Frauen und 415 für Kinder. Trotzdem gibt es noch weiße Flecken. Wir wollen die Frauenhäuser flächendeckend in Baden-Württemberg anbieten. Wir werden ein Konzept dazu auflegen – und die hierfür zuständigen Kommunen bei der Umsetzung mehr unterstützen. Insbesondere in Ballungsräumen wie Stuttgart und Mannheim stoßen die Frauenhäuser an ihre Kapazitätsgrenze. Auf der anderen Seite gibt es in den vier Landkreisen Rhein-Neckar, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen und im Enzkreis weder ein Frauen- und Kinderschutzhaus noch eine entsprechende Beratungsstelle. In den Jahren 2018 und 2019 sind jährlich mehr als 1,2 Millionen Euro für präventive und nachsorgende Aufgaben vorgesehen sowie für Investitionen in Frauen- und Kinderschutzhäuser. Unser Ziel ist es, ab 2020 einen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr zu investieren, um bis 2022 dafür zu sorgen, dass flächendeckend Frauenhäuser und Beratungsstellen im Südwesten angeboten werden.

 

Schließen

Kultur schafft Orte der Begegnung

Wenn sie dieses Video aktivieren, werden Daten an YouTube übermittelt und dort gespeichert
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.
Wenn Sie diese Seite verlassen oder neu laden, wird die Datenverbindung wieder getrennt.

Kunst und Kultur erlebbar machen – für alle

Menschen stehen während der „Langen Nacht der Museen“ im Kunstmuseum in Stuttgart vor dem Kunstwerk „yet sometimes what is read successfully, stops us with its meaning, no. II“ des Künstlers Michel Majerus aus dem Jahr 1998 (Bild: © dpa).. Kultureinrichtungen für alle Menschen öffnen

Kultureinrichtungen für alle Menschen öffnen

Staatliche Kunst- und Kultureinrichtungen bieten vielfältige Formen der Teilhabe und Kulturvermittlung an. Dazu gehören beispielsweise Kinder- und Familienkonzerte, Kooperationen mit Schulen, spezifische Angebote für Kinder wie das „Kindermuseum Junges Schloss“, Bürgerchöre und Bürgerbühnen, Sonderführungen und eine Eintrittspreisgestaltung, die den Zugang für viele Menschen ermöglicht. Dabei setzen wir auch auf neuartige digitale Formate, die gerade für eine jüngere Generation den Zugang zu Kunst und Kultur erleichtern.

Schließen
 Ji Yoon (l) als Forscherin und Aki Hashimoto als Doppelgängerin stehen im Nationaltheater Mannheim bei der Fotoprobe zu der Pop-Oper „Vespertine“ auf der Bühne (Bild: © dpa). Moderne Gebäude für die Kunst

Moderne Gebäude für die Kunst

Kunst und Kultur brauchen passende Räume. Sie müssen die Kunstproduktion zeitgemäß ermöglichen und für das Publikum emotionale Bindungen schaffen. Die Landesregierung bringt deshalb dringend notwendige Sanierungen und Erweiterungen an den beiden Staatstheatern in Stuttgart und Karlsruhe voran. So schaffen wir die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unserer Staatstheater. Das Land unterstützt auch die Sanierung des kommunalen Nationaltheaters Mannheim. Es ist unsere Aufgabe künftigen Generationen funktionsfähige Theater und Museen zu hinterlassen. Auch in Zukunft müssen Theater und Museen die Orte sein, die das kulturelle Erbe und Gedächtnis mit aktuellen Themen und den Zukunftsfragen der Gesellschaft verbinden.

Schließen
Kinder und Jugendliche proben im Kammertheater Stuttgart das Musiktheaterstück „Nimmerland“ (Bild: © dpa). Im Austausch mit Bildung und Sport

Im Austausch mit Bildung und Sport

Bei der Frage, wie Menschen miteinander umgehen, wie eine Gesellschaft ihre Probleme löst, wie sie Herausforderungen begegnet und Fliehkräften entgegentritt, spielt die Kultur eine entscheidende Rolle. Mit dem Sonderprogramm „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ unterstützt das Land Kooperationen von Kunst- und Kultureinrichtungen mit Akteuren aus verschiedenen Bereichen der Zivilgesellschaft. Ein Beispiel dafür ist das Stuttgarter Kammerorchester: Es musiziert beispielsweise an sozialen Brennpunkten und übernimmt in Kooperation mit der Caritas und der Evangelischen Gesellschaft soziale Verantwortung.

Schließen
Eine Goldfibel aus dem Keltengrab Heuneburg. Sie lag im Grab einer vor rund 2600 Jahren beigesetzten Fürstin am Fürstensitz Heuneburg nahe dem heutigen Herbertingen (Bild: © dpa). Von den Kelten zu den Baden-Württembergern

Von den Kelten zu den Baden-Württembergern

Die Kultur der Kelten hat in Baden-Württemberg vielfältige Spuren hinterlassen. Dies belegen umfangreiche Sammlungen in den Museen des Landes, aber auch zahlreiche Fundstätten, die zu den bedeutendsten in ganz Europa zählen. Eine der wichtigsten Keltenfundstätten in Deutschland ist die Heuneburg, die in den nächsten Jahren unter Beteiligung des Landes zur zentralen Kelten-Erlebnisstätte in Baden-Württemberg ausgebaut werden soll. Neben der Heuneburg gibt es in Baden-Württemberg aber auch noch andere Keltenstätten wie Heidengraben und Hochdorf. Um die besondere historische Beziehung des heutigen Baden-Württembergs zu den Kelten im ganz Land sichtbarer und für die Menschen erfahrbar zu machen, entwickeln wir ein kulturpolitisches Konzept zur besseren konzeptionellen Entwicklung, Vernetzung, Vermittlung und Werbung. Denn wir müssen unsere Wurzeln kennen, um die Gegenwart in eine erfolgreiche Zukunft hinein gestalten zu können.

Schließen
Büste „Selfiegott“, die den Rapper MC Fitti darstellt (Bild: © dpa). Museum 4.0

Museum 4.0

Wir erweritern die Zugänge zu Kunst und Kultur und gewinnen damit neue Besuchergruppen. Dafür sind die neuen digitalen Möglichkeiten prädestiniert. Virtuelle Zeitreisen, Spiele und digitale Sammlungen eröffnen neue attraktive Formate, um mit Kunst und Kultur in Kontakt zu kommen. Mit Unterstützung des Landes setzen Museen im Land derzeit innovative digitale Vermittlungsprojekte um. Das erfolgreiche Förderprogramm zur Gestaltung der digitalen Zukunft der Landesmuseen ist deutschlandweit einzigartig und geht inzwischen schon in die zweite Runde. In einem Pilotprojekt unterstützt das Kunstministerium gezielt auch kommunale Museen im ländlichen Raum dabei, digitale Medien und Technologien einzusetzen.

[LINK TBD] Reportage: Von Museumsbesucher zum Museumnutzer [LINK TBD]

Schließen
Besucher sitzen im Atrium der neu gebauten Kunsthalle Mannheim vor dem Kunstwerk „Sefiroth“ des Künstlers A. Kiefer (Bild: © dpa). Kulturdialog

Kulturdialog

Das Kunstministerium hat einen umfangreichen, partizipativen und spartenübergreifenden Dialogprozess zur Kulturpolitik der Zukunft aufgelegt: Kulturpolitik BW. Ziel ist es, bis zum Ende dieser Legislaturperiode mit den Kulturschaffenden und Kulturinteressierten im Land Handlungsempfehlungen zu formulieren und die Grundlagen einer Kulturpolitik für das nächste Jahrzehnt zu entwickeln. Denn unsere Gesellschaft verändert sich und mit ihr verändern sich die Bedingungen, unter denen Kunst entsteht und Kultur präsentiert, gesammelt, vermittelt und erforscht wird. Da wir Kunst und Kultur auch in Zukunft für ein offenes, tolerantes, freiheitliches, demokratisches Zusammenleben brauchen, müssen wir in den kommenden Jahren die richtigen Bedingungen im Sinne von Pluralität und Vielfalt schaffen.

Schließen

Zusammenhalt – Innovation – Nachhaltigkeit