Sommertour 2021

Zweiter Tag der Sommertour von Andre Baumann

Sommertour 2021: Staatssekretär Andre Baumann besichtigt Hochwasserschutzmaßnahmen
Staatssekretär Andre Baumann besichtigt im Rahmen der Sommertour 2021 am 3. August 2021 Hochwasserschutzmaßnahmen in Wendlingen am Neckar.

Am zweiten Tag seiner Sommertour 2021 hat Staatssekretär Baumann eine Hochwasserschutzmaßnahme in Wendlingen am Neckar und die Firma Dürr Systems AG in Bietigheim-Bissingen besucht.

Der zweite Tag seiner Sommertour hat Umweltstaatssekretär Andre Baumann am 3. August 2021 nach Wendlingen am Neckar im Landkreis Esslingen und nach Bietigheim-Bissingen im Landkreis Ludwigsburg geführt. Bei der Besichtigung einer Hochwasserschutzmaßnahme und dem Besuch der Firma Dürr Systems AG standen die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung im Mittelpunkt.

Hochwasserschutzmaßnahme in Wendlingen am Neckar

„Die extremen Wettereignisse der vergangenen Wochen haben uns eindrücklich gezeigt, wie wichtig eine gute Vorsorge zum Schutz der Bevölkerung ist. Ein effektiver Hochwasserschutz ist eine essentielle Lebensversicherung, die das Risiko von Überschwemmungen verringert“, sagte Umweltstaatssekretär Andre Baumann. Die Stadt Wendlingen am Neckar habe frühzeitig erkannt, dass die in der Vergangenheit getroffenen Schutzmaßnahmen nicht mehr ausreichen, und sich darangemacht, ihre Hochwasserschutzvorkehrungen nicht nur an ein hundertjährliches Hochwasser anzupassen, sondern auch mit einem Klimazuschlag den zukünftigen Klimawandel einzurechnen. Insgesamt wurden die Maßnahmen in drei Baubereichen links und rechts des Neckars geplant. Der letzte Teilabschnitt zwischen der Autobahnbrücke und der Römerbrücke auf der rechten Neckarseite soll bis 2024 abgeschlossen sein. „Das Schadenspotenzial für die Stadt bei Hochwasser am Neckar liegt bei rund 100 Millionen Euro. Da lässt sich schnell ausrechnen, dass die Maßnahmenkosten, die insgesamt auf 10 Millionen Euro geschätzt wurden, sehr gut investiertes Geld sind“, stellte Baumann heraus. Die Stadt Wendlingen am Neckar habe sich von Beginn an mit großem Engagement für einen angemessenen und zukunftsorientierten Hochwasserschutz für ihre Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. „Gepaart mit einer guten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land konnten die Maßnahmen schnell und erfolgreich angegangen werden“, lobte der Umweltsekretär die gelungene Umsetzung der Schutzmaßnahmen.

Besuch bei der Firma Dürr Systems AG

Über die Rolle von Unternehmen beim Klimaschutz und ihren Weg hin zu einer klimaneutralen Zukunft hat sich Staatssekretär Andre Baumann bei seinem anschließenden Besuch der Firma Dürr Systems AG in Bietigheim-Bissingen informiert.

„Für viele Unternehmen wird der Klimaschutz ein immer wichtigeres Handlungsfeld. Eine nachhaltige Produktion, ein effizienter Einsatz von Material und Energie sowie niedrige Kohlendioxidemissionen sind inzwischen ein Wettbewerbsvorteil“, betonte Baumann bei seinem Unternehmensbesuch. Die Firma Dürr Systems AG sei ein weltweit führendes Unternehmen der Umwelttechnik und fertige modernste Maschinen und Anlagen, die Abluft und Abgase effizient reinigen. Lösungen von Dürr finden vielfältig Anwendung. Sie kommen unter anderem in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, bei der Oberflächentechnik, der Beschichtung, der Imprägnierung und Lackierung oder bei der Verarbeitung von Papier, Textilien, Kunststoffen, Folien und weiteren Stoffen zum Einsatz.

„Das Unternehmen hat schon frühzeitig für sich erkannt, dass wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit sich nicht ausschließen, sondern zusammengehören“, so der Umweltstaatsekretär. „Viele Firmen in Baden-Württemberg handeln inzwischen nach dem gleichen Grundsatz und zeigen, wie wir mit Innovationen und persönlichem Engagement unser Ziel der Klimaneutralität als Industrie- und Technologieland erreichen können.“

Sommertour 2021

Es ist die erste Sommertour für Umweltministerin Thekla Walker und ihren Staatssekretär Andre Baumann in der Konstellation als neue politische Hausspitze des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Beide werden in diesem Jahr spannende Orte und Unternehmen im Land besuchen, an denen Klima- und Hochwasserschutz sowie die Energiewende schon beispielhaft gelebt werden.

Die Sommertour 2021 „Klima und Energie – Baden-Württemberg geht voraus“ führt die beiden kreuz und quer durchs Land, von Emmendingen bis Wendlingen und von Wyhlen bis Adelsheim. Die Tour beginnt am Montag, 2. August, an der Echaz in Reutlingen und endet am Freitag, 6. August, mit einer Schifffahrt über den Bodensee.

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp
  • Tourismus

Rapp auf Tourismus-Sommerreise

Ein Wanderer geht beim Naturschutzzentrum Kaltenbronn im Schwarzwald einen Weg entlang. (Bild: © Uli Deck / dpa)
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Auf einer Baustelle liegt ein vormontierter Rotor einer Windkraftanlage. Arbeiter bereiten den Rotor für die Montage am Windrad vor.
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Ausbau der Windkraft weiter beschleunigen

Das Thermostat einer Heizung.
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Heizkostenzuschuss für Wohngeldbeziehende

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Weitere Ausschreibung für Windkraftanlagen im Staatswald

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Land unterstützt Erhalt der Streuobstbestände

Nadelbäume ragen bei Seebach am Ruhestein in den Himmel. (Bild: picture alliance/Uli Deck/dpa)
  • Forst

Waldpädagogik im Enzkreis

Ein E-Auto tankt in einem Parkhaus an einer Ladesäule Strom
  • Elektromobilität

Förderung von Elektro-Quartiershubs wird ausgeweitet

Präsentation der neuen Wanderkarten anlässlich des Deutschen Wandertags 2022. Von links nach rechts: Präsident des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) Robert Jakob, Stellvertretende Präsidentin des Schwäbischen Albvereins e.V. Regine Erb, Oberbürgermeisterin der Stadt Fellbach Gabriele Zull, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen Nicole Razavi MdL, Landtagsabgeordneter Siegfried Lorek MdL, Bundestagsabgeordnete Christina Stumpp MdB, Bundestagsabgeordneter Prof. Dr. Stephan Seiter MdB.
  • Freizeit

Neue Wanderkarten vorgestellt

Eine Regionalbahn (Foto: © dpa)
  • Bahnverkehr

Maßnahmen gegen Störungen im Bahnbetrieb

Eine Moorlandschaft bei Sonnenuntergang.
  • Sommertour

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Inbetriebnahme des Elektrolyse-Demonstrator mit einer elektrischen Leistung von rund einem Megawatt am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung; von links nach rechts: Prof. Dr. Frithjof Staiß, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW; Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Dr. Marc-Simon Löffler; Leitung des Fachgebiets Regenerative Energieträger und Verfahren am ZSW.
  • Nachhaltigkeit

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  • Sommertour

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  • Nahverkehr

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Kläranlage
  • Abwasser

Abwasserbeseitigung im Landkreis Waldshut zentralisiert

Ein älteres Paar wandert bei Sonnenschein auf einem Feldweg bei Fellbach zwischen zwei Rapsfeldern hindurch. (Bild: Christoph Schmidt / dpa)
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200.000 Euro für die Flurneu­ordnung Ravenstein-Ballenberg

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„KOOL-TOUR-NACHT“ zeigt Kulturvielfalt im Ländlichen Raum

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