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Ernährung
  • 15.11.2018

Zehnter Tag der Schulverpflegung

  • Schüler einer Ganztagsschule essen in der Mensa. (Foto: © dpa)

    Bild: © dpa

480 Schulen aus ganz Baden-Württemberg beteiligen sich mit zahlreichen Aktionen am Tag der Schulverpflegung. Mit ausgewogener Vielfalt, die schmeckt, sollen Kinder und Jugendliche für die Schulmensa und eine gesundheitsförderliche Ernährung begeistert werden.

„Schulessen muss schmecken und gleichzeitig ausgewogen sein. Das ist wichtig für die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit und beugt auf lange Sicht ernährungsmitbedingten Erkrankungen vor. Der Landesregierung ist es ein großes Anliegen, dass alle Kinder und Jugendliche jeden Tag in der Schulmensa eine ausgewogene, vielfältige und nachhaltige Ernährung erleben können. Deshalb möchten wir die Qualität von Schulessen im Land weiter verbessern“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch, anlässlich des zehnten Tages der Schulverpflegung in Baden-Württemberg.

480 Schulen aus ganz Baden-Württemberg würden sich mit zahlreichen Aktionen am Tag der Schulverpflegung beteiligen, der bundesweit unter dem Motto ‚Vielfalt schmecken und entdecken‘ stattfinde. „Mit ausgewogener Vielfalt, die schmeckt, begeistern wir Kinder und Jugendliche für die Schulmensa und eine gesundheitsförderliche Ernährung. Am besten gelingt das mit dem Qualitätsstandard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) und mit guten, möglichst ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der Region. Zu einem vielfältigen Angebot gehören ab und zu Pizza oder Pommes genauso wie Linsen mit Spätzle oder Salat“, sagte die Staatssekretärin. Ausreichend Zeit zum Essen, eine Mensa, die zum Wohlfühlen einlädt und die Mitbeteiligung der Schülerschaft seien weitere wichtige Aspekte, die zu einer erfolgreichen Schulverpflegung beitragen würden.

Qualitätsstandard für die Schulverpflegung

Der DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung zeige, wie all diese Anforderungen umgesetzt werden könnten und sei die wissenschaftliche Basis der Landesregierung, wenn es um eine gute und ausgewogene Schulverpflegung gehe. Deshalb gehöre zum Tag der Schulverpflegung auch ein landesweites Herbstmenü aus regionalen und saisonalen Zutaten, das die Kriterien des Qualitätsstandards erfülle. „Unser Ziel ist es, die Zahl der DGE-zertifizierten Mensen und Schul-Caterer in Baden-Württemberg weiter zu erhöhen. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass sich der Qualitätsstandard und die darauf basierende DGE-Zertifizierung in der Schulverpflegung gut umsetzen lässt und von Schülern, Lehrern und Eltern begrüßt wird“, so die Staatssekretärin.

Unterstützung und Beratungsangebote

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz unterstütze Träger, Schulen, Mensateams und Caterer bei der Optimierung des Schulessens. Es finanziere die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung, die Beratungen und Informationsveranstaltungen in allen Fragen zur Schulverpflegung anbiete. „Das Spektrum reicht von der Ausstattung der Mensa über die Auswahl des Anbieters bis zum geeigneten DGE-zertifizierten Essensangebot“, betonte Gurr-Hirsch. Darüber hinaus seien Netzwerktreffen, runde Tische und Fachtagungen feste Bestandteile des Angebots. Auch der Tag der Schulverpflegung gehöre hierzu.

Tag der Schulverpflegung

Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Baden-Württemberg veranstaltet den Tag der Schulverpflegung und wird vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg finanziert.

Mit dem Tag der Schulverpflegung sollen Schüler durch spannende Mitmachaktionen für eine ausgewogene Ernährung begeistert werden und die Möglichkeit haben, Spaß und Freude am gemeinsamen Essen in der Schule zu erleben. 480 Schulen beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion. Die zentrale Veranstaltung zum zehnten Tag der Schulverpflegung findet in diesem Jahr am Schulzentrum St. Hildegard Ulm, staatlich anerkannte katholische freie Mädchenschule in Ulm (Landkreis Ulm) statt.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. 

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz: Ernährung


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